U
Unwichtig
Gast
Guten Abend,
Aus unerfindlichen Gründen kann ich mit niemandem außer Wildfremden im Internet über meine Probleme reden, das war schon immer so aus irgend einem Grund. Ich bin 26 Jahre alt und leide seit ich 7 Jahre alt bin an einer rheumatischen Erkrankung meiner Gelenke, nach und nach haben mir die Schmerzen und meine Erfahrungen im Leben den Spaß an meiner Existenz und das Selbstvertrauen genommen.
Wenn ich zurückdenke war ich in der Schule und in der Ausbildung immer der Dödel über den sich die Leute lustig gemacht haben, als meine Krankheit schlimmer wurde fing das richtige Mobbing wegen meinen Hinkebeinen an. Ich glaube niemand hat mich in meinem ganzen Leben wirklich ernst genommen, ich war immer der humpelnde, hässliche Spast mit der Brille. Natürlich hatte ich in meinem ganzen Leben nie eine Freundin oder irgendeine andere romantische Beziehung, nicht verwunderlich wenn man ein Krüppel und ein Würstchen ist.
2019 hatte ich die tolle Idee den Beruf welchen ich gelernt habe(Maschinenbauer) wieder auszuüben da meine Krankheit sich ziemlich ruhig verhalten hatte um mir etwas Selbstwertgefühl zurückzugeben und heuerte bei einer Firma an deren Oberschaft so machte als mochten sie mich. Letzten Endes kam dann die Corona-Krise 2020 und die Firma musste die Daumenschrauben anziehen, auch bei dem schwerbehinderten Mitarbeiter. Ich wurde emotional manipuliert um mehrere Monate am Stück 10-11 Stunden zu arbeiten(oft auch Samstag und Sonntag weil "Du bist noch so jung und alleinstehend, was willst du denn sonst im Lockdown machen??") und meinen Urlaub nicht zu nehmen, mir wurde gedroht und ich wurde systematisch klein gehalten damit ich mich nicht beschwere.
Mein Rheuma wurde natürlich stetig schlimmer in dieser zeit und der Fertigungsdruck auf der Arbeit auch, da hab ich mir einfach Schmerzmittel jeden tag vor und während der Schicht gegönnt damit der Chef mich nicht wieder aus dem Bett klingelt für Anpfiff am Telefon. Die Schmerzmittel gemischt mit den KSS-Dämpfen auf der Arbeit haben dann leider meiner Leber nicht so gut getan und in Kombination mit dem Rheuma dafür gesorgt dass ich gekündigt wurde.
Jetzt bin ich arbeitslos und habe absolut keinen Antrieb mehr, rückblickend war mein Leben relativ Scheiße und alle paar Jahre als ich mich an die Telefonseelsorge oder andere Services gewandt habe konnte ich mir anhören was für ein starker Kämpfer ich bin und das ich durchhalten soll und das Leben besser wird bla bla. Das ist alles lieb gemeint aber wenn ich jetzt darüber nachdenke war ich nie ein Kämpfer, ich hatte immer nur Angst und habe mich ausnutzen lassen. Sind es jetzt meine Mobber oder mein Chef, sie haben mein Leben schlechter gemacht für Unterhaltung/Profit. Wenn ich mir jetzt ansehe wie meine alten Mobber Leben, mit Frau, Haus und dickem Auto und wie gut es meiner ehemaligen Firma geht verliere ich etwas die Hoffnung.
Ich habe kein Interesse mehr an Garnichts, während ich in der Firma war habe ich von Studium/ Arbeit im Ausland oder anderen Sachen geträumt aber mittlerweile ist mir alles egal. Ich war ein Hauptschüler und war mein ganzes Leben eine Witzfigur, woher kommt die Idee ich würde ein Studium überhaupt schaffen? Ich habe angefangen meine Hobbys und alles was ich kreativ erschaffe zu hassen, ich will nichts mehr machen und schlafe eigentlich einfach nur. Ich komme mir vor wie der beschissene menschliche Dodo, nicht wirklich fähig unter normalen Bedingungen zu Leben und zum Untergang verdammt. Ich hasse es morgens unter Schmerzen wach zu werden und meinen einsamen Tag voller Schande zu leben, so sehr dass meine Gedanken und mein "Lösungsansatz" von Zeit zu Zeit relativ düster und endgültig wird.
Ich musste mir das von der Seele schreiben, an alle die mein Gejammer ausgehalten haben, danke.
Aus unerfindlichen Gründen kann ich mit niemandem außer Wildfremden im Internet über meine Probleme reden, das war schon immer so aus irgend einem Grund. Ich bin 26 Jahre alt und leide seit ich 7 Jahre alt bin an einer rheumatischen Erkrankung meiner Gelenke, nach und nach haben mir die Schmerzen und meine Erfahrungen im Leben den Spaß an meiner Existenz und das Selbstvertrauen genommen.
Wenn ich zurückdenke war ich in der Schule und in der Ausbildung immer der Dödel über den sich die Leute lustig gemacht haben, als meine Krankheit schlimmer wurde fing das richtige Mobbing wegen meinen Hinkebeinen an. Ich glaube niemand hat mich in meinem ganzen Leben wirklich ernst genommen, ich war immer der humpelnde, hässliche Spast mit der Brille. Natürlich hatte ich in meinem ganzen Leben nie eine Freundin oder irgendeine andere romantische Beziehung, nicht verwunderlich wenn man ein Krüppel und ein Würstchen ist.
2019 hatte ich die tolle Idee den Beruf welchen ich gelernt habe(Maschinenbauer) wieder auszuüben da meine Krankheit sich ziemlich ruhig verhalten hatte um mir etwas Selbstwertgefühl zurückzugeben und heuerte bei einer Firma an deren Oberschaft so machte als mochten sie mich. Letzten Endes kam dann die Corona-Krise 2020 und die Firma musste die Daumenschrauben anziehen, auch bei dem schwerbehinderten Mitarbeiter. Ich wurde emotional manipuliert um mehrere Monate am Stück 10-11 Stunden zu arbeiten(oft auch Samstag und Sonntag weil "Du bist noch so jung und alleinstehend, was willst du denn sonst im Lockdown machen??") und meinen Urlaub nicht zu nehmen, mir wurde gedroht und ich wurde systematisch klein gehalten damit ich mich nicht beschwere.
Mein Rheuma wurde natürlich stetig schlimmer in dieser zeit und der Fertigungsdruck auf der Arbeit auch, da hab ich mir einfach Schmerzmittel jeden tag vor und während der Schicht gegönnt damit der Chef mich nicht wieder aus dem Bett klingelt für Anpfiff am Telefon. Die Schmerzmittel gemischt mit den KSS-Dämpfen auf der Arbeit haben dann leider meiner Leber nicht so gut getan und in Kombination mit dem Rheuma dafür gesorgt dass ich gekündigt wurde.
Jetzt bin ich arbeitslos und habe absolut keinen Antrieb mehr, rückblickend war mein Leben relativ Scheiße und alle paar Jahre als ich mich an die Telefonseelsorge oder andere Services gewandt habe konnte ich mir anhören was für ein starker Kämpfer ich bin und das ich durchhalten soll und das Leben besser wird bla bla. Das ist alles lieb gemeint aber wenn ich jetzt darüber nachdenke war ich nie ein Kämpfer, ich hatte immer nur Angst und habe mich ausnutzen lassen. Sind es jetzt meine Mobber oder mein Chef, sie haben mein Leben schlechter gemacht für Unterhaltung/Profit. Wenn ich mir jetzt ansehe wie meine alten Mobber Leben, mit Frau, Haus und dickem Auto und wie gut es meiner ehemaligen Firma geht verliere ich etwas die Hoffnung.
Ich habe kein Interesse mehr an Garnichts, während ich in der Firma war habe ich von Studium/ Arbeit im Ausland oder anderen Sachen geträumt aber mittlerweile ist mir alles egal. Ich war ein Hauptschüler und war mein ganzes Leben eine Witzfigur, woher kommt die Idee ich würde ein Studium überhaupt schaffen? Ich habe angefangen meine Hobbys und alles was ich kreativ erschaffe zu hassen, ich will nichts mehr machen und schlafe eigentlich einfach nur. Ich komme mir vor wie der beschissene menschliche Dodo, nicht wirklich fähig unter normalen Bedingungen zu Leben und zum Untergang verdammt. Ich hasse es morgens unter Schmerzen wach zu werden und meinen einsamen Tag voller Schande zu leben, so sehr dass meine Gedanken und mein "Lösungsansatz" von Zeit zu Zeit relativ düster und endgültig wird.
Ich musste mir das von der Seele schreiben, an alle die mein Gejammer ausgehalten haben, danke.