N
Nemoneminis
Gast
Hallo Leute,
ich hab im Moment eine riesengroße Identitätskrise.
Vorgeschichte:
Ich habe nach meinem Abi eine Ausbildung begonnen und nach drei Monaten wieder abgebrochen. Eine Weile wusste ich dann nicht, was ich machen will, dann habe ich mich für einen Studiengang entschieden, bis zu dessen Beginn ich aber ein Semester überbrücken musste. Um nicht nichts zu tun, hab ich in diesem Semester etwas ähnliches studiert. Jetzt habe ich ein Semester meines Wunschstudienganges (fast) hinter mir. Leider musste ich feststellen, dass ich überhaupt nicht geeignet bin dafür und auch kein Talent dafür habe (sozialer Bereich).
Ergo: In meinem Lebenslauf habe ich jetzt eine Abgebrochene Ausbildung und zwei abgebrochene Studiengänge.
Ich habe den letzten Studiengang aber nicht geschmissen, ohne eine Alternative zu haben, ich habe mir viele Gedanken darüber gemacht und natürlich auch miteinbezogen, dass ich eben nicht mehr 18 bin und mein lebenslauf schon ziemlich befleckt ist und ich ihn zukünftig möglichst nicht noch fleckiger machen sollte.
Meine Eltern haben massivst unbegeistert reagiert - verständlicherweise. Nicht nur das, sie haben mir auch dringlichst von meinem neuen Plan abgeraten mit Verweis darauf, dass ich das eh nicht schaffe usw und ob ich vielleicht lieber eine Ausbildung machen würde.
Ich bin im Moment einfach nur total im Eimer, weiß überhaupt nichts mehr. Ich weiß nicht, was ich will, ich weiß nicht, was ich kann oder ob ich überhaupt irgendwas kann.
Ich bin total enttäuscht von mir selber, dass ich mit fast 21 immer noch nichts kann, nichts hab, nichts bin und mich auch auf dem Weg nach Nirgendwo befinde. Ich schäme mich vor mir selbst, und somit natürlich auch vor anderen für mein Versagen. Am liebsten würde ich mich irgendwo verkriechen und nie wieder rauskommen. Zu allem Überfluss komme ich aus einer Mini-Stadt, wo man ständig irgendwelchen interessierten Bekannten über den Weg läuft, denen man dann auf die Frage "Und, was machst du jetzt?" "Nichts." antworten muss. Ich fühl mich einfach so unglaublich mies und hab keine Ahnung, wie ich jemals wieder auf einen grünen Zweig kommen soll.
Das kann man schon nicht mehr "Zukunftsangst" nennen, das ist Zukunftspanik!
Was kann ich machen, um irgendwie einen Weg für mich richtung Zukunft zu finden?
(Studienberatung war ich schon und zu einem Psychoklempner geh ich nicht.)
ich hab im Moment eine riesengroße Identitätskrise.
Vorgeschichte:
Ich habe nach meinem Abi eine Ausbildung begonnen und nach drei Monaten wieder abgebrochen. Eine Weile wusste ich dann nicht, was ich machen will, dann habe ich mich für einen Studiengang entschieden, bis zu dessen Beginn ich aber ein Semester überbrücken musste. Um nicht nichts zu tun, hab ich in diesem Semester etwas ähnliches studiert. Jetzt habe ich ein Semester meines Wunschstudienganges (fast) hinter mir. Leider musste ich feststellen, dass ich überhaupt nicht geeignet bin dafür und auch kein Talent dafür habe (sozialer Bereich).
Ergo: In meinem Lebenslauf habe ich jetzt eine Abgebrochene Ausbildung und zwei abgebrochene Studiengänge.
Ich habe den letzten Studiengang aber nicht geschmissen, ohne eine Alternative zu haben, ich habe mir viele Gedanken darüber gemacht und natürlich auch miteinbezogen, dass ich eben nicht mehr 18 bin und mein lebenslauf schon ziemlich befleckt ist und ich ihn zukünftig möglichst nicht noch fleckiger machen sollte.
Meine Eltern haben massivst unbegeistert reagiert - verständlicherweise. Nicht nur das, sie haben mir auch dringlichst von meinem neuen Plan abgeraten mit Verweis darauf, dass ich das eh nicht schaffe usw und ob ich vielleicht lieber eine Ausbildung machen würde.
Ich bin im Moment einfach nur total im Eimer, weiß überhaupt nichts mehr. Ich weiß nicht, was ich will, ich weiß nicht, was ich kann oder ob ich überhaupt irgendwas kann.
Ich bin total enttäuscht von mir selber, dass ich mit fast 21 immer noch nichts kann, nichts hab, nichts bin und mich auch auf dem Weg nach Nirgendwo befinde. Ich schäme mich vor mir selbst, und somit natürlich auch vor anderen für mein Versagen. Am liebsten würde ich mich irgendwo verkriechen und nie wieder rauskommen. Zu allem Überfluss komme ich aus einer Mini-Stadt, wo man ständig irgendwelchen interessierten Bekannten über den Weg läuft, denen man dann auf die Frage "Und, was machst du jetzt?" "Nichts." antworten muss. Ich fühl mich einfach so unglaublich mies und hab keine Ahnung, wie ich jemals wieder auf einen grünen Zweig kommen soll.
Das kann man schon nicht mehr "Zukunftsangst" nennen, das ist Zukunftspanik!
Was kann ich machen, um irgendwie einen Weg für mich richtung Zukunft zu finden?
(Studienberatung war ich schon und zu einem Psychoklempner geh ich nicht.)