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Xxxxx

Hallo Du,
also, heutzutage finde ich es ziemlich realitätsfern, so sehr über einen reinen Lebenslauf nachzudenken, wer hat den denn noch? Mach das, was sich für dich stimmig anfühlt. Es ist dein Leben.
Da ich als chronisch psychisch kranker auch schon das Vergnügen hatte mit Sozialarbeitern, und außerdem in einem ,,vorigen Leben", im sozialen Bereich eine Ausbildung gemacht hatte, weiß ich auch, wovon du sprichst. All deine Sorgen sind berechtigt.
Und noch eins. Als Patient, der von Sozialarbeitern / -pädagogen beschäftigt wurde, bin ich etwas abgenervt davon, weil deren Aufgabenbereich so gesteckt ist, dass sie oft garnicht helfen können. Wenn Du dich also zwingst, die Wege zu gehen, die dir schon im Vorhinein so viel Sorgen machen, kann das außerdem noch zusätzlich zu Berufsfrust führen.
Ich würde unbedingt die Kindergärten vorziehen, obwohl ich da heutzutage auch nicht mehr arbeiten könnte, die Eltern würden mich um den Verstand bringen.
Wie auch immer du dich entscheidest, toi toi toi.
 

Hallo FLoki979,

schau mal hier: Xxxxx. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Ich habe gerade mein Studium abgeschlossen bzw. warte auf meine Note der Abschlussarbeit und bin sonst komplett fertig.
Ich bin jetzt auf Stellensuche. In meiner Stadt gibt es aktuell nur wenig Stellen. Ich habe Soziale Arbeit/Sozialpädagogik studiert.
Die wenigen Stelle, die es in meiner Stadt gibt sind im Schichtdienst und setzen einen Führerschein und eigenen PKW als Voraussetzung. Ich habe Angst panische Angst vorm Fahren, besitze auch kein Auto und habe Schlafstörungen. Auch traue ich mir nicht zu mit allen Klient*innen zu arbeiten, z.B. mit älteren Jugendlichen, die nicht viel älter sind als ich selbst. Auch habe ich sorge, dass es Problematisch ist Einrichtung überhaupt im Schichtdienst zu erreichen, weil ab einer gewissen Uhrzeit kein Bus mehr fährt. Ich habe noch in anderen Städten Stellen gefunden, dort muss ich aber mind. 1 bis 2 Stunde für eine Fahrt pendeln. Das heißt ich muss jeden Tag um 5 oder 6 Uhr aufstehen und bin erst nach 18 oder 19 Uhr wieder zuhause (und auch mir wenn die Bahn pünktlich ist). Von Montag bis Freitag und keinen Tag Homeoffice. Und dann muss ich um 21/22 schon wieder schlafen. Dann werde ich eigentlich nur zu Wochenende zu Wochenende leben. Manche Stellen möchten auch das man zusätzlich noch am Wochenende hin und wieder arbeitet. Auch sind die Stellen nicht unbedingt mein Traumstellen. Ich bin psychisch aktuell sehr belastet, ich hatte die letzten Jahre sehr viel Stress und habe sorge, dass ich die Arbeitsbelastung mit dem Pendeln einfach nicht schaffe. Außerdem stehe ich unter finanziellem Druck sehr schnell eine Stelle zu finden.
Ich wäre auch einfach erleichtert erstmal eine Stelle zu haben und finanziell abgesichert zu sein.

Als Sozialarbeiterin kann ich auch als Erzieherin im Kindergarten arbeiten. Ich hätte dort gute Arbeitszeiten, kein Schichtdienst und brauche kein Autofahren. In meiner Stadt gibt es aktuell sehr viele Stellen in Kindertagestätten. Es gibt auch mehrere Stellenanzeigen, wo ich die Einrichtung zu Fuß oder durch eine sehr kurze Busfahrt erreichen könnte. Ich hätte dadurch deutlich mehr Zeit. Manche Einrichtungen bezahlen einen auch wie ein Sozialarbeiter und selbst wenn ich als Erzieherin vergütet werde, wenn ist das Netto Gehalt nicht viel weniger. Ich habe bereits 2 Praktika in eine Kindertagesstätte absolviert und auch in neben dem Studium im Kindern gearbeitet und ich glaube auch das ich an dem Beruf Freude hätte.
Wenn ich meine Angst vorm Fahren überwinden würde und zur Stelle mit dem Auto zu Sozialarbeiter fahren würde hätte ich vermutlich durch die Spritkosten am ende weniger raus als wenn ich eine Erzieherstelle annehme.

