Das mit dem "egostisch sein" finde ich sehr unfair.
Zumindest dann, wenn Du dies als Wertung meinst. Was Du offenbar tust.
Denn vielleicht ist er auch unflexibel .... hat innerlich mit sich zu kämpfen,...
fährt sonst auch nicht weiter weg... oder eben auch tatsächlich eine finanzielle Sache. Vor allem, bei den gegenwärtigen Preisen. Dies zuzugeben, ist aber vielleicht auch "unmännlich".
Wenn er die 50 km nicht fahren kann/will, dann ist es eine Sache.
Daraus aber sofort ihn als "egotistisch" zu bezeichnen, das ist Deine Interpretation.
Und allein, dass Du so wertest, ist es besser, dass ihr euch getrennt habt.
Auf dieser Basis kann kein Fundament entstehen.
Vielleicht kannst Du es einordnen in "es hat zwischenmenschlich nicht gepasst".
Anstatt zu sagen "der Typ ist egotistisch gewesen".
Der Unterschied?
Beim Ersteren wird nicht gelitten.
Bei der Zweiten Zuordnung kann der Nachgeschmack entstehen, wie "wer braucht schon egoistische Menschen...." (obwohl Du gar nicht die genaueren Gründe kennst - und somit tust Du ihm dann Unrecht).
Das hat auch nichts mit einer "hohen Erwartungshaltung" zu tun.
Sondern vielmehr mit Bedürfnissen, den eignen Grenzen, den eigenen Werten, der eigenen Weltanschauung.....