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"Zeitverschwendung" ist mir ein Dorn im Auge.

Mit fast 25 sollte man normalerweise seine Lehrausbildung lange abgeschlossen haben bzw. sein Studium.
Man kann natürlich seine Zeit auch anders "sinnvoll" verbrauchen.
Die Jahre bis 25 sind entscheidende Jahre für die berufliche Entwicklung.
Ich habe den Eindruck, dass du hier nach Zuspruch für deinen nicht vollendeten beruflichen Werdegang suchst. Wenn du also Einkommensmäßig nicht abgehängt sein willst, dann solltest du intensiv deine Einstellung überdenken. Mit fast 25 Jahren ist die Zeit der Selbstfindung ohne abgeschlossene Berufsausbildung nicht mehr gegeben.

Und genau diese Einstellung ist in meinen Augen absoluter Blödsinn. Man ist nie zu alt für eine Ausbildung. Es gibt Menschen die mit Ü40 noch eine Ausbildung machen. Und woher nimmst du das Wissen, dass man in den ersten 25 Jahren die entscheidenden Jahre für die berufliche Entwicklung hat? Willst du mir sagen, man könne ab 26 nichts mehr lernen oder sich nicht mehr entwickeln?

Und wie viele Menschen bleiben in ihrem Beruf? Allein in meiner aktuellen Ausbildung gibt es mehrere Studienabbrecher oder Leute, die ihren alten Beruf nicht mehr machen wollen, die schon über 30 sind.

Ich verstehe auch überhaupt nicht was genau du mit dieser Nachricht jetzt bezwecken wolltest. Das ich einsehe wie falsch ich doch liege, dass ich alle falsch gemacht habe und ab jetzt keine Chancen mehr auf dem Arbeitsmarkt habe? Und wenn ich eine Frage über einen Misstand, der mir aufgefallen ist, aufschreibe, suche ich nach der Diskussion und nicht nach purer Bestätigung.

Es ist genau diese Einstellung die mich nervt. Immer das negative am Leben sehen. Immer das Negative an den Leuten sehen. Ich bin bin ab 26 ja dazu verdammt einen Beruf mit unterdurchschnittlichem Gehalt zu machen und ich schreibe diese Frage ausschließlich weil ich Bestätigung suche.
 
Jeder Mensch kann soviel Zeit verschwenden, wie er mag, wenn er das nicht auf Staatskosten tut.
Meine Meinung.
Das hab ich nie getan und das werde ich auch niemals. Außer ich benötige es, weil ich z. B. körperliche Probleme habe. Und wie gesagt. Ich glaube nicht an das Konzept von "Zeitverschwendung".
 
Und genau diese Einstellung ist in meinen Augen absoluter Blödsinn. Man ist nie zu alt für eine Ausbildung. Es gibt Menschen die mit Ü40 noch eine Ausbildung machen. Und woher nimmst du das Wissen, dass man in den ersten 25 Jahren die entscheidenden Jahre für die berufliche Entwicklung hat? Willst du mir sagen, man könne ab 26 nichts mehr lernen oder sich nicht mehr entwickeln?

Und wie viele Menschen bleiben in ihrem Beruf? Allein in meiner aktuellen Ausbildung gibt es mehrere Studienabbrecher oder Leute, die ihren alten Beruf nicht mehr machen wollen, die schon über 30 sind.

Ich verstehe auch überhaupt nicht was genau du mit dieser Nachricht jetzt bezwecken wolltest. Das ich einsehe wie falsch ich doch liege, dass ich alle falsch gemacht habe und ab jetzt keine Chancen mehr auf dem Arbeitsmarkt habe? Und wenn ich eine Frage über einen Misstand, der mir aufgefallen ist, aufschreibe, suche ich nach der Diskussion und nicht nach purer Bestätigung.

Es ist genau diese Einstellung die mich nervt. Immer das negative am Leben sehen. Immer das Negative an den Leuten sehen. Ich bin bin ab 26 ja dazu verdammt einen Beruf mit unterdurchschnittlichem Gehalt zu machen und ich schreibe diese Frage ausschließlich weil ich Bestätigung suche.

Ja dieses Märchen mit dem 40 Jährigen der noch durchstarten wird mir auch immer erzählt.

Ist wie mit Einhörner, Drachen oder Aliens: Alle reden davon nur wirklich gesehen hat es keiner.

So ist es auch mit mir. Ich bin mit 27 Jahren schon Reste Posten für die Personaler.
 
Du darfst das mit dem Lernen aber auch nicht unterschätzen. Die Anfänger einer Ausbildung kommen frisch von der Schule und sind "Lern-Profis". Die Ausbildungsinhalte schließen an bzw beruhen auf dem, was schulisch voraus gesetzt werden kann.
Ich hatte ja eine Ausbildung abgeschlossen und mit 26 noch eine in der Verwaltung angefangen. Wie weiter ober beschrieben hielten die älteren Kollegen oft die jüngeren schön doof, damit sie nicht überholt werden und ihre Stellung verteidigen können. Dieses Leisten ohne Denken ( im handwerklichen Bereich oder in BüroRoutine) macht tatsächlich dumm. Ich war mit 26 also schon knapp 7 Jahre aus Schulprozessen raus, und mein Kollege von der Bundeswehr als S.O.L.D.A.T. ( Sollst Ohne Logisches Denken Alles Tun) hatte es noch mal schwerer. Wenn ich anfangs nicht jeden Tag bis abends spät gelernt hätte, wäre ich mit Pauken und Trompeten unter gegangen.
Der Kumpel, mit dem ich zusammen war, war dagegen von der Schule und hatte nachmittags frei - also wind surfen - und hat mal eben genau so gut abgeschnitten.

Dass Berufe gewechselt werden (müssen) ist heute total normal.
Die theoretischen Grundlagen sind so, dass möglichst viele sie schaffen, also nicht so, dass es am besten keiner schafft. Daher ist das "Niveau" des theoretischen Teils eher niedrig angesetzt und vergleichbar in allen Berufsgruppen: erst später kommt Weiterbildung, vom Meister bis oben zum Professor.
Da frag ich mich ja nun, wenn Du aktuell "drin" bist, wieso Du nicht mal eben mit theoretisch 1 abschließt und dann fein raus bist??
Zumindest hättest Du dann bewiesen, dass Du irgendwas überhaupt durchziehen kannst. Danach und mit solchen Noten kannst Du Dir fast aussuchen, wo Du anfangen willst.

Das halbe Jahr oder so, was Du noch hast ist Zeitverschwendung.
Ok, das sagst DU.
Aber dann zum Niedriglohn malochen gehen vs durch halb soviel Dienst-verrichten dasselbe verdienen ist also keine Zeitverschwendung, wenn man nicht nur von einem Jahr aus geht, sondern bis zur Rente in 40 Jahren rechnet?
 
Und genau diese Einstellung ist in meinen Augen absoluter Blödsinn. Man ist nie zu alt für eine Ausbildung. Es gibt Menschen die mit Ü40 noch eine Ausbildung machen. Und woher nimmst du das Wissen, dass man in den ersten 25 Jahren die entscheidenden Jahre für die berufliche Entwicklung hat? Willst du mir sagen, man könne ab 26 nichts mehr lernen oder sich nicht mehr entwickeln?

Und wie viele Menschen bleiben in ihrem Beruf? Allein in meiner aktuellen Ausbildung gibt es mehrere Studienabbrecher oder Leute, die ihren alten Beruf nicht mehr machen wollen, die schon über 30 sind.

Ich verstehe auch überhaupt nicht was genau du mit dieser Nachricht jetzt bezwecken wolltest. Das ich einsehe wie falsch ich doch liege, dass ich alle falsch gemacht habe und ab jetzt keine Chancen mehr auf dem Arbeitsmarkt habe? Und wenn ich eine Frage über einen Misstand, der mir aufgefallen ist, aufschreibe, suche ich nach der Diskussion und nicht nach purer Bestätigung.

Es ist genau diese Einstellung die mich nervt. Immer das negative am Leben sehen. Immer das Negative an den Leuten sehen. Ich bin bin ab 26 ja dazu verdammt einen Beruf mit unterdurchschnittlichem Gehalt zu machen und ich schreibe diese Frage ausschließlich weil ich Bestätigung suche.
Dich nerven die Meinungen bzgl. beruflichen Werdegang, die nicht deinem aktuellem Stand entsprechen.

Ich hätte dabei schreiben sollen, dass ich Mal intensiv mit einer Soziologin mich unterhalten habe. Sie arbeitet an einem Institut, die sich auch mit den Lebenswegen der Bevölkerung auseinandersetzen. Die verschiedenen Studien würden klar aufzeigen, dass Personen, die später ihren ersten beruflichen Abschluss erreichen, ein deutlich schwierigeres und problembehafteteres Berufsleben durchlaufen.
Die Altersmarke 25 Jahre habe ich jetzt gesetzt. Wer später eine erste berufliche Ausbildung abschließt, schon wertvolle Jahre verloren hat. Wer in dem Alter noch nicht seine richtige erste Ausbildung begonnen hat, hat noch mehr wertvolle Jahre verloren.
So und jetzt darfst du weiterhin genervt sein.
 
Das Problem ist nicht, dass mit 25 die Lernfähigkeit aufhört. Tut sie nicht, eigene Erfahrung.

Das Problem ist, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der die Norm besagt, dass man mit 25 einen Abschluss haben und seinen Teil zum Erhalt des Sozialsystems beitragen sollte (nachdem besagtes System einen all die Jahre ausgehalten hat, z.B. durch Kindergeld und Finanzierung der Schulen).

Natürlich darf man das blöd finden (tue ich teils auch). Aber es ändert leider nichts daran, dass die Chefs mit jedem Abbruch unwilliger werden, einem nochmals eine Ausbildung zu ermöglichen. Du musst das auch von der anderen Seite sehen: eine Ausbildung ist für einen Chef teils ganz schön teuer. Würdest du da als Chef wirklich einen einstellen, dessen ganzer Lebenslauf sagt "fängt alles an, bringt nichts zu Ende"? Oder nicht doch lieber jemanden, für den es noch der 1. (oder 2.) Ausbildungsversuch ist?

Daher würde ich dir wirklich raten, die Ausbildung zumindest zu Ende zu machen. Also schadet es doch nicht, wenn du nochmals 1-3 Jahre (je nachdem, wie lange die Ausbildung noch geht) in die Ausbildung investierst, allein um zu zeigen "ich breche nicht alles gleich wieder ab, ich beiße mich durch".

Wenn du die Ausbildung durch hast und dann immer noch todunglücklich mit deiner Wahl bist, kannst du dich mit 26/27 immer noch für eine andere Ausbildung oder ein Studium bewerben (und dir in der Zwischenzeit überlegen, was du wirklich machen willst). Du sagst ja selbst, dass man auch mit z.B. Ende 20 noch gut lernen und eine Ausbildung machen kann. Warum es also jetzt gleich übers Knie brechen? Wenn du die Ausbildung jetzt fertig machst und dich anschließend auf was anderes bewirbst, hast du immerhin den Nachweis, auch mal was zu Ende zu bringen.

Was würdest du denn überhaupt alternativ machen wollen?
 

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