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Zielstrebigkeit und Ehrgeiz verloren?

G

Gast

Gast
Hallo 🙂
Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht wo ich anfangen soll. Ich war früher immer sehr zielstrebig und ehrgeizig und wusste genau was ich wollte und habe mich immer so lange um etwas bemüht bis es auch tatsächlich funktionierte. Lernen kam immer vor dem Vergnügen, lernen machte mir auch unglaublichen Spaß, aber es blieb immer noch genug Zeit für meine Freunde und Hobbies. Ich hatte bis ich ca. 14 war nur Einsen in der Schule, danach ließen meine Leistungen etwas nach, aber noch nicht so schlimm.
Nun bin ich mittlerweile 22, habe schon einen Studiumswechsel hinter mir und tue mir extrem schwer mich auf Prüfungen gut vorzubereiten. Ich melde mich fast jedes Mal noch im letzten Moment von der Prüfung ab, weil ich zu spät zum Lernen anfange oder aus einem anderen Grund denke ich bin nicht gut genug vorbereitet. Ich würde das Studium schon gerne fertig machen, da ich mich auch später in dem Beruf sehen kann, nur hat das so einfach keinen Sinn. Ich will ja nicht ewig herum studieren.

Nun frage ich mich halt was man dagegen machen kann. Kennt das jemand so oder so ähnlich? Wäre eine Therapie sinnvoll? Ich kann mit meiner Mutter sehr gut über meine Probleme sprechen und sie unterstützt mich auch, aber auch sie sagt ich sei in dieser Hinsicht ein komplett anderer Mensch im Vergleich zu früher und sie fragt sich halt woher das kommen könnte. Meiner Meinung nach ist aber nichts Schlimmes passiert, außer dass ich mit 14 viele Freunde verloren habe, weil jemand Lügen und Gerüchte über mich verbreitet hat, aber keine Ahnung ob das davon kommen könnte.
Meint ihr kann man das überhaupt wieder hinkriegen oder wäre es besser gleich mit dem Studium aufzuhören? Das Problem ist auch, dass ich nicht weiß was ich sonst machen würde, was mir wirklich Spaß macht. Sonst würde mir diese Entscheidung leichter fallen.

Ich hoffe das Ganze macht auch nur irgendwie Sinn.
 
Hallo GastHast du ein Vertrauenslehrer oder Freund dem du deine Situation schildern kannst?wenn ja Probiers und rede mit Ihnen.Du schafst das schon .Das Leben in jungen Jahren ist immer eine Berg und Talfahrt.Auch ne Meditation täte dir gut,um das positve aufzufangen.Ich wünsche dir viel Kraft Ramses
 
Einen Vertrauenslehrer hab ich leider nicht. Ich hab meinen Freund mit dem ich drüber reden kann und auch einige Freundinnen die mir bestimmt zuhören würden, aber die haben auch alle ihre eigenen Problemchen und ich will sie nicht mit meinen belasten.
 
Gast;2852941. meinte:
Ich würde das Studium schon gerne fertig machen, da ich mich auch später in dem Beruf sehen kann, nur hat das so einfach keinen Sinn. Ich will ja nicht ewig herum studieren.

Oder vielleicht, doch..? Wenn das Lernen dir unglaublichen Spaß gemacht hatte und du weißt, das Studium ist die letzte Etappe deiner Ausbildung, dann willst du es vielleicht unbewusst ausbremsen und zeitlich ausdehnen?
Vom Beruf danach hast du wahrscheinlich noch keine konkrete Vorstellung, - ob er dir auch Spaß machen würde und du dabei dich weiter entwickeln/lernen könntest ..

Wenn diese Erklärung/Idee, auf die ich gekommen bin, zutrifft, würde es dir möglicherweise helfen, dir ein konkretes, reales Bild von deinem zukünftigen Beruf machen, in dem du dich darüber intensiver informierst - damit er dich mehr "anlockt", zum Lernen antreibt, und statt ihn vll. zu fürchten, du dich darauf freuen könntest.

Ganz allgemein denke ich, dass ein Ausrichtung auf die Zukunft, auf ein Ziel darin, in der Gegenwart zu all dem moriviert, was uns ihr/ihm näher bringt. Es muss nicht unbedingt ein großer, entfernter Ziel sein, glaub ich, sondern auch eine Reihe von kleineren einander ablösenden Zielen, die verursachen, dass wir uns Schritt für Schritt vorwärts bewegen.

Alles Gute!
Lenja
 
ja! die sache mit den "einsen"-den erfolgen vor dem fragen-nach dem sinn
das da auftaucht-unvermutet-so zwischen 14 und 22-das ist ein phänomen der reifung

das ego dürstet-nach den wahren zielen-sucht neue horizonte zu entdecken
das heißt abkehr-von vertrautem sein&handeln-selbst der mutter scheint man fremd

das gehört zum selber-werden-ist keine krankheit-nur eine not-wendige krise
hin zur ent-deckung des gewordenen seins-das erzeugt eine furcht-die überwunden
werden will-verbunden mit dem abschied-von gewohnten mustern-so ist das werden
eines neuen selbst-sehr schwierig aber äußerst lohnend-weil zutiefst zueigen

nimm den abschied nicht zu schwer-es warten viele neue welten-auf dich&deinen mut

viel glück&gute wünsche-für deinen neuen weg-carolus
 
Ich habe die Antworten gelesen und finde, die sind nicht richtig. Warum? Ähnlichen Problem habe ich auch. Und kenne weder die Ursache, noch die Lösung. Und ich habe hochgestellte Ziele die ich erreichen will und könnte ... wenn es nicht diesen Disziplinproblem wäre.
 
Der Hunger ist verlorengegangen.
Der Magen voll, es geht gar nicht so schlecht. Zufriedenheit.

@Marek:
der Threadersteller ist 22, also hat noch beruflich viel vor sich. Wir (ich 38) haben beruflich schon einiges hinter uns. Das könnte vielleicht auch bei dir der Grund sein. Ich z.B. habe einen gut bezahlten Job, nehme mir jedes Jahr Ziele vor, aber komm nicht aus den pushen. Vielleicht einfach Satt?
 

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