Meine Eltern sagen ich würde meinen Lebenslauf damit zerstören und mich unter dem Wert verkaufen wenn ich nach dem Studium in einer Kindertagesstätte arbeite und ich sollte jetzt Berufserfahrung als Sozialarbeiterin sammeln. Sie schicken mir ständig Stellenangebote aus einer anderen Stadt zu zu der ich 2 Stunden pendeln muss. Mein Vater sagt er hat das auch gemacht und das das normal ist so weit zu pendeln.
Mein Vater hat mir heute Druck gemacht eine Stelle in einer forensischen Psychiatrie anzunehmen, wo ich unteranderem mit Mördern und Sexualstraftätern arbeiten muss und wo ebensfalls ein Führerschein verlangt wird. Ich fühle mich überhaupt nicht wohl dort zu arbeiten. Eine Freundin/Kommilitonin meinte auch das es sehr schlecht im Lebenslauf aussieht wenn ich als Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin erstmal in einer Kita arbeite. Ich habe wiederum zwei andere Kommilitonen die nachdem Studium in einer Kindertagesstätte arbeiten und damit zufrieden sind. Ich wollte eigentlich nie studieren und habe dies auch eher aus Druck durch meine Eltern getan. Ich wollte nach dem Abi eigentlich eine Ausbildung als Erzieherin machen.

Ich denke zudem dass ich als Sozialarbeiter auch mit super Lebenslauf keine besonders hohes Einkommen zu erwarten habe und keine besonders große Karriere und das ist auch nicht mein Ziel. In der Regel wird man nach Tarif bezahlt und es gibt wenig Handlungsspielraum im Gehalt. Daher denke ich das es nicht so schlimm ist wenn mein Lebenslauf nicht perfekt ist und ich erstmal 1 bis 2 Jahre im Kindergarten auf einer Erzieherstelle arbeite. Zudem finde ich Kita-Sozialarbeit auch sehr interessant. Ich denke wenn ich mal in einer Kita gearbeitet habe wäre ich bestimmt attraktiver würde Arbeitgeber mich in der Kita-Sozialarbeit einzustellen.

Ich habe sorge, dass ich die falsche Entscheidung treffe und es später bereuen werde.
Ich habe sorge wenn ich nachdem Studium eine Zeit nicht dem dem Beruf gearbeitet haben dort nicht mehr genommen zu werden.


Und ich fühle mich allgemein sehr fremdbestimmt. ich habe schon studiert obwohl ich eigentlich lieber eine Ausbildung machen wollte. Ich bin auf eine "elite Schule" gegangen auf der ich mich nicht wohlgefühlt habe und jeden Tag 3 Stunden mit dem Bus fahren mussten, obwohl ich auf der Schule die in 10 min mit dem Bus erreichbar wäre den gleichen Abschluss hätte machen kann. Aber meine Eltern wollten unbedingt das ich zu einer Schule gehe die sehr gutes Ansehen hat. Als ich mein Abi hatte wurde mir druck gemacht, dass ich so schnell wie möglich anfangen muss zu studieren, weil ich sonst eine Lücke im Lebenslauf haben könnte und ich so schnell wie möglich eine Abschluss brauche. Bisher hat sich mein Leben immer darum gedreht, dass ich kein schlechtes Ansehen nach außen haben darf.

Deine Bedenken wegen pendeln und Arbeitszeiten kann ich nicht gelten lassen. Das Problem haben viele. Ich verstehe nicht, warum du das Studium machst, ohne vorher einen Plan zu haben, was du später damit anfangen willst.

Du solltest dort arbeiten, wo du die Arbeit auch bewältigen kannst, egal was deine Eltern sagen. Kannst du dir eine eigene Wohnung damit leisten und bist mit so einer Arbeit zufrieden? Warum machst du es dann nicht?
 
Ich wollte eigentlich nie studieren und habe dies auch eher aus Druck durch meine Eltern getan. Ich wollte nach dem Abi eigentlich eine Ausbildung als Erzieherin machen.

Mein Vater hat mir heute Druck gemacht

Das ist dein Problem.
Du wirst dich lösen müssen, die Nabelschnur durchtrennen müssen, wenn es dir besser gehen soll.
Hast du mal an Psychotherapie gedacht, sobald das in dein Leben integrierbar ist?


Ich habe bereits 2 Praktika in eine Kindertagesstätte absolviert und auch in neben dem Studium im Kindern gearbeitet und ich glaube auch das ich an dem Beruf Freude hätte.

In meiner Stadt gibt es aktuell sehr viele Stellen in Kindertagestätten. Es gibt auch mehrere Stellenanzeigen, wo ich die Einrichtung zu Fuß oder durch eine sehr kurze Busfahrt erreichen könnte. Ich hätte dadurch deutlich mehr Zeit.

Ich wäre auch einfach erleichtert erstmal eine Stelle zu haben und finanziell abgesichert zu sein.

Dein Herz schlägt dafür, die Möglichkeiten sind da, dann mach das!


Ich bin psychisch aktuell sehr belastet

habe sorge, dass ich die Arbeitsbelastung mit dem Pendeln einfach nicht schaffe.

Ich habe Angst panische Angst vorm Fahren, besitze auch kein Auto

Du würdest leiden. Wärst unter wahnsinnigem Stress.
Ausbrennen.
Wem wäre damit gedient?


Ich habe sorge wenn ich nachdem Studium eine Zeit nicht dem dem Beruf gearbeitet haben dort nicht mehr genommen zu werden.

Willst DU das denn überhaupt?


Und ich fühle mich allgemein sehr fremdbestimmt. ich habe schon studiert obwohl ich eigentlich lieber eine Ausbildung machen wollte. Ich bin auf eine "elite Schule" gegangen auf der ich mich nicht wohlgefühlt habe und jeden Tag 3 Stunden mit dem Bus fahren mussten, obwohl ich auf der Schule die in 10 min mit dem Bus erreichbar wäre den gleichen Abschluss hätte machen kann. Aber meine Eltern wollten unbedingt das ich zu einer Schule gehe die sehr gutes Ansehen hat. Als ich mein Abi hatte wurde mir druck gemacht, dass ich so schnell wie möglich anfangen muss zu studieren, weil ich sonst eine Lücke im Lebenslauf haben könnte und ich so schnell wie möglich eine Abschluss brauche. Bisher hat sich mein Leben immer darum gedreht, dass ich kein schlechtes Ansehen nach außen haben darf.

Es wird Zeit sich davon zu befreien.
Du wirst soeben neu geboren. Und startest in DEIN Leben. Geburtsschmerz gehört dazu.
Doch dann wird es heilen und nach und nach schöner werden.
Lerne, dir zu vertrauen.
Du weißt eigentlich, was du willst.
Nun habe den Mut, es auch zu tun.
 
Deine Bedenken wegen pendeln und Arbeitszeiten kann ich nicht gelten lassen. Das Problem haben viele.
Natürlich kann mehrstündiges Pendeln und die dadurch fehlende Erholungszeit zu Stress führen. Vor allem, wenn man sich aktuell in einer psychischen Krise befindet. Auch, wenn jemand in einem Online-Forum das "nicht gelten lässt".

Ich verstehe nicht, warum du das Studium machst, ohne vorher einen Plan zu haben, was du später damit anfangen willst.
Da sie eine Kindheit mit tyrannischen Eltern verlebt hat und von denen in eine psychisch-emotionale Abhängigkeitssituation getrieben wurde. Hat sie doch erläutert.

@Reginamdw : Arbeite in der Kita! Du möchtest das gern und du hast die Voraussetzungen dafür, das ist doch eine ideale Situation! Und gleichzeitig mal über eine Psychotherapie bei einer empathischen Therapeutin nachdenken. V.A bei einer kognitiven Verhaltenstherapie bekommst du auch Hilfe dabei, dich von den Eltern abzunabeln. Vor allem: Auf keinen Fall wieder bei denen wohnen, am besten in einer anderen Stadt!
 
