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zahlt das Sozialamt mein Studium??

Hallo whatever, ich hatte bis vor einem Jahr einen Studentenjop im Altersheim gehabt. Ich habe dort übers Wochenende, meist Freitags und Sonntags für 4 Stunden gearbeitet. Es war ganz Okay dort, ich mag auch alte Menschen gerne aber es lag mir einfach nicht und ich bin sehr kritisiert worden, das war nicht sehr motivierend und ehrlich gesagt, mir ist es auch zu stressig neben meinem Studium zu arbeiten.Bei mir bestand nie die Notwendig irgend etwas tun, musste mich nie um irgend etwas großartig kümmern, selbst Haushaltmäßig nicht. :/ Mein Vater wollte auch sehr lange nicht, dass ich überhaupt neben Studium arbeiten gehe, weil ich sonst nicht fertig werde. Und mit Jura habe ich gar nix am Hut, das Studium hat mich schon zu Beginn dermaßen überfordert. Ich mußte das aber weiter machen, sonst hätte ich Geschichte nicht studieren können, da ich wie eigentlich vorausgesetzt wird, kein Latein habe. Gerichtsvollzieher hatte ich schon zweimal vor der Haustüre aber dank meiner Eltern, die mich immer aufgefangen haben ist mir größeres Übel einfach erspart geblieben. Es ist für mich sowieso wunderlich, warum meine Eltern so kurz vorm Bachlor nun den Wasserhahn ab drehen. Die sind wahrscheinlich selbst nicht mehr so sich bei mir... Ich will in erster Linie meinen Bachlor machen, damit ich nicht wie der letzte Depp da auch wenn ich damit vieleicht beruflich nicht mehr viel machen kann. Für mein Selbstwert ist es wichtig und es macht auch einen besseren Eindruck, gesellschaftich wahrscheinlich:/
 
Grüß dich noch mal,

zugegeben, ohne die Hintergründe zu kennen, deine Beiträge klingen ein wenig nach Wohlstandsvernachlässigung. Materiell sehr gut bis exzellent versorgt, aber keine Erziehung zu selbstbewusstsein und Selbstständigkeit.

Dass du den Bachelor für dein Selbstbewusstsein gerne hättest, kann ich durchaus verstehen. Nur ist das keine ausreichende Argumentation für potentielle Geldgeber, egal ob Staat oder Stiftungen.
Was möchtest du denn mit dem fertigen Studium machen? Wie sehen die Verdienstmöglichkeiten aus? Wie gut ist die Chance, dass du dann deine Schulden zurückzahlen kannst? Umschulden und neue Schulden machen mittels neuem Kredit kann manchmal schon helfen. Dazu wäre aber hilfreich, wenn es irgendeine Art von Aussicht gibt.
Was würde dir jetzt helfen, die Sache mit dem Geld in Griff zu bekommen? Meine weniger die akute finanzielle Situation, sondern die Art und Weise, wie du mit Geld umgehst.
Und wie kam es zu der jetzigen Situation? Hast du erst später angefangen zu studieren? Liegt eventuell eine Krankheit oder Behinderung vor, die das Studium verzögert haben?
Könntest du vielleicht Geschichte jetzt fertig machen und Jura an der Fernuni fertig machen? Dann wäre dazwischen Zeit zum Arbeiten.
Das alles kann bei der Art der Finanzierung eine Rolle spielen.
Liebe Grüße
moonlife
 
Vielen Dank moonlife! Bei mir wird es ohnehin schwierig,da ich als langzeitstudent keune Stipendien und dergleichen bekommen werde,das ist auszuschließen. Wäre natürlich bereit nebenher zu Arbeiten,da ich aber viele Schulden habe ist das alles finanziell nicht so leicht.trotzdem vielen Dank


Das ist doch ein Fake oder ? ich warte nur noch auf das Spendenkonto😀
 
Das ist kein Fake. Ich habe Schwierigkeiten in die Gänge zu kommen,weil bei mir nie die Notwendigkeit bestand für mich selbst aufzukommen.ich bin ( und das ist mir auch bewusst) sehr behütet aufgewachsen.Als Adoptivkind war und bin ich wohl der ganze Stolz meiner Eltern.Du hast sogar Recht ich hatte vor 10 Jahren eine Psychose (ohne Klinik Aufenthalt ).Ich nehme seit dem aber Medikamente und die Krankheit ist auch nicht wieder ausgebrochen.Allerdings Sorgen sich seither meine Eltern um mich und können mir einfach nicht abschlagen,daher meine unselbstaendigkeit. Viele Grüße
 
Hallo,

ich befüchte, dass du für dein Geld mal arbeiten musst (auch wenn es dir neu sein sollte, dass machen viele Studenten).

Wird man nicht irgendwann zwangsexmatrikuliert? Immerhin kostet der Studienplatz Geld der Steuerzahler.
 
Mit 52 fehlenden CP stehst du nicht kurz vor dem Ende des Studiums sondern bist bei ca. 62-75% angekommen, je nachdem ob du 180 oder 220 CP für deinen Bachelor brauchst. Was hast du vorher eigentlich gemacht? Du wirst vermutlich nicht schon vor 15 -20 Jahren angefangen haben zu studieren.

Du schreibst, dass du Langzeitstudent bist und das dich Jura überfordert und du das nur wegen des Latinums genommen hast (zumindest habe ich das so verstanden). Wäre es nicht einfacher gewesen in den Semesterferien im Schnellverfahren das Latinum nachzuholen so wie alle anderen Studenten auch? In jedem Fall solltest du dir überlegen, ob studieren wirklich das richtige für dich ist und was du später damit anfangen willst. Ein Studium hinzuschmeißen um etwas erfolgversprechenderes zu machen (und eine ander Möglichkeit sehe ich bei dir realistisch derzeit nicht) ist keine Schande.
 
Hallo,

ich befüchte, dass du für dein Geld mal arbeiten musst (auch wenn es dir neu sein sollte, dass machen viele Studenten).

Wird man nicht irgendwann zwangsexmatrikuliert? Immerhin kostet der Studienplatz Geld der Steuerzahler.

Das hängt von der Studien- und Prüfungsordnung der Uni ab ob man Zwangsexmatrikuliert wird.

Ein Student kostet nicht notwendigerweise Geld. Ich bin nur wegen des Tickets an einer Uni eingeschrieben. Weil ich nicht komme, die Kurse aber trotzdem mit den anwesenden Studenten stattfinden wird niemand sinnlos angestellt, Verwaltungskosten verursache ich keine, weil Zahlungseingänge für Semestergebühren und die Aufforderung dazu automatisiert ablaufen und ich nutze das Equipment auch nicht ab. Unterm Strich hat die Uni durch mich jedes Semester knapp 90€ mehr zur Verfügung (den Großteil der Gebühren macht das Ticket aus was an die Bahn geht) das sie für andere Studenten ausgeben kann. Für die Bahn wiederrum lohnt sich das auch, weil die durch ihre Semestertickets garantierte Fahrkartenabsätze hat. Einen Studienplatz habe ich auch niemandem weggenommen, weil das Fach zulassungsfrei war und ist. Ein schlechtes Gewissen wegen des spottbilligen Bahntickets muss ich auch nicht haben. Wenn man aus moralischen Gründen den Vollpreis zahlen müsste, wären Monatsabos genau so verwerflich wie ein Semesterticket. Kurzum: alle sind happy und niemandem entsteht ein Schaden.
 
Lieber Gast,

das siehst du völlig falsch. Schau mal nach. was ein Studienplatz pro Semester kostet.

Das sehe ich nicht falsch. Die Kosten die den Unis entstehen sind entweder fixe oder sprungfixe Kosten. Die fixen Kosten ändern sich nicht, wenn mehr Studenten da sind, die Sprungfixen nur, wenn die Studenten auch kommen. Da die Unis ja nicht bescheuert sind, haben die natürlich ein Auge darauf. Wenn sich 20.000 Studenten einschreiben, aber nur 18.000 für Kurse anmelden (denn ohne Anmeldung kann man keine Kurse innerhalb des Studiengangs besuchen), entstehen auch nur Kosten für die 18.000 Studenten. Kosten für Gebäude etc. sind ja ohnehin da und sind gleich, egal ob sich 1 oder 1000 Leute einschreiben.

Es bleibt dabei. Ein Student der nicht kommt verursacht maximal Verwaltungskosten, die aber durch automatisierte Systeme (zumindest an meiner Uni) gegen 0 gehen.
 

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