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Zu blöd für Arbeit

Dass die Rentenversicherung und die Versorgungsämter würfeln, ist bekannt. Ich selbst habe die volle, unbefristete Erwerbsminderungsrente nach Widerspruch mithilfe von Verdi bekommen. Insgesamt hat das 15 Monate gedauert. Das ändert aber nichts an den gesetzlichen Voraussetzungen. Alter spielt keine Rolle danach.
 
"Talent" habe ich auch keines und ich denke, es geht vielen Menschen so.

Für die meisten Jobs braucht man auch keines. Nur Interesse und den Willen sich einzuarbeiten. Jeder durchschnittlich intelligente Mensch kann aus sehr vielen Berufen wählen - Fleißig und engagiert muss man halt sein.

Vielleicht auch die Notwendigkeit!
Sorry musste sein

Kolya
 
"Talent" habe ich auch keines
Es gibt niemanden OHNE Talent. Schonungslos offen sein können ist zb ein Talent, schweigen können ist ein Talent, etwas übersehen können ist bereits ein solches Können, das nicht jeder hat, ebenso Gesichter schneiden- so dreinschauen, dass man bewahrt und verschont wird von Fremdzugriffen und und und... man muss also sagen, die meistens sind sich nicht bewusst, welche Talente sie haben.
 
Lieber Gungrave, heute so, morgen anders.

Das ist ja nur eine Momentaufnahme und im Moment glaubst du, nichts geht mehr.
Solche Zeiten kann man nutzen für Umzug vorbereiten. Pack alles, was dir wichtig ist in eine Schachtel und halte dich bereit für einen Absprung in die Obdachlosigkeit.
Oder lass das Frust-Schieben und ordne mal alle Dinge, mach dich bereit für wieder weiter machen, auch wenn es schwer fällt.
 
Eine Sozialphobie zu haben, das ist ja auch nicht in Stein gemeißelt.
Es gibt gerade für diese Störung Therapien die einem helfen.
Zumindest wenn man einen guten Therapeuten hat, der nicht nur redet und in der Kindheit rumrührt, sondern einem aktiv (z.B. mit Aufgaben wie das zu tun, was einem Angst macht, natürlich erstmal mit Begleitung und Unterstützung!) hilft, besser mit Menschen klarzukommen.

Wegen einer Sozialphobie das ganze Leben lang anderen Menschen aus dem Weg zu gehen und sich beruflich einzuschränken, das ist doch keine Zukunft!
Vielleicht solltest du erstmal wieder klein anfangen, z.B. mit einem Minijob in der Reinigung, Lager oder ähnlichem.
Das macht dich schonmal selbstbewusster, wenn du nicht nur zu Hause hockst und dich für unfähig hältst, sondern auch ein bisschen eigenes Geld verdienst...
Und wenn das gut funktioniert, dann siehst du weiter, und suchst dir etwas, wofür du geeignet bist. Vielleicht hat @Holunderzweig Recht, und du bist gut für die Arbeit mit Tieren geeignet?
 
@Gungrave
Ich denke auch, wenn du beschließt, etwas Passendes, Leidensgerechtes zu finden, und dir therapeutische Unterstützung dabei suchst, dann wird sich auch ein Weg auftun.
Nimm nur nichts an, nur, um irgendwas zu machen, es sollte dir und deinen Einschränkungen so weit wie möglich entsprechen!

Ich habe damals gute Erfahrungen mit der Reha - Beratung bei der Deutschen Rentenversicherung und auch mit der Reha-Abteilung bei der Arbeitsagentur gemacht.

Nutze in Ruhe deine Zeit für Berufs-Recherche, Eignungstests und was immer dir einen Weg zu einem passenden Job eröffnen kann.

Und achte bitte nicht auf die "netten" Unterstellungen hier, du würdest doch nur eine Ausrede suchen, um nicht zu arbeiten.
Das sind einfach üble Vorurteile, was ich in einem Hilfeforum ziemlich armselig finde.
Hier sind viele unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Problemen.
Es gibt nun mal Menschen, die mit den Ansprüchen der heutigen Arbeitswelt überfordert sind und Support brauchen, und keine abwertenden, überheblichen Sprüche.

Lass dich nicht unterkriegen, hier gab es auch schon einige, wie ich finde, sinnvolle Beiträge von Usern, für die Respekt kein Fremdwort ist, und die wirklich weiterhelfen wollen!

ein paar Beispiele:
Sie arbeitet jetzt in einer kleinen städtische Bibliothek, hat sehr wenig Kundenverkehr und nur 2 Kollegen.
toller Hinweis!

Sortieren, schlichten, einräumen, ettikettieren, zerlegen, stapeln, reinigen etc ist gut für Leute, die sich nichts mehr zutrauen, oder die nicht gern reden, oder schwache Nerven haben.
gute Denkanstöße!
ich füge noch bei: pflanzen, graben, streichen, säen, ernten.....
...jemand schrieb noch Tierpflege! Viele Menschen, die nicht gut mit Menschen klarkommen, haben ein besonders gutes Gespür für Tiere.

Aber auch das hier könnte ggf. erstmal eine gute Möglichkeit sein:
Du könntest eine RPK beantragen (Reha für psychisch Kranke). Informiere Dich mal (in Diener Umgebung), ob das was für Dich sein könnte.


Lies dir noch mal in Ruhe alle sinnvollen Beiträge durch - vielleicht ist ja schon etwas dabei, wo es klick macht?
Überstürze nichts - aber bleib dran!
 
Zuletzt bearbeitet:
Und achte bitte nicht auf die "netten" Unterstellungen hier, du würdest doch nur eine Ausrede suchen,
Was sonst, als das, ist es?

Wir schützen uns durch Ausreden, die sind uns selbst nicht mal bewusst oft!

""ich kann nicht"" bedeutet nicht selten, hab Bammel davor, geht sicher schief...

Wer Ausreden hat, macht sich Sorgen, sonst hätte er keine.
 

Hier kommt es denke ich darauf an, wie man dies interpretiert.

Wir neigen dazu, uns in unserer Komfortzone einzurichten, den bequemen Weg zu gehen.
Wir finden dafür oft viele 'Gründe'. Ausreden.

Bei mir gab es jetzt eine längere Auszeit, der Körper musste sich erholen. Ich bin darüber mega faul geworden! Und da ich so schön faul Dehnübungen vernachlässigte, sind jetzt Schmerzen zurück, die anders nicht zurück wären. Genau jetzt, wo ich doch langsam wieder aktiver werden will.

Ich kann jetzt Gründe bereithalten:
Was sowieso da ist, habe ich eh.
Ich bin so müde.
Usw.
Und:
Ich habe wieder stärkere Schmerzen.

Ich kann also gar nicht laufen, kann nicht starten, muss alles verschieben.

Stimmt aber nicht. Das wären Ausreden, um in meiner neuen, faulen Komfortzone verharren zu können. (Wobei ich mir auch da seit Februar 4-7 x wöchentlich eine mehrstündige Aufgabe selbst gegeben habe).

Stattdessen habe ich gestern gedehnt. Ok, heute habe ich erstmal mehr Schmerzen, wird etwas dauern.
Und da ich gleich einen Spaziergang machen will, gibt's erstmal eine Schmerztablette.
Und ein reduziertes Medikament - Reduzierung kann auch ursächlich sein - fahre ich wieder höher, um die Entzündung einzudämmen.
Also trotz Schmerz und paar anderer Kleinigkeiten starte ich.

Und so ähnlich ist's auch bei einem Brotjob.
Einfach machen.
Irgendetwas kann so gut wie jeder machen.
Wenn er keine Ausreden findet.
 

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