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Wohnungsvergabe in Österreich: Beispiel für Deutschland?

MATADOR

Aktives Mitglied
Ich war zwei Tage in Österreich und habe dort spannende Diskussionen geführt zum Thema Wohnungsnot.
Ein wesentlicher Unterschied: Bei der Österreichischen Sozialhilfe wird deutlich stärker Kontrolliert, als in Deutschland, es gibt unangekündigte Hausbesuche. Wer betrügt und zum Beispiel Kinder meldet, die es gar nicht gibt, wird für zwei Monate auf null gesetzt und muss auch deutlich eher mit Gefängnis rechnen, als bei uns. Auch Schwarzarbeit wird deutlich härter verfolgt.

Trotzdem fehlen auch in Österreich viele Wohnungen, aber man geht dort zunehmend andere Wege:

In manchen Städten können Menschen ohne ausländische Staatsbürgerschaft nur noch dann eine Wohnung bekommen, wenn sie vier Jahre dort leben und auch Steuern gezahlt haben.

Auch in Österreich sind die Baukosten aufgrund der immer heftigeren Bauvorschriften aus Europa stark gestiegen und der Wohnungsneubau liegt danieder. Selbstverständlich haben Österreicher aber wenig Verständnis, wenn Flüchtlinge ohne Arbeit bessere Wohnungen erhalten, als sich die Österreicher selbst leisten können.

Insgesamt ein schwer lösbarer Konflikt. Einerseits will man keine Flüchtlingsghettos schaffen, andererseits kann man Flüchtlinge auch nicht in schicke Neubauten einquartieren und das eigene Volk darben lassen.

Dazu kommt das Problem, dass die Flüchtlingsströme wohl noch weiter zunehmen werden, denn Europa ist und bleibt für die ganze Welt ein attraktives Land, egal ob für Afrikaner, Araber oder sonstige Menschen.

Wie löst man das, ohne die Zuwanderung rigoros zu beschränken?
 
Ohne Zuwanderung zu beschränken und strenge Kontrollen von Sozialmissbrauch wird es immer schlimmer werden, bis alle Sozialsystem kollabieren . Leidtragende sind dann Leute die tatsächlich nicht in der Lage sind sich selbst zu erhalten. Für diese Gruppen war ja eigentlich die Sozialhilfe gedacht, aber halt nicht für Leute aus aller Herren Länder die nur wegen der Sozialgelder hierherkommen. Die kommen nicht, weil es in Deutschland schöner ist als in Süd- oder Osteuropa, sondern es hier mit Abstand das meiste Geld gibt.
Sollten wir eines Tages nichts mehr zu verteilen haben werden die weiterziehen, aber das kann noch dauern.

Österreich tut wenigstens etwas, dort müssen Asylanten arbeiten die in Asyleinrichtungen wohnen und im Burgenland neuerdings alle. Sollten sie sich weigern, fällt die Grundsicherung weg.
Flüchtling behaupten-ja sie brauchen Asyl, weil sie in ihrem Heimatland aufgrund Verfolgung uns Bedrohung nicht mehr leben können, dann soll einem der Schutz auch was wert sein, und man für Kosten im Gastland auch selbst was tut.
 
Wie löst man das, ohne die Zuwanderung rigoros zu beschränken?

Vermutlich gar nicht, ohne den Wohnungsbau massiv hochzufahren.

Was noch dazu kommt: Autofahren wird einem in diesem Land zunehmend unattraktiver gemacht und der ÖPNV ist ein Witz. Die Folge: Ballungszentren und alles was stadtnah ist wird weiter überrannt.
Was bringt es mir, da zu wohnen, wo der Hahn der Kuh guten Morgen sagt, wenn ich das was ich an Miete spare auf der Straße lasse bzw. schlicht keine ÖPNV Verbindungen vorhanden sind?
Wer betrügt und zum Beispiel Kinder meldet, die es gar nicht gibt, wird für zwei Monate auf null gesetzt und muss auch deutlich eher mit Gefängnis rechnen, als bei uns. Auch Schwarzarbeit wird deutlich härter verfolgt.

Was auch absolut richtig ist.

. Einerseits will man keine Flüchtlingsghettos schaffen, andererseits kann man Flüchtlinge auch nicht in schicke Neubauten einquartieren und das eigene Volk