Solange das A******* sexy und hübsch ist, ist aber selbst das verständlich. Der Dicke ist da doch eher der nette Kumpel, obwohl er charakterlich überragt 🙄
Ich versichere Dir, Mikenai, ich bin niemandes "netter Kumpel" - obschon ich in den letzten paar Jahren ganz schön zugelegt habe. Aber vielleicht passe ich auch eher in die Kategorie "A*******".
Irgendwie habe ich den Eindruck, daß Ihr Euch alle viel zu viel aus diesem ganzen Mainstreamunsinn macht. Okay, vielleicht wird es Euch etwas bringen abzunehmen, denn dann seid Ihr glückliche Lemminge, die mit dem Trend ihrer Umgebung gehen - und so lange man so ist, wie 90% der anderen Spinner, dann ist doch alles prima, oder? Dann hat man eine Form der Orientierung, auf seinem eigenen ultimativen
Yin-Weg. Und da genau liegt Euer Problem: Ihr seid immer nur die Empfangenden. Ihr seid abhängig von dem Feedback Eurer Umwelt, abhängig von den Wahrnehmungen anderer Leute, anstatt daß Ihr Eure Selbstwahrnehmungen zu etablieren und umzusetzen versucht. Ich habe vor gefühlten 1.000 Seiten nicht umsonst Leerman eine Aufgabe zu geben versucht, die ihn genau das herausfinden läßt: nicht einmal die Frage "was bin ich?" soll damit geklärt werden, denn das beantwortet (mit Verlaub) sein Nick schon ganz gut, sondern die Frage: "Was will ich sein?" Ein Image von sich selbst aufzubauen, und jenem Image zu folgen, sich selbst zu erschaffen, was wiederum das "Selbstbewußtsein" (im wortwörtlichen Sinne, nicht im Heul-heul-Selbsthilfesinne) ausmacht. Wer bin ich? Welches Bild will ich von mir haben und nach Außen hin verkaufen? Das kannst Du mit 190 Kilo oder auch mit 40 Kilo feststellen, vollkommen unwichtig.
Und wenn Du Dir Leute wie Karl Lagerfeld anschaust; Menschen dieser Coleur, mit einem starken Willen und großer Kraft, nehmen doch nicht ab, weil sie glauben, häßlich zu sein, weil es ihnen die Gesellschaft diktiert - sondern, weil sie einen Imagewandel vollziehen, den sie selbst geschaffen und erschaffen haben. Während andere Leute sich selbst nach dem Ebenbilde ihrer Nachbarn stricken, versuchen diese Leute sich selbst in einem hohen Maße nach dem eigenen Willen zu kultivieren. Und genau darum geht es. Das erscheint mir ein erwachsener Weg zu sein, als dieses "so lange uns die Gesellschaft verabscheut, sind wir häßlich" - pah! 99% der "Gesellschaft" sind Euch doch nicht mal bekannt - ihr seht zu einem großen Teil nur die S****, die im Fernsehen läuft.
Und was das "Sidetopic" betrifft; interessanterweise stehe ich auch eher auf "molligere" (ich mag das Wort eigentlich nicht so) Frauen. Ich hatte was das betrifft sehr unterschiedliche Partnerinnen, aber bei denen, die besonders schlank gewesen sind, habe ich das immer als einen ganz kleinen Makel empfunden - natürlich nicht so extrem schlimm, ansonsten wären wir gar nicht zusammengekommen. Aber grundsätzlich mag ich den schlanken Typ Frau nicht so sehr leiden.