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zuviel

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G

Gast_v

Gast
Was soll ich schreiben? Da ist nichts, und da ist doch so viel.
Ich weiß, es ist alles eine Einstellungssache.. einfach bisschen zusammenreißen.. dann müsst es doch gehn..
Wieso gehts nicht?
Wieso fällt es mir so schwer, glücklich zu sein?
Das lange Wochenende ist rum, außer ein paar Besorgungen und am Donnerstag notwendige Gartenarbeit hab ich nichts gemacht. Etwas in Mathe reingeschaut... kleines bisschen vielleicht nu mehr kapiert.. aber viel viel weniger gemacht als ich wollte..
Wenn ich nicht gerad unterwegs bin, halt Lebensmittel einkaufen oder ähnl., sitz ich Zuhause, esse was, mach vielleicht nötigste Dinge wie Wäsche waschen.. aber die meiste Zeit schlaf ich..
Aber richtig schlafen kann ich eh nie.. Auch unter der Woche wenn ich früh raus muss und zeitig ins Bett geh.. ich werd alle 2 Std wohl wach, dreh mich, schau auf die Uhr, wälze mich mal mehr mal weniger bis ich wieder einschlaf..
Ich hab schon ewig nicht mehr durchgeschlafen.
Manchmal bin ich so ko dass ich mich auch unter der Woche, nachmittags für 2 - 4 Std hinlege.
Ich schlaf gerne Nachmittags, ich hab das Gefühl da kann ich am besten und tiefsten mal schlafen..
Oftmals leg ich mich auch ins Bett wenn ich traurig und depri bin.

Ein halbes Jahr ist jetzt noch Schule, dann Praktikum ab Juli für ein halbes Jahr und dann nochmal halbes Jahr Schule.

Endlich hab ich Käufer gefunden.. Hoffentlich klappts am Donnerstag..
Aber dann, ich muss bis zum 30.06. geräumt haben...
Und ich hab noch nichts neues... ich suche, schon die ganze Zeit, jeden Tag, mehrmals im Netz!
Mitte 06 sind auch die Prüfungen...
Wie soll ich das alles in der Zeit schaffen?
Lernen und zeitgleich noch was neues suchen, finden und umziehen?
Die Prüfungen da sind zwar mehr fürs Interne, wichtig sind die Abschlussprüfungen in Juli 2015.


Ich red nicht mit vielen Leuten, bei wichtigen Dingen muss man eh aufpassen..
Natürlich haben jene dann die Idee erstmal zur Miete wohnen..
Sicher, mir wird dann auch nichts anderes übrig bleiben..
Aber ich hoffe ich find was.
Denn irgendwo zu Miete wohnen heißt: wieder warten, wieder verschieben, wieder auf Durchreise nur sein, nix eigenes haben..
Ich will endlich ankommen, ich will endlich ein Zuhause!
ich möchte mich wohlfühlen, ich möchte doch einfach nur das Gefühl haben, das hier ist nu meins, hier bin ich daheim, hier kann ich tun und lassen was mich möcht..

Ich bin 30 Jahre alt... ich will doch nur endlich ankommen!!!

Wenn andere mal erfahren wie ich lebe, sind sie meist recht "überrascht", mein ex sagte "minimalistisch", und das ist es auch, alles provisorisch, Leute die unten guckten glaubten immer hier wohnt schon keiner mehr.. ich hab keine Couch oder Schränke, meine Klamotten stapel ich in Kartons..

Ich will hier auch nix mehr reinstellen.. ich will raus hier und mit was neuem (meinetwegen auch gebrauchten) für mich neu anfangen..

Mir geht die Luft aus.. ich musste ne wichtige Entscheidung alleine treffen, zwar konnte ich mit meinen zwei engeren Kolleginnen darüber reden, aber letztendlich war ich doch allein, und wohlmöglich zieh ich Wut von meinen letzten Verwandten auf mich, wenns soweit sein wird in nem halben Jahr.

Ich bin allein.

Manchmal hilft er mir, zum Glück. Aber eher Kleinigkeiten, er ist ja auch schon älter. Menschlich verstehen wir uns nicht sonderlich.

Ich bin allein. Ich treffe Entscheidungen allein. Ich habe niemanden wirklich zum reden. Die Kolleginnen haben in den Pausen wenn nur mal kurz Zeit.

Mein Ex fehlt mir. Ich komm nicht darüber hinweg. Obwohl wir nur 3 Monate zusammen waren und die Trennung nu fast 2 Monate her ist. Obwohl mir alle sagen, es ist besser so, keine ihn von Erzählungen mehr mochte, weil ich manchesmal auch traurig war..
Aber er fehlt mir. Ich hab ihn geliebt. Nur leider er mich nicht, ich glaube inzwischen, er hat nur eine Vorstellung geliebt, denn die Dinge, die mich als mich eben ausmachten, mochte er garnicht. Zumindest manche nicht.

Trotzdem tuts mir noch weh. Obwohl er so mies Schluss gemacht hat.
Immer wieder denk ich an ihn, ungewollt, mache mir dann Gedanken.
Noch immer schau ich jeden Tag aufs Telefondisplay und im Briefkasten und hab Hoffnung.

Er war der erste Mann, der (angeblich) interessiert daran war, wie es mir geht...
der mich immer wieder fragte, woran ich denk, ob alles ok sei, usw usw...

