Guten Abend,
zuletzt war ich 2018 für etwa 1 Jahr mit einer Frau zusammen, anschließend war ich längere Zeit Solo, bis ich 2024 wieder eine Frau kennenlernte, mit der ich auch heute zusammen bin und vor kurzem zusammengezogen bin.
Kurz zu meiner Beziehung aus 2018. Ich treibe viel Sport, habe ein paar Freunde, wenige aber enge Freunde, betreibe Wettkämpfe und bin auch sonst eher jemand, der viel Zeit für sich braucht, gerne alleine spazieren geht, Dokus schaut usw. Das wurde in meiner damaligen Beziehung schnell zum Problem. Anfangs sahen wir uns 2-3x die Woche, was mir schnell zuviel wurde. Und ich irgendwann den Abstand erweiterte, man sich alle 1-2 Wochen an den Samstagen oder ab und zu auch Sonntagen sah. Meiner damaligen Freundin war das zu wenig. Entsprechend wenig S... hatten wir auch, ich brauch das nicht so sehr sehr, zumal es mir zugegebenermaßen auch recht schnell langweilig wird .... ich brauchs halt einfach nicht so oft, mir reicht es wirklich alle paar Wochen mal. All das wurde zur Diskussion meine Ex damals ging irgendwann parallel zweigleisig und kam dann mit einem anderen Mann zusammen, was für mich zwar ein Schock war, aber der war auch bald überwunden, weil ich irgendwie damit rechnete. Für mich war es emotional so, dass ich mich irgendwann nach vielen Streitgesprächen und Diskussionen emotional entfernt hatte und vermutlich schmerzte es dann nicht mehr so.
Inhaltlich will ich zu dieser Beziehung garnicht mehr so viel schreiben, da sie abgehakt ist, aber es gibt leider ein paar Parallelen, weshalb ich sie erwähne.
Meine jetzige Freundin habe ich im Februar 2024 kennengelernt. Anfangs war mir klar, ich muss hier Grenzen stecken. Das klappte ganz gut. Ich arbeite im Home Office, bin zwar daheim während der Arbeit, aber möchte dann Sport machen und muss einfach raus aus der Wohnung. Sie hingegeben braucht das garnicht. Also haben wir uns geeinigt, dass sie mich unter der Woche abends besucht und ich komme am Wochenende zu ihr. Andererseits wäre es eine reine Wochenendbeziehung. Ich habe viele Hobbys, mache viel Sport, habe auch ein paar Freunde, die ich ab und zu treffen will und kein so ausgeprägtes Nähebedürfnis wie sie. Sie hat zwar ebenso Hobbys, Freunde und Co, steckte aber seit wir uns kennen - ohne dass ich das will oder wollte - alles zurück für uns/mich.
Abends wenn sie da war in meiner damaligen Wohnung, musste ich mich immer kümmern, ums Essen und um die Abendgestaltung, das war mir irgendwann zu anstrengend. Sie kann oder will nicht kochen, das blieb immer an mir hängen. Man muss dazu sagen, sie arbeitet 30 Stunden die Woche und erhält noch eine Miete, weil sie von den Eltern eine Mietewohnung geerbt hat, während ich zwar mehr verdiene, aber 50 Stunden keine Seltenheit sind. Da ich aber keine Lust hatte, jeden Abend Essen zu bestellen, war ich auch derjenige, der maßgeblich dafür sorgte, dass wir uns gesund ernähren.
Es dauerte nicht lange, da wurde über meine Hobbys, meine Freiräume diskutiert und war fast täglich. Das nahm solche Ausmaße an, dass ich keine Lust mehr hatte und sie auch nicht, wir trennten uns im Juli 2024 dann kurze Zeit und kamen aber mit neuen Rahmenbedingungen wieder zusammen.
Da wir beide aus unseren Wohnungen raus musste, zogen wir zusammen, aus heutiger Sicht keine gute Idee, aber wir zogen es durch, waren im September 2024 dann in der gemeinsamen Wohnung. Aus jetziger Sicht muss ich sagen, hat das überhaupt keine Probleme gelöst, auch wenn sie wehement der Ansicht war, dass wir dann die Fahrerei nicht mehr haben und jeder auch seinen Freiraum.
Seither läuft es so, dass noch mehr gemeckert wird, wenn ich statt Samstag Abends auf dem Sofa hocken mag, lieber noch joggen will oder raus möchte.
Da ich im Home Office arbeite, fliegt mir oft die Decke auf den Kopf. Sie arbeitet mit vielen Freunden/Kollegen in einem Büro, hat immer Austausch und ist mit jenen Leuten auch direkt nach der Arbeit oft unterwegs. Ich nicht.
Das mit dem Kochen ist weiterhin ein Problem. Sie kauft fast nur Fast Food ein, während ich gesundes Essen bevorzuge. Im Endeffekt stehe ich jetzt in der Küche, wenn ich will, dass wir etwas gescheites essen.
Sie ist genervt von der Kocherei, weil das natürlich Zeit braucht, ist genervt, wenn ich Sport mache und möchte am liebsten den gesamten Tag mit mir auf dem Sofa hocken, TV schauen. Dass lustigerweise sie ihre Freiräume hat, stundenlang mit Freundinnen zu telefonieren, und ich mich darüber nicht beschwere oder zu ihren Geschwistern oder Eltern zu fahren, wann immer sie möchte, das scheint für sie Standard. Wenn ich mich hingegen mit einem Kumpel treffen möchte, will sie genau wissen, wann gehts los, wann komme ich wieder, wer genau wird dort sein.
Ich frage mich derzeit, wie das andere machen, die auch spontan Zeit haben, was bei mir überhaupt nicht funktioniert. Sie möchte stets exakt wissen was ich wann wo wie mache.
Ich fühle mich allein vom Kopf her dermaßen eingeengt, auch wenn ich es zeitweise garnicht bin, dass ich mich frage, habe ich schlechtes Zeitmanagement, bin ich nicht bindungsfähig oder was ist los, denn diese Probleme hatte ich bisher mit einigen Freundinnen, jedenfalls mit jenen, mit denen ich nicht direkte gemeinsame Hobbys hatte. Mit den anderen hatte ich hingegen andere Schwierigkeiten, da passten oft Lebenspartnerschaftliche Einstellungen nicht.
Ich frage mich, weil mir das meine Freundin oft vorwirft, wie ich mein Zeitmanagement, meine Prioritäten besser gestalten kann ohne mich dabei zu verbiegen oder aufzugeben.
Trotzdem waren meine Gefühle für sie irgendwie so innig und stark, dass ich über echt vieles hinweg sah. Auch darüber, dass ich
Im August 2024 nach einem halben Jahren hatten wir einen dermaßen heftigen Streit, in dem sie völlig eskalierte.
zuletzt war ich 2018 für etwa 1 Jahr mit einer Frau zusammen, anschließend war ich längere Zeit Solo, bis ich 2024 wieder eine Frau kennenlernte, mit der ich auch heute zusammen bin und vor kurzem zusammengezogen bin.
Kurz zu meiner Beziehung aus 2018. Ich treibe viel Sport, habe ein paar Freunde, wenige aber enge Freunde, betreibe Wettkämpfe und bin auch sonst eher jemand, der viel Zeit für sich braucht, gerne alleine spazieren geht, Dokus schaut usw. Das wurde in meiner damaligen Beziehung schnell zum Problem. Anfangs sahen wir uns 2-3x die Woche, was mir schnell zuviel wurde. Und ich irgendwann den Abstand erweiterte, man sich alle 1-2 Wochen an den Samstagen oder ab und zu auch Sonntagen sah. Meiner damaligen Freundin war das zu wenig. Entsprechend wenig S... hatten wir auch, ich brauch das nicht so sehr sehr, zumal es mir zugegebenermaßen auch recht schnell langweilig wird .... ich brauchs halt einfach nicht so oft, mir reicht es wirklich alle paar Wochen mal. All das wurde zur Diskussion meine Ex damals ging irgendwann parallel zweigleisig und kam dann mit einem anderen Mann zusammen, was für mich zwar ein Schock war, aber der war auch bald überwunden, weil ich irgendwie damit rechnete. Für mich war es emotional so, dass ich mich irgendwann nach vielen Streitgesprächen und Diskussionen emotional entfernt hatte und vermutlich schmerzte es dann nicht mehr so.
Inhaltlich will ich zu dieser Beziehung garnicht mehr so viel schreiben, da sie abgehakt ist, aber es gibt leider ein paar Parallelen, weshalb ich sie erwähne.
Meine jetzige Freundin habe ich im Februar 2024 kennengelernt. Anfangs war mir klar, ich muss hier Grenzen stecken. Das klappte ganz gut. Ich arbeite im Home Office, bin zwar daheim während der Arbeit, aber möchte dann Sport machen und muss einfach raus aus der Wohnung. Sie hingegeben braucht das garnicht. Also haben wir uns geeinigt, dass sie mich unter der Woche abends besucht und ich komme am Wochenende zu ihr. Andererseits wäre es eine reine Wochenendbeziehung. Ich habe viele Hobbys, mache viel Sport, habe auch ein paar Freunde, die ich ab und zu treffen will und kein so ausgeprägtes Nähebedürfnis wie sie. Sie hat zwar ebenso Hobbys, Freunde und Co, steckte aber seit wir uns kennen - ohne dass ich das will oder wollte - alles zurück für uns/mich.
Abends wenn sie da war in meiner damaligen Wohnung, musste ich mich immer kümmern, ums Essen und um die Abendgestaltung, das war mir irgendwann zu anstrengend. Sie kann oder will nicht kochen, das blieb immer an mir hängen. Man muss dazu sagen, sie arbeitet 30 Stunden die Woche und erhält noch eine Miete, weil sie von den Eltern eine Mietewohnung geerbt hat, während ich zwar mehr verdiene, aber 50 Stunden keine Seltenheit sind. Da ich aber keine Lust hatte, jeden Abend Essen zu bestellen, war ich auch derjenige, der maßgeblich dafür sorgte, dass wir uns gesund ernähren.
Es dauerte nicht lange, da wurde über meine Hobbys, meine Freiräume diskutiert und war fast täglich. Das nahm solche Ausmaße an, dass ich keine Lust mehr hatte und sie auch nicht, wir trennten uns im Juli 2024 dann kurze Zeit und kamen aber mit neuen Rahmenbedingungen wieder zusammen.
Da wir beide aus unseren Wohnungen raus musste, zogen wir zusammen, aus heutiger Sicht keine gute Idee, aber wir zogen es durch, waren im September 2024 dann in der gemeinsamen Wohnung. Aus jetziger Sicht muss ich sagen, hat das überhaupt keine Probleme gelöst, auch wenn sie wehement der Ansicht war, dass wir dann die Fahrerei nicht mehr haben und jeder auch seinen Freiraum.
Seither läuft es so, dass noch mehr gemeckert wird, wenn ich statt Samstag Abends auf dem Sofa hocken mag, lieber noch joggen will oder raus möchte.
Da ich im Home Office arbeite, fliegt mir oft die Decke auf den Kopf. Sie arbeitet mit vielen Freunden/Kollegen in einem Büro, hat immer Austausch und ist mit jenen Leuten auch direkt nach der Arbeit oft unterwegs. Ich nicht.
Das mit dem Kochen ist weiterhin ein Problem. Sie kauft fast nur Fast Food ein, während ich gesundes Essen bevorzuge. Im Endeffekt stehe ich jetzt in der Küche, wenn ich will, dass wir etwas gescheites essen.
Sie ist genervt von der Kocherei, weil das natürlich Zeit braucht, ist genervt, wenn ich Sport mache und möchte am liebsten den gesamten Tag mit mir auf dem Sofa hocken, TV schauen. Dass lustigerweise sie ihre Freiräume hat, stundenlang mit Freundinnen zu telefonieren, und ich mich darüber nicht beschwere oder zu ihren Geschwistern oder Eltern zu fahren, wann immer sie möchte, das scheint für sie Standard. Wenn ich mich hingegen mit einem Kumpel treffen möchte, will sie genau wissen, wann gehts los, wann komme ich wieder, wer genau wird dort sein.
Ich frage mich derzeit, wie das andere machen, die auch spontan Zeit haben, was bei mir überhaupt nicht funktioniert. Sie möchte stets exakt wissen was ich wann wo wie mache.
Ich fühle mich allein vom Kopf her dermaßen eingeengt, auch wenn ich es zeitweise garnicht bin, dass ich mich frage, habe ich schlechtes Zeitmanagement, bin ich nicht bindungsfähig oder was ist los, denn diese Probleme hatte ich bisher mit einigen Freundinnen, jedenfalls mit jenen, mit denen ich nicht direkte gemeinsame Hobbys hatte. Mit den anderen hatte ich hingegen andere Schwierigkeiten, da passten oft Lebenspartnerschaftliche Einstellungen nicht.
Ich frage mich, weil mir das meine Freundin oft vorwirft, wie ich mein Zeitmanagement, meine Prioritäten besser gestalten kann ohne mich dabei zu verbiegen oder aufzugeben.
Trotzdem waren meine Gefühle für sie irgendwie so innig und stark, dass ich über echt vieles hinweg sah. Auch darüber, dass ich
Im August 2024 nach einem halben Jahren hatten wir einen dermaßen heftigen Streit, in dem sie völlig eskalierte.