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zeugen jehovas...sekte oder normale religion?

Hablo Du hast es auf den Punkt gebracht. Genauso ist es.
Mit einen kleinen Unterschied das die die sich an Kindern vergehen ausgeschlossen werden damit das Recht ausgeübt werden kann.
Schon gewusst ? ZJ machen keinen Militärdienst und ziehen auch in keinen Krieg
weil es ja Brüder und Schwestern sind auf die man schießen sollte.
Andere Religionen segnen vor einem Krieg noch die Waffen.
 
Sie verkaufen es nicht, aber quatschen Dich voll.

Ich bin da zwiegespalten. Erwachsene können sich selbst für eine so rigide Lebensweise entscheiden, aber was ist mit den Kindern?

Und die sozialen Folgen sind für Zweifler und Aussteigewillige nicht unerheblich.

Ansonsten leben und leben lassen.

Weidebirke, alles intensiv gelebte birgt doch diese Gefahr? Als Beispiel der Vater, der irgendwas nicht schaffte und nun in seinem Sohn den sieht, der es schaffen muss, auch der gefährdet seine Kinder. Mit Kindern kann man soviel falsch machen, indoktriert man zuviel ists falsch, lässt man zuviel Freiraum, kanns falsch ausgehen. Es gibt wohl sehr viele glückliche Zeugenkinder, aber auch wohl missratene. Aber es gibt auch glückliche Firmeninhaberkinder und verzogene, gedrillte, die unbedingt in die Fußstapfen des Vaters gehen sollten und gar nicht reinpassten, usw. Ich denke mal die Menschen unter den Zeugen müssen das lernen, genauso wie die Menschen unter anderen Gruppen, die von mir aus alles mögliche wissen, aber psychologische Faktoren außer acht lassen, die bei der Erziehung von Kindern wichtig sind.

Es liegt also nicht an der Zeugen Jehovas Lehre, sondern an Menschen, die dort reinkommen und aus ihrer eigenen psychologischen Unwissenheit die scharfen Werkzeuge einer solchen Religion (was ja nicht prinzipiell falsch sein muss) falsch handhaben (ich kann ein Messer auch benutzen um etwas nützliches zu tun oder um jemand damit umzubringen). Diese Gefahr sehe ich wirklich, aber sie kann eben auch außerhalb dieser Religion in anderen Konstellationen auftreten.



Sigi
 
Weidebirke, alles intensiv gelebte birgt doch diese Gefahr? Als Beispiel der Vater, der irgendwas nicht schaffte und nun in seinem Sohn den sieht, der es schaffen muss, auch der gefährdet seine Kinder. Mit Kindern kann man soviel falsch machen, indoktriert man zuviel ists falsch, lässt man zuviel Freiraum, kanns falsch ausgehen. Es gibt wohl sehr viele glückliche Zeugenkinder, aber auch wohl missratene. Aber es gibt auch glückliche Firmeninhaberkinder und verzogene, gedrillte, die unbedingt in die Fußstapfen des Vaters gehen sollten und gar nicht reinpassten, usw. Ich denke mal die Menschen unter den Zeugen müssen das lernen, genauso wie die Menschen unter anderen Gruppen, die von mir aus alles mögliche wissen, aber psychologische Faktoren außer acht lassen, die bei der Erziehung von Kindern wichtig sind.

Es liegt also nicht an der Zeugen Jehovas Lehre, sondern an Menschen, die dort reinkommen und aus ihrer eigenen psychologischen Unwissenheit die scharfen Werkzeuge einer solchen Religion (was ja nicht prinzipiell falsch sein muss) falsch handhaben (ich kann ein Messer auch benutzen um etwas nützliches zu tun oder um jemand damit umzubringen). Diese Gefahr sehe ich wirklich, aber sie kann eben auch außerhalb dieser Religion in anderen Konstellationen auftreten.



Sigi

Natürlich kann man ein Übel immer mit dem anderen vergleichen, davon wird aber das eine nicht besser und das andere auch nicht.

Keine Lebensweise darf derart propagiert werden, dass aus psychologischem Unwissen dann Schaden entsteht.

Fakt ist, dass die rigide Erziehung und Sozialisation zwar Halt gibt (davon bin ich auch ein großer Fan), aber die Findung der eigenen Identität, des eigenen Wegs sehr erschwert wird.

Dazu findest Du genügend Fallbeispiele im Netz.

Klar kann man mit einem Messer Brot schneiden, man sollte aber niemanden damit stechen. Nicht umsonst kriegen Kinder keine scharfen Messer in die Hand.
 
Religion hat nichts mit finden der eigenen Indentität was zu tun sondern lt. Bibel
ist es die Suche nach Gott , wie ist er ? Was will er ?.
Wozu die Bibel ? = Gebrauchsanweisung für Menschen.
Fakt ist doch das jeder Mensch einen eigenen Willen hat und auch sowas wie ein Gehhirn also auch in der Lage ist sich z. B. Für eine Religion der Zeugen Jehovas entscheidet oder nicht. Es wird doch keiner gezwungen dagegen bei anderen Religionen der Zwang von Kind an besteht. Schule ect.
Fakt ist das die Zeugen Jehovas dieselbe Anerkennung wie die anderen 2 Kirchen haben.
Nur mit dem Unterschied das keine Kirchensteuer irgendwo automatisch von Lohn abgezogen wird sondern das sich alles rein aus Spenden finanziert.
 
Natürlich kann man ein Übel immer mit dem anderen vergleichen, davon wird aber das eine nicht besser und das andere auch nicht.

Keine Lebensweise darf derart propagiert werden, dass aus psychologischem Unwissen dann Schaden entsteht.

Fakt ist, dass die rigide Erziehung und Sozialisation zwar Halt gibt (davon bin ich auch ein großer Fan), aber die Findung der eigenen Identität, des eigenen Wegs sehr erschwert wird.

Dazu findest Du genügend Fallbeispiele im Netz.

Klar kann man mit einem Messer Brot schneiden, man sollte aber niemanden damit stechen. Nicht umsonst kriegen Kinder keine scharfen Messer in die Hand.

Ja, Weidebirke, das, was du schreibst, ist nachdenkenswert. - Aber
es ist ja auch trotzdem so, dass man die Inhaber vom Messern nicht verteufeln braucht (Sekte usw.), aber man sollte sie mahnen, den Umgang damit zu lernen, denn nicht das Messer (Lehre) sondern die Art wie man "Kinder" also ungeschickte, unqualifizierte Leute, die dazu stoßen, aufsteigen usw. den "Messern" überlässt, ist das schädliche. Genauso wie es Elternschulen gibt usw., genauso, wie diese dazulernen müssen usw. müssen es auch solche. Ich glaube auch, dass da schon einiges gelernt wurde, wenn man früher mit heute vergleicht, aber . . .


Gruß Sigi

PS: allgemein: wenn jemand sagt, dass ist eine Sekte, klingt das so wie das ist Kotze, denn Sekte hat diesen Nachgeschack. Dies fördert doch nur die Verteidigungshaltung der so titulierten und auch mit einer Portion Recht. Sie anzuerkennen und auf gleicher Höhe mit ihnen über ihre Schwächen zu sprechen fände ich da besser.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist aber jetzt echt aufschlussreich. 🙄

Sigi

Hm ... Es sollte nur die einfache Antwort auf die Frage sein.

@Sigi es gibt eine einfache Definition, um eine Glaubensgemeinschaft von einer Sekte zu unterscheiden. Wenn man diese anwendet, liegt es auf der Hand, dass "die Zeugen" nur eine Sekte sein kann.
Die Definiton ist ganz einfach ... wenn mehr als Glaube nötig ist, um der Gemeinschaft anzuhören, spricht man von einer Sekte.

Auch wenn für Dich diese Bezeichnung negativ klingt, handelt es sich eindeutig um eine Sekte.
 
Was meinst Du damit ?
Wo liegt der Vorwurf ?
Ein Glaube allein steht nicht , zum Glauben gehören Werke.
Das heißt das was ich Glaube lebe ich.
Sonst wäre es Lüge.
 
Was meinst Du damit ?
Wo liegt der Vorwurf ?
Ein Glaube allein steht nicht , zum Glauben gehören Werke.
Das heißt das was ich Glaube lebe ich.
Sonst wäre es Lüge.

Kein Vorwurf, eher eine Definition.
Zum Glauben gehören sicherlich Werke, aber es ist ein Unterschied, ob mich eine Gemeinschaft dazu zwingt, gewiese Dinge zu tun, um ihr angehören zu dürfen, oder ob ich Werke aus dem Glauben heraus mache.
 

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