Keiner kann mich da verstehen, weil er sich manchmal halt anders dann verhielt, nicht auf mich einging..
Aber für mich war er halt der erste Mensch, der interesse an mir hatte und wollte dass es mir gut geht..
Für mich war er der liebste Mann bislang von allen...

Mir tuts einfach nur weh, .. vorher wars ja ok, man gewöhnt sich schnell ans allein sein, gerad wenn die Typen davor mehr mies waren... und eigentlich dachte ich, ich wäre schon wegen Schule und Verkauf zu gestreßt und hätt keine Zeit für nen Freund...
und dann lernte ich ihn kennen.. und es klappte.. es passte.. und mir gings sogar besser als vorher..
ich hatte jemanden, der für mich da war, der an mir interessiert war...
ich hatte sogar Weihnachten und Silvester mit seiner Familie verbracht, zum ersten mal seit Jahren war ich nicht allein.
(Ok das Silvester mit ner "Freundin" Jahrs davor war ganz schrecklich, und davor war ich halt immer allein).

Ich mochte seine Familie, und sie mich. Ich fühlte mich wohl dort...
Nur ich wollte auch gern Zeit mit ihm allein verbringen...
Aber er nicht.
Tags nach Silvester hatten wir uns gestritten.. weil er nichtmal ne Std für mich allein über hatte...

Ich dachte wir schaffen das trotzdem irgendwie, wir werden noch mehr aufeinander zu gehen..
Dabei war ich die ganze Zeit schon vorher auf ihn zugegangen, ständig und ständig...

Mag sein, alle haben Recht, es ist besser so, er ist nen Muttersöhnchen, ich wär eh nie wirklich glücklich geworden..
ja mag sein..
aber es hilft mir nicht..
es hilft mir nicht jetzt... jetzt, wo ich wieder ganz allein bin... für kurze Zeit hatte ich ne liebevolle Familie um mich, mich mit seiner Schwester super verstanden, sie war nur 3 Jahre jünger als ich...
und plötzlich..
zack..
alles weg.

Wieder allein.
und plötzlich tuts mehr weh als vorher.... plötzlich kommt das Gefühl "jetzt fühl ich mich freier und unbeschwerter" einfach nicht... es ist nur noch das allein sein da... die Traurigkeit.. die Enttäuschung...

Letztends hatte ich meine Lehrerin gefragt, ob es noch andere zum reden gibt als die Psychologin dort im Büro..
Sie meinte, ich könne auch mit ihr reden..
hab ich dann auch.
Es war ok, aber viel gebracht hat es dann doch nicht.. es war so im Vorraum, ziemlich offen eigentlich...

Ich bin es leid, dass die Leute mir zum Abschluss immer sagen "das schaffen Sie schon" (oder Du).
Ich weiß, dass es von den meisten (wie gesagt, ich rede ja eh nicht mit vielen), auch wirklich ehrlich gemeint ist und nett, vieleicht als Art Mutmachung?
Aber für mich klingt es in dem Moment nach nen Wischi Waschi..
Ich bin halt ein sehr in sich gekehrter Mensch, bis ich zusammenbreche und heule vor anderen Menschen muss einiges passieren.. meist bin ich einfach nur still und leise, relativ ruhig nach außen hin.

Mag sein dass man Leute, die laut losheulen, etwas ernster nimmt..
Aber ich meins auch ernst...

Ich weiß nicht wie ich das noch schaffen soll, ständig kommen neue Probleme... immer nur bin ich am warten weil sich noch nix findet...

Seit gestern kam mir sogar im Sinn, ob ich nach dem Praktikum nicht nen halbes Jahr aussetzen könnt, andere machen das aus Gesundheitsgründen auch.. und dann nach nen halben Jahr mit den Semester davor ins 4te Semester gehe..
Aber Pause bedeutet auch vergessen.. wobei im Praktikum eh viel vergessen wird, weil ja keine Schule ist.
Aber eine neue Klasse könnte wieder mehr Streß bedeuten...
Ob das überhaupt so geht (müsste wahrscheinlich auch zich Ärzte usw. wieder ablaufen)..

Ich weiß auch nicht.

Ich hab mich heut wieder auf so ner Suchliste eintragen lassen für Therapeuten.. Vielleicht klappts ja diesmal.
Vielleicht hilfts wenn ich endlich das mal in Angriff nehm und der Theraupeut ok ist.
Aber das finden dauert halt immer lang, zumindest hier.

Ich weiß nicht, ich weiß nur, dass ich depri bin, dass ich am We meist nur im Bett lieg, unter der Woche Schule hab..
und mir das "das schaffen Sie schon" tierisch auf die Nerven geht.
In solchen Momenten würd ich gern losbrüllen, schreien, heulen, sagen, dass ich es nicht mehr schaffe, weil mir die Kraft zuende geht, dass ich verflucht allein bin und niemanden hab und ich noch da bin, weil meine Tiere mich brauchen.
Wer wird schon ne alte kranke Katze noch aufnehmen, die mehrmals täglich mit Zwang Medis bekommt usw.
(Nicht falsch verstehen, ich lieb meine Tiere).
Nur für meine Tiere hab ich bislang immer gekämpft, manchmal glaub ich, ohne Sorgen und Probleme könnt ich garnicht exestieren..

ich mag einfach nicht mehr.
ich weiß auch gerad nicht mehr weiter wirklich.
 

Hallo Gast_v,

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