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    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Xxxxx

Hallo Reginamdw,

schau mal hier: Xxxxx. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Ich habe sorge, dass ich die falsche Entscheidung treffe und es später bereuen werde.
Du meinst das du dir dann anhören darfst, siehst hab ich doch gesagt, von deinen Eltern.

Irgendwann kommt der Punkt, da wird man erwachsen und trifft seine eigenen Entscheidungen die sich für sich selbst richtig anfühlen. Damit kann man auch auf die Nase fallen, aber das passiert gehört zum Leben dazu. Wenn du nur machst was andere für richtig halten, landest irgendwann im Burn Out.


Was möchtest du? Was fühlt sich für dich richtig/gut an?
 
Ich habe nach der Wende zu meinen anderen Studienabschlüssen auch im Bereich Soziales noch einmal studiert, war dann wenigstens immer mal befristet beschäftigt, musste viel pendeln, das war Zwang. Meine kürzlich erst verstorbene Frau und ich mussten 1992 den Führerschein machen, sich einen Pkw anschaffen, um nur arbeiten zu können, was hatten wir für Ängste. Es musste sein. Mein Vorschlag, bestimme selber über dein Leben, lasse dir von niemanden da reinreden und mache das, was du gerne machen willst.
 
Du musst unbedingt anfangen, dich von deinen Eltern zu lösen. DU musst mit deinem Leben zufrieden sein, nicht deine Eltern. Ehrlich gesagt klingen deine Eltern eh nach Leuten, die nie wirklich zufrieden sind, zudem wenig einfühlsam. Mal ehrlich, wer empfiehlt seiner sensiblen, aktuell labilen und teils ängstlichen Tochter denn bitte als ersten (!) Job den Umgang mit Straftätern in der Forensik? Das ist doch absurd.
Es geht aus deinem Beitrag ganz klar hervor, für welchen Beruf dein Herz schlägt. Dem würde ich an deiner Stelle ganz unbedingt nachgehen!
 
Als Sozialarbeiterin kann ich auch als Erzieherin im Kindergarten arbeiten. Ich hätte dort gute Arbeitszeiten, kein Schichtdienst und brauche kein Autofahren. In meiner Stadt gibt es aktuell sehr viele Stellen in Kindertagestätten.
Hallo,
ich würde das tun, was du dir wünschst!
Ich erinnere mich an deinen anderen Thread, wo du über deine schlimme Kindheit berichtet hast,
und dass du deinen Vater später pflegen sollst.
Tue das, was du möchtest und versuche den Kontakt zu deinen Eltern zu reduzieren.
 
Ich habe gerade mein Studium abgeschlossen bzw. warte auf meine Note der Abschlussarbeit und bin sonst komplett fertig.
Ich bin jetzt auf Stellensuche. In meiner Stadt gibt es aktuell nur wenig Stellen. Ich habe Soziale Arbeit/Sozialpädagogik studiert.
Die wenigen Stelle, die es in meiner Stadt gibt sind im Schichtdienst und setzen einen Führerschein und eigenen PKW als Voraussetzung. Ich habe Angst panische Angst vorm Fahren, besitze auch kein Auto und habe Schlafstörungen. Auch traue ich mir nicht zu mit allen Klient*innen zu arbeiten, z.B. mit älteren Jugendlichen, die nicht viel älter sind als ich selbst. Auch habe ich sorge, dass es Problematisch ist Einrichtung überhaupt im Schichtdienst zu erreichen, weil ab einer gewissen Uhrzeit kein Bus mehr fährt. Ich habe noch in anderen Städten Stellen gefunden, dort muss ich aber mind. 1 bis 2 Stunde für eine Fahrt pendeln. Das heißt ich muss jeden Tag um 5 oder 6 Uhr aufstehen und bin erst nach 18 oder 19 Uhr wieder zuhause (und auch mir wenn die Bahn pünktlich ist). Von Montag bis Freitag und keinen Tag Homeoffice. Und dann muss ich um 21/22 schon wieder schlafen. Dann werde ich eigentlich nur zu Wochenende zu Wochenende leben. Manche Stellen möchten auch das man zusätzlich noch am Wochenende hin und wieder arbeitet. Auch sind die Stellen nicht unbedingt mein Traumstellen. Ich bin psychisch aktuell sehr belastet, ich hatte die letzten Jahre sehr viel Stress und habe sorge, dass ich die Arbeitsbelastung mit dem Pendeln einfach nicht schaffe. Außerdem stehe ich unter finanziellem Druck sehr schnell eine Stelle zu finden.
Ich wäre auch einfach erleichtert erstmal eine Stelle zu haben und finanziell abgesichert zu sein.

Als Sozialarbeiterin kann ich auch als Erzieherin im Kindergarten arbeiten. Ich hätte dort gute Arbeitszeiten, kein Schichtdienst und brauche kein Autofahren. In meiner Stadt gibt es aktuell sehr viele Stellen in Kindertagestätten. Es gibt auch mehrere Stellenanzeigen, wo ich die Einrichtung zu Fuß oder durch eine sehr kurze Busfahrt erreichen könnte. Ich hätte dadurch deutlich mehr Zeit. Manche Einrichtungen bezahlen einen auch wie ein Sozialarbeiter und selbst wenn ich als Erzieherin vergütet werde, wenn ist das Netto Gehalt nicht viel weniger. Ich habe bereits 2 Praktika in eine Kindertagesstätte absolviert und auch in neben dem Studium im Kindern gearbeitet und ich glaube auch das ich an dem Beruf Freude hätte.
Wenn ich meine Angst vorm Fahren überwinden würde und zur Stelle mit dem Auto zu Sozialarbeiter fahren würde hätte ich vermutlich durch die Spritkosten am ende weniger raus als wenn ich eine Erzieherstelle annehme.

Meine Eltern sagen ich würde meinen Lebenslauf damit zerstören und mich unter dem Wert verkaufen wenn ich nach dem Studium in einer Kindertagesstätte arbeite und ich sollte jetzt Berufserfahrung als Sozialarbeiterin sammeln. Sie schicken mir ständig Stellenangebote aus einer anderen Stadt zu zu der ich 2 Stunden pendeln muss. Mein Vater sagt er hat das auch gemacht und das das normal ist so weit zu pendeln.
Mein Vater hat mir heute Druck gemacht eine Stelle in einer forensischen Psychiatrie anzunehmen, wo ich unteranderem mit Mördern und Sexualstraftätern arbeiten muss und wo ebensfalls ein Führerschein verlangt wird. Ich fühle mich überhaupt nicht wohl dort zu arbeiten. Eine Freundin/Kommilitonin meinte auch das es sehr schlecht im Lebenslauf aussieht wenn ich als Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin erstmal in einer Kita arbeite. Ich habe wiederum zwei andere Kommilitonen die nachdem Studium in einer Kindertagesstätte arbeiten und damit zufrieden sind. Ich wollte eigentlich nie studieren und habe dies auch eher aus Druck durch meine Eltern getan. Ich wollte nach dem Abi eigentlich eine Ausbildung als Erzieherin machen.

Ich denke zudem dass ich als Sozialarbeiter auch mit super Lebenslauf keine besonders hohes Einkommen zu erwarten habe und keine besonders große Karriere und das ist auch nicht mein Ziel. In der Regel wird man nach Tarif bezahlt und es gibt wenig Handlungsspielraum im Gehalt. Daher denke ich das es nicht so schlimm ist wenn mein Lebenslauf nicht perfekt ist und ich erstmal 1 bis 2 Jahre im Kindergarten auf einer Erzieherstelle arbeite. Zudem finde ich Kita-Sozialarbeit auch sehr interessant. Ich denke wenn ich mal in einer Kita gearbeitet habe wäre ich bestimmt attraktiver würde Arbeitgeber mich in der Kita-Sozialarbeit einzustellen.

Ich habe sorge, dass ich die falsche Entscheidung treffe und es später bereuen werde.
Ich habe sorge wenn ich nachdem Studium eine Zeit nicht dem dem Beruf gearbeitet haben dort nicht mehr genommen zu werden.


Und ich fühle mich allgemein sehr fremdbestimmt. ich habe schon studiert obwohl ich eigentlich lieber eine Ausbildung machen wollte. Ich bin auf eine "elite Schule" gegangen auf der ich mich nicht wohlgefühlt habe und jeden Tag 3 Stunden mit dem Bus fahren mussten, obwohl ich auf der Schule die in 10 min mit dem Bus erreichbar wäre den gleichen Abschluss hätte machen kann. Aber meine Eltern wollten unbedingt das ich zu einer Schule gehe die sehr gutes Ansehen hat. Als ich mein Abi hatte wurde mir druck gemacht, dass ich so schnell wie möglich anfangen muss zu studieren, weil ich sonst eine Lücke im Lebenslauf haben könnte und ich so schnell wie möglich eine Abschluss brauche. Bisher hat sich mein Leben immer darum gedreht, dass ich kein schlechtes Ansehen nach außen haben darf.
Also ich habe dasselbe studiert und hatte dasselbe Problem, nur, dass ich eben partout keinen Schichtdienst machen wollte. Ich dachte ich finde nie was passendes und bin teilweise immernoch etwas geschockt, dass von Sozialarbeitern so viel Schicht und Wochenendarbeit verlangt wird. Das wurde Im Studium anders kommuniziert.

Letztlich bin ich in einer Klinik gelandet und von den Rahmenbedingungen ist es okay. Frag im Nächsten Krankenhaus oder Rehaklinik. Bewirb dich ggf. auf dem Amt oder in einer Tagesgruppe. Zudem ist es nicht schlimm, wenn du erstmal in einer Kita arbeitest. Mein Mann ist Erzieher und verdient sogar doppelt so viel wie ich. Letztlich geht es beim Lebenslauf um Lückenlosigkeit und Berufserfahrung. Das würdest du bei der Kita beides haben. Lass dich bei den Verhandlungen nicht über den Tisch ziehen. Das Durchschnittsgehalt sollte bei 3800€ brutto starten (auch abhängig vom Bundesland und Tarifen).

Ich bereue es sehr, Soziale Arbeit studiert zu haben und finde es absolut brotlos. Ich suche schon seit einiger Zeit eine Alternative und finde keine. Ich hoffe du findest etwas was dir Spaß macht und was zu dir passt.

Alles Gute
 
Noch vergessen zum Thema „nicht mehr genommen werden“:

Mein ehemaliger Kollege hat mit 50 zum ersten Mal als Sozialarbeiter gearbeitet. Vorher war er 20J. arbeitslos. Sie brauchen so dringend Leute das fast jeder genommen wird. Ich bin bisher zu jedem Bewerbergespräch geladen wurden. Dann kamen leider diese Dinge wie Wochenendarbeit oder Krankheit dazwischen. Was ich damit sagen will, diese Sorge brauchst du dir nicht machen. Du wirst definitiv genommen, auch wenn du vorher in der Kita etc. gearbeitet hast.
 
Als Erzieherin im Kindergarten wirst du kein schlechtes Ansehen haben.
Ganz im Gegenteil: Alle Eltern sind überglücklich, wenn ihr Kind durch eine engagierte Erzieherin begleitet und gefördert wird.
Was für ein wundervoller Start für diese kleinen Kinder und die Eltern können beruhigt ihrer Arbeit nachgehen.
Du könntest auch in der Grundschule als Sozialarbeiterin arbeiten, falls es mit dem Kindergarten nicht klappen sollte.

Du darfst dich freimachen, von den Anforderungen deiner Eltern.
Diese leben ihr Leben, so wie es für sie richtig ist.
Und du lebst dein Leben, so wie es für dich passend ist.

Am besten informierst du deine Eltern nicht mehr über jeden Schritt in deinem Leben.
Bleib in der entfernten Stadt wohnen, damit du dich einfacher abgrenzen kannst.
Und steh zu dir und deinen Entscheidungen.
Schaffe Tatsachen, indem du ihnen nur etwas mitteilst, wenn es für dich passend ist.
Du bist ihnen nichts schuldig!
 

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