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youtube als job- wie seht ihr das?

  • Starter*in Starter*in Runalin
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Runalin

Gast
Ich fand das Thema spannend und hab mich entschlossen einen extra Thread zu eröffnen.

Ich muss vorab sagen, dass ich auch so 2,3 Kanäle habe, denen ich Folge.
Darauf gekommen bin ich durch meine Schwester, die gern mit Lego oder Playmobil spielt und daraufhin haben wir uns irgendwann mal die Videos angeschaut. (Held der Steine, wenn euch das was sagt)


Als sie schon im Bett war hab ich dann mal weiter nach anderen youtubern geschaut.

Ganz ehrlich? Ich war entsetzt. Den Held der Steine fand ich echt toll. Das kann man ja nennen, wenn man sich positiv äußert. Oder auch familie hauser- playmobil.


Aber dann kam ich so auf 2,3 Familien, die einen Blog über ihr Leben hatten (reale Menschen, nicht lego oder playmobil), was nichts mit lego zu tun hat und war echt schockiert, wie leichtfertig die mit ihrem Kindern umgehen und die vor aller Herrenwelt präsentieren.

Eine Familie aus 3 Leuten (ich werde jetzt hier nicht in die Tiefe gehen), wollte youtube den Zuschauern allen ernstes als Arbeit verkaufen. Die Frau, die dort in den Videos sitzt, geht sonst wirklich keiner Tätigkeit nach und filmt ihr Kind oder Aktivitäten des Alltags, präsentiert ihre super Luxuswohnung.

Wo ich teilweise echt denke: Hilfe, was vermitteln diese Leute denn den heutigen Generationen für eine Arbeitsmoral? 😕 Was gaukeln die den Teens für eine Welt vor? Die bringen die Kinder maximal einmal pro Tag in die Kita, schneiden ein paar Filmchen, was ich auf Arbeit mit den Kiddies dort als AG nebenbei mache und nennen das Arbeit?


Dann gabs ganze Familien, die auf Weltreise gehen und den Eindruck vermitteln, man bräuchte dafür 0, 00 Euro. Alle kündigen ihre Jobs und wollen einem vormachen, dass so das Leben funktioniert.
Sein wir mal ehrlich: In Wahrheit sind die obdachlos und quartieren sich wechselseitig bei Freunden ein.
Nebenbei wird noch fleißig meditiert und das wird einem dann als der ideale Lebensstil verkauft.
Dass diese Leute Jahre lang nicht in die Rentenkasse einzahlen und ihren Lebenslauf versauen, scheint irgendwie niemand zu begreifen.

Was mir immer wieder auffällt: Viele davon leben den minimalistischen Weg, bereisen 3 Länder und machen daraus gleich ne ganze Weltreise oder fallen durch irgendwelche Extreme auf, in denen sie Menstruationsblut in die Kamera halten oder Impfgegner sind.
Hauptsache sie sammeln Zuschauer.

Ich hab echt kein Problem wenn man das für Werbezwecke macht oder einen shop nebenbei hat oder Schüler ist oder einem Beruf nachgeht.

Oder wenn man echt 1 Jahr auf Weltreise geht und alle Länder zeigt und das mal kurzzeitig macht.

Aber die Leute, die keiner Arbeit nebenbei nachgehen (keiner Ausbildung, keinem Studium) und das Selbstständigkeit nennen, die kann ich echt nicht nachvollziehen.
Noch schlimmer finde ich aber, wenn in Familien alle gekündigt haben und da noch Kinder drin hängen.

Ich frag mich echt: Wo wollen die bitte in 10 Jahren stehen? Wie willst du sowas im Lebenslauf verkaufen?

Ich sehe das echt kritisch, denn die Leute werden ja auch älter und auch das Publikum wird älter. In 10 Jahren will das vielleicht keiner mehr sehen. Und was machst du dann?

Vor allen Dingen verkauft man ja total sein Gesicht.
 
Na, ja aber sein wir doch mal ehrlich. Auch wenn es interessante Themen sind.
Das als Job zu bezeichnen ist schon sehr hoch gegriffen und noch viel gefährlicher finde ich, dass die Leute null in die Rentenkasse einzahlen und echt Knicks im Lebenslauf haben.
 
Ich denke aber nicht, dass es nur entweder oder gibt.
Es muss schon sehr sehr gut laufen, damit man davon reich wird. Und das tut es nicht bei allen, die nicht arbeiten gehen
 
Leute, die hübsch aussehen und einfach nur zeigen, dass ihr Leben super ist. Da geht es eigentlich um nichts. Nur darum, dass eine hübsche Person ihren Alltag lebt und Zeug kauft.

Dasselbe gilt hier auch für Leute, denen es (angeblich) schlecht geht. Ich hatte mal die Idee, auf youtube mich (so wie ich bin - ungeschminkt und echt) und meine depressiven Phasen zu zeigen. Nachdem ich daraufhin bei youtube nach Ähnlichem gesucht habe, habe ich das Projekt aufgegeben, denn ich sah nur massig geschminkte Tussi´s, die einem erklären wollten, was Depressionen sind 🙄
 
.......den meisten geht es um Selbstdarstellung und es ist Nichts zu peinlich und zu blöd, um sich auf diese Weise zu profilieren. Denn was anderers ist ja nicht. Ein Egotripp - Dummes für noch Dümmere.
Natürlich gibt es auch wirklich gute Youtube Videos, die hilfreich sind nützliche Tipps enthalten.
Oft sieht man in dieser Art von Videos nur Hände oder Körperpartien, die das Gesicht nicht zeigen - hier machen sich Menschen wirklich Gedanken, um sich selbst zu schützen und den Kopf für das gebrauchen, wozu er in erster Linie geschaffen wurde - zum denken.
 
wer von youtube leben kann soll es tun. ich sehe da keinen unterschied zwischen diesem "Job" und vielen anderen. ob die qualität des kanals dann gegeben ist - nun ja, das ist geschmacksache. vieles, was ich zum kotzen finde, finden andere vielleicht super. letztendlich verdienen die leute ja nur dann was damit, wenn (viele) andere es gut finden oder aus was für gründen auch immer hinschauen.

mich stört das nicht, wenn da jemand mit 10.000 im monat verdient. ich selbst würde es nicht machen, mein drang in die öffentlichkeit ist viel zu gering.
 
10 000 euro im Monat? Das ist eher ein Witz.
Die Meisten bei denen es rund läuft kriegen wohl im Schnitt so 2000 Euro.

Und da muss es schon super rund laufen.
10 000 sind wohl eher die Leute in der Branche, die nebenbei noch was anders machen.
Abgesehen davon ist es kein festes Einkommen, mit dem man rechnen kann und man führt keine Rentenbeiträge ab, ist nicht KV versichert.

Ich finde es weit übertrieben das Drehen und Schneiden von solchen Minivideos als Arbeit zu bezeichnen. Das ist fast eine Beleidigung für die Leute, die die Woche 40 Stunden über rackern müssen.
 
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