Hey Du,

ich bin auch Sozialarbeiterin. Du scheinst in einer ungünstigen Region zu leben, eigentlich gibt es gerade sehr, sehr viele offene Stellen und überall wird händeringend gesucht.
Dadurch, dass man als Sozialarbeiterin eigentlich keine Sorgen haben muss, perspektivisch keinen Job zu finden, sehe ich es ganz anders als deine Eltern.
Es ist total wichtig, dass du gerade auf deine Belastungsgrenze achtest und ich bin mir eigentlich sicher, dass du auch in Zukunft gute Jobmöglichkeiten haben wirst, zumindest in den meisten Gegenden Deutschlands. Deswegen würde ich dir raten, in der Kita anzufangen, wenn dir aktuell danach ist. Vielleicht auch erstmal nur mit 30 Stunden, damit du parallel die Möglichkeit hast, dich gut um dich selbst zu kümmern, wenn es dir gerade psychisch nicht gut geht.

Wenn du noch weitere Fragen hast, kannst du mir gerne schreiben.

Liebe Grüße
 
Mit Deiner Qualifizierung kannst Du auch im Öffentlichen Dienst oder vielleicht vor Ort in der Gemeinde anheuern, wenn es nicht zwangsweise was "soziales" sein muß, das sind ziemlich sichere Berufe deren man sich auch nicht schämen muß. Kindergärten suchen händeringend nach Erziehern, bloß solltest Du da gut geimpft sein weil die lieben Kleinen wirklich alles anschleppen was gerade grassiert, sonst liegst Du die Hälfte der Zeit selber mit allem möglichen flach. Erzieher haben mit die höchsten Krankheitsraten, kein geeigneter Beruf für Menschen mit schwachem Immunsystem.
Wenn die Wege für soziale Berufe in Deiner Region zu weit sind, ist natürlich die Frage ob sich ein Umzug in die nächste große Stadt anbietet, wo Du mit Öffentlichen überall herumkommst oder die Arbeitsstelle sogar zu Fuß erreichbar ist.
 
Natürlich kann mehrstündiges Pendeln und die dadurch fehlende Erholungszeit zu Stress führen. Vor allem, wenn man sich aktuell in einer psychischen Krise befindet. Auch, wenn jemand in einem Online-Forum das "nicht gelten lässt".


Da sie eine Kindheit mit tyrannischen Eltern verlebt hat und von denen in eine psychisch-emotionale Abhängigkeitssituation getrieben wurde. Hat sie doch erläutert.

@Reginamdw : Arbeite in der Kita! Du möchtest das gern und du hast die Voraussetzungen dafür, das ist doch eine ideale Situation! Und gleichzeitig mal über eine Psychotherapie bei einer empathischen Therapeutin nachdenken. V.A bei einer kognitiven Verhaltenstherapie bekommst du auch Hilfe dabei, dich von den Eltern abzunabeln. Vor allem: Auf keinen Fall wieder bei denen wohnen, am besten in einer anderen Stadt!

Das hat auch nichts mit "gesellschaftlichem Druck" zu tun, wenn die Eltern zum Studium und zu bestimmten Berufen drängen. Ausserdem sollte man lernen, erwachsen und unabhängig zu werden.

EIn Pendeln muss man verkraften können, sonst bist du auch im Beruf nicht stressresistent. MIt Sicherheit wäre eine KITA geeigneter, aber ich würde auch zur Therapie raten.
 
Das hat auch nichts mit "gesellschaftlichem Druck" zu tun, wenn die Eltern zum Studium und zu bestimmten Berufen drängen. Ausserdem sollte man lernen, erwachsen und unabhängig zu werden.

EIn Pendeln muss man verkraften können, sonst bist du auch im Beruf nicht stressresistent. MIt Sicherheit wäre eine KITA geeigneter, aber ich würde auch zur Therapie raten.

Am wichtigsten in dem Job ist es, die eigenen (Belastungs)grenzen gut einschätzen zu können. Soziale Arbeit ist fordernd, mir wäre mehrstündiges pendeln + Vollzeit auch viel zu viel.
 
Du hattest einen Traumberuf und du hast eine Ausbildung, mit der du diesen Beruf machen kannst. Was hält dich davon ab, nun den Traumberuf zu machen? Zwei nörgelnde Eltern, die nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind. Sie zu, dass du dich endlich abnabelst.
 

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