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wurde ich angelogen?

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Re: wurde ich angelogen?
Ich kann jedenfalls beide Seiten verstehen. Wie gesagt, als Verantwortlicher wäre ich vorsichtig, ob das nun einem Mitarbeiter gut tut oder nicht. Klar, dass ein Mitarbeiter gerne entspannt drauf vertrauen mag, dass ihm keiner den Job stielt.

Warum sollte es so weit kommen, wenn man hinpasst?
Als Unternehmen nimmt man mit dieser Befristungs-Strategie aber auch in Kauf, dass sich gute Leute, die vielleicht aktuell woanders einen unbefristeten Vertrag haben, nicht bewerben. Dann aber bitte nicht über Fachkräftemangel jammern! Man möchte als Arbeitnehmer halt sein Leben langfristig planen.
 
Das ist nicht nur bezüglich Job so, das betrifft auch Beziehungen, Wohnplatz, Gesundheit, das Leben an sich- keiner weiß, wie lange etwas währt, auch wenn man sich noch so versucht abzusichern.
Es ist mir schon klar, dass das Leben keine Garantien bietet, ich lebe auch schon 'ne Weile. Trotzdem verhindert man mit unnötigen Befristungen z. B., dass Leute Familien gründen, sich dauerhaft niederlassen etc.
 
Es ist mir schon klar, dass das Leben keine Garantien bietet, ich lebe auch schon 'ne Weile. Trotzdem verhindert man mit unnötigen Befristungen z. B., dass Leute Familien gründen, sich dauerhaft niederlassen etc.
Ich wäre jedenfalls der Letzte, der wegen dieser Klausel aufgebracht wäre, ich hätt kein Problem mit dieser "Fußnote", die meines Erachtens wohl nichts weiter ist, als ein Schutz auch für die Firma.

Die wird sicher Gründe haben, sich auch abzusichern. Manche Mitarbeiter entpuppen sich als faules Ei- was tun, wenn...?? Das muss ja nicht für dich gelten.
 
Ach, und sechs Monate Probezeit reichen Dir nicht, die faulen Eier zu identifizieren?
Es gibt tatsächlich genügend Leute, die es schaffen, sich über 6 Monate Probezeit am Riemen zu reißen und ab dann plötzlich Auffälligkeiten zeigen. Die Füße aber gleich 1,5 Jahre stillzuhalten ist noch einmal eine andere Herausforderung.
Allerdings glaube ich viel eher, dass die Befristungen für den Arbeitgeber ganz andere Vorteile haben, da derzeit die Auftragslagen mau und die Perspektiven ungewiss sind. Da kann man einen befristeren Vertrag einfach auslaufen lassen und braucht nicht betriebsbedingt zu kündigen und muss dieses Erfordernis womöglich noch auf anwaltlichen Druck belegen.

Der Vertrag eines guten Mitarbeiters, der seinerseits auch zufrieden ist, kann zudem problemlos verlängert oder gar entfristet werden.
 
Trotzdem verhindert man mit unnötigen Befristungen
Die Stellen hier waren ja nicht befristet ausgeschrieben, da wird also nichts verhindert.
Dem super Kandidaten bietet man einen unbefristeten Vertrag an, dem Wackelkandidaten einen befristeten.

Man sollte ja hier nicht vergessen, dass der TE ein Bewerber ist, der mit fast 50 Jahren so wenig Berufserfahrung hat wie jemand Anfang/Mitte 30, zudem nie länger als 3 Jahre angestellt war.
 

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