Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Zu empfindlich?

Cookies

Mitglied
Jetzt habe ich den Text schon das vierte Mal angefangen, weil ich nicht weiß, wie ich das am besten formulieren soll....😂
Ich bin Mutter und sitze gedanklich zwischen meinen Eltern und meinen Kindern (Teenager)

Es geht um Sachen wie:

Meine Tochter zeigt eine 1 in der Arbeit ihrem Opa und der Opa sagt, das kann passieren...
Mein Sohn soll früh von der Schule abgehen und Handwerker werden....mein Sohn hat aber kein Interesse und Talent dafür..
Wenn mein Vater Probleme mit dem Handy hat und meine Kinder nicht sofort springen und helfen ist er beleidigt
Wenn meine Tochter mal nicht gleich zur Verfügung steht, schimpft er sie wäre schon so blöd wie mein Sohn und ich
Wenn er etwas tut, was man nicht möchte und nein sagt, macht er trotzdem weiter...

Ich kenne meinen Stiefvater schon fast mein ganzes Leben und habe mich an seine Art gewöhnt. Er ist sehr hilfsbereit, aber es ist schwierig, wenn man nicht seiner Meinung ist. Wir wohnen als Familie auch direkt neben meinem Elternhaus. Ich weiß, ich hatte mit dieser Art früher auch Probleme und stehe hinter meinen Kindern.
Meine Kinder ziehen sich inzwischen von den Großeltern zurück und diese verstehen das überhaupt nicht und sind darüber sehr gekränkt und sagen eigentlich, dass ich das als Mutter verbockt hätte, aber ich verstehe das so, dass meine Kinder sich abgrenzen, wenn das Verhalten verletzend wird.
Ich hatte und habe mit Abgrenzung große Probleme und versuche meine Kinder da zu unterstützen.
Wie seht ihr das, sind meine Kinder zu empfindlich oder haben sie das Recht sich da abzugrenzen?
 
Jetzt habe ich den Text schon das vierte Mal angefangen, weil ich nicht weiß, wie ich das am besten formulieren soll....😂
Ich bin Mutter und sitze gedanklich zwischen meinen Eltern und meinen Kindern (Teenager)

Es geht um Sachen wie:

Meine Tochter zeigt eine 1 in der Arbeit ihrem Opa und der Opa sagt, das kann passieren...
Mein Sohn soll früh von der Schule abgehen und Handwerker werden....mein Sohn hat aber kein Interesse und Talent dafür..
Wenn mein Vater Probleme mit dem Handy hat und meine Kinder nicht sofort springen und helfen ist er beleidigt
Wenn meine Tochter mal nicht gleich zur Verfügung steht, schimpft er sie wäre schon so blöd wie mein Sohn und ich
Wenn er etwas tut, was man nicht möchte und nein sagt, macht er trotzdem weiter...

Ich kenne meinen Stiefvater schon fast mein ganzes Leben und habe mich an seine Art gewöhnt. Er ist sehr hilfsbereit, aber es ist schwierig, wenn man nicht seiner Meinung ist. Wir wohnen als Familie auch direkt neben meinem Elternhaus. Ich weiß, ich hatte mit dieser Art früher auch Probleme und stehe hinter meinen Kindern.
Meine Kinder ziehen sich inzwischen von den Großeltern zurück und diese verstehen das überhaupt nicht und sind darüber sehr gekränkt und sagen eigentlich, dass ich das als Mutter verbockt hätte, aber ich verstehe das so, dass meine Kinder sich abgrenzen, wenn das Verhalten verletzend wird.
Ich hatte und habe mit Abgrenzung große Probleme und versuche meine Kinder da zu unterstützen.
Wie seht ihr das, sind meine Kinder zu empfindlich oder haben sie das Recht sich da abzugrenzen?
Natürlich haben sie das Recht sich abzugrenzen.
Das solltest Du auch tun und Deinen Eltern mitteilen, dass das so nicht geht und was sie damit anrichten.
 
Hallo und vielen Dank schonmal für eure Antworten.
Da ich selbst eine schlimme Kindheit hatte, durch meinen leiblichen Vater den meine Mutter verlassen hat als ich ein Kleinkind war, war für mich selbst die Art von meinem Stiefvater gut, weil es keine körperliche Gewalt durch ihn gab. Aber meine eigenen Kinder haben mir gesagt, das das Verhalten von ihm sie verletzt. Mir selbst wurde immer eingeredet, dass es an mir liegt und ich mich anpassen muss. Auch jetzt sagen meine Eltern, das meine Kinder zu empfindlich sind. Die Situation ist sehr schwierig für mich, deshalb habe ich mich an dieses Forum gewendet.
 
Ich finde, dass du als Mutter schon viel zu viel toleriert, aber eben auch früher als Kind zuviel ausgehalten hast. Du sagst, du stündest hinter deinen Kindern, man merkt davon aber nicht wirklich viel. Deine Kinder nehmen dir die Entscheidung aus der Hand und ziehen sich selber zurück - Hut ab, dass sie - ohne dass du es ihnen vorgelebt hast - gemerkt haben, dass das Verhalten deines Stiefvaters nicht okay ist und für sich beschlossen haben, dass sie nicht so leben wollen.

Ich denke, du solltest versuchen, deine bisherigen Reaktionsmuster zu durchbrechen und deine Rolle als Mutter stärker auszuleben. Wenn dein Schwiegervater beleidigt reagiert, soll er beleidigt sein - lass ihn bocken. Er beruhigt sich schon wieder.

Dass er deine Tochter beschimpft, ist nicht in Ordndung und auch nicht akzeptabel. Da würde ich ihm sagen, dass dir nicht gefällt wie er mit ihr spricht und er das bitte lassen soll. Ich würde da sogar einen Streit riskieren - er muss einfach merken, dass du nicht mehr das kleine Mädchen bist, das sich in die Schuhe stellen lässt. Stell dich vor dein Kind und lasse es nicht zu, dass er sie beleidigt.

Ich würde dem Stiefvater auch klar machen, dass er froh sein kann, wenn die Kids ihm in Sachen IT überhaupt helfen. Selbstverständlich ist das nicht. Und wenn sie das eben tun, wenn es bei ihnen zeitlich passt, ist das völlig in Ordung.

Bzgl. der Berufsfindung deines Sohnes sollte dein Vater sich heraushalten. Selbst wenn er Talent hätte fürs Handwerk - sofern das nicht auch von Interesse begleitet ist, passt es nicht. Dass der Stiefvater es wagt, hier Vorschriften machen zu wollen, in welcher Richtung der Junge tätig werden soll, ist übergriffig. Raushalten soll er sich - und Schluss!

Es ist an der Zeit, dass du erwachsen wirst, und dich für deine Kinder gegenüber deinen Eltern positionierst und durchsetzt. Erst dann stehst du nämlich tatsächlich hinter deinen Kindern - und deine Kinder haben das Recht, das auch von dir zu erwarten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Unterstütze deine Kinder. Wenn deine Eltern völlig imun sind im Benehmen, dann lass es auch auf einen Krach ankommen. Und du lass dir von denen auch nichts mehr gefallen.
Wenn sie sich nicht wohlwollend deinen Kindern gegenüber verhalten können/wollen, dann schränke den Kontakt ein. Wenn deine Kinder mit denen nichts zu tun haben wollen, dann ist das in Ordnung. Von dem Proll-Volk würde ich mich ganz zurückziehen. Da kommt doch nichts Gutes. Das ist die reinste Zumutung mit denen umzugehen. Dann können sie in Zukunft zusehen, wo sie ihr Handy reparieren. Entweder benehmen sie sich oder das Handy wird nicht repariert, Ganz einfach.
 
Zuletzt bearbeitet:

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben