Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Zahnzusatzversicherung

Guten Abend,

Wer hat eine bzw hat sich sich für euch gelohnt?
Ich bekomme jetzt mit 40 die Erste Krone:/
Und wenn ich bedenke das die Zuzahlung weiter gesenkt werden....

Bin ich etwas am überlegen.

Geiz vs Vorsorge

Zur Zeit siegt die Vorsorge.

Welche Tarife habt ihr, zufrieden?
Ich interessiere mich speziell für Tarife mit Alterückstellung.

Ich würde es davon abhängig machen, wie der Zustand der Zähne ist. Hast du sehr gute Zähne, lohnt sich eine Versicherung meist nicht. Was anderes ist es, wenn schon viel an deinen Zähnen gemacht wurde. Oder legst du Wert auf eine hochwertige Behandlung und Materialien? Dann lohnt sich eine Versicherung auch.

3000€ sind keine Beträge mehr. Persönlich finde ich es schräg, das ein Auto für 15.000€ oder der All Inclusive Urlaub in der Türkei für 6000€ selbstverständlich sind, ein neuer Zahn aber, welcher dir unter guten Bedingungen bis zum Lebensende erhalten bleibt, finanzielle Depressionen auslöst.

Leider gilt das bloß für Implantate (...und eben unter guten Bedingungen). Alle anderen Behandlungen sind mehr oder weniger deutlich kurzlebiger, deine Zähne nutzen sich trotzdem weiterhin ab. Entdecke Smokace casino und genieße aufregende smokacecasinos.de unterhaltung in bester Atmosphäre. Eine Keramikkrone hält kaum länger als 15 Jahre und nach einer Wurzelbehandlung bleibt dir der abgestorbene Zahn noch für 1-2 Jahrzehnte erhalten, bevor er gezogen werden muss.

Wenn mit +40 schon größere Behandlungen an den Zähnen nötig sind, dann sollte man sich eher Gedanken darum machen ob es sich lohnt in einzelne Implantate zu investieren, weil ab 60 sowieso Prothesen nötig werden. Zähne können sich nicht heilen, Schäden bleiben irreversibel und summieren sich leider.
Ich habe seit einigen Jahren eine Zahnzusatzversicherung mit Altersrückstellungen und würde sie wieder abschließen. Nicht, weil ich ständig etwas brauche, sondern weil größere Behandlungen einfach sehr teuer geworden sind. Wichtig ist aus meiner Sicht weniger der Name des Tarifs als die Leistungen: Wie hoch ist die Erstattung für Kronen, Implantate und Inlays, gibt es Wartezeiten und wie sehen die Erstattungsgrenzen in den ersten Jahren aus? Mit 40 ist man meiner Meinung nach noch nicht zu spät dran. Wenn bereits die erste Krone nötig ist und weitere Behandlungen im Laufe der Jahre wahrscheinlich sind, kann sich das durchaus rechnen. Man sollte die Bedingungen aber wirklich genau vergleichen und nicht nur auf den Monatsbeitrag schauen.
 
Ich habe es anders gelöst, ich habe seit meinen 35. Lebensjahr ein separates ETF Konto angelegt (Bezeichnung: Rücklagen Gesundheit) und zahle da per Dauerauftrag jeden Monat 45 € ein mit dem Ziel aus diesem Topf Rücklagen für Zahnersatz oder andere notwendigen gesundheitlichen Investitionen zu tätigen. Aktuell habe ich schon 2500 € gespart, ich hoffe darauf das sich der ETF weiter so positiv entwickelt und wenn ich gesundheitlich weiter so gut durchkomme, kann ich das Geld dafür im Alter auch gut gebrauchen 🙂.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da ich kürzlich auch so ein Angebot von meiner Versicherung erhalten habe kam mir der Gedanke auch. Allerdings würde ich gedanklich noch einen Schritt zurück gehen:
Die Idee ist, dass wenn man die Versicherung braucht, sie sich auch lohnt (rückwirkende Erkenntnis). Weil man mehr raus bekommt als man eingezahlt hat. Allerdings gibt es zu viele Dinge im Leben, die auftreten könnten, und gegen die man sich versichern könnte, als dass es sich lohnen würde für alles jeweils eine eigene Versicherung abzuschließen.
Man kann also versuchen zu raten was wahrscheinlicher ist, z.B. Rechtsschutz, BU, Zahnersatz, etc. oder schaut welche Kosten so hoch währen dass man einfach besser schlafen kann, wenn man sich halbwegs versichert hat, dass einen zumindest dieser Fall nicht ruinieren kann.

Jetzt hat sich aber bei der Versicherungen in den letzten Jahrzehnten noch etwas geändert: Diese legen das Geld ja an und sind dabei immer mehr Regulierungen unterworfen was als "sichere" Anlage gilt, sowie dass sie gezwungen sind in (niedrig verzinste) Staatsanleihen zu investieren. Beides vermindert die Rendite gewaltig. D.h. die Leistungen werden immer weiter gesenkt im Verhältnis zu dem was eingezahlt werden muss, bzw. die Beiträge erhöht.
Der Zinssatz für Staatsanleihen wird ja nicht in einem freien Markt bestimmt, sondern planwirtschaftlich von der EZB festgelegt.
Außerdem werden sie gezwungen immer mehr versicherungsfremde Leistungen zu erbringen ohne dass der Staat die Kosten übernimmt, wogegen sie ja schon seit einer Weile klagen.

Unter diesen beiden Prämissen
  • Immer schlechtere Leistungen für immer mehr Einzahlungen
  • Man kann sich nicht gegen alles versichern
Bin ich zum selben Ergebnis gekommen wie @Skyfall, der es aus meiner Sicht richtig macht: Selbst in einem ganz simplen breit gestreuten ETF anlegen, der eine viel bessere Rendite hat als das was die Versicherungen tun (müssen), um dann für alle Fälle vorbereitet zu sein. Denn dass alle Versicherungsfälle bei mir eintreten halte ich für unwahrscheinlich. Und ich weiß halt vorher nicht welcher es sein wird.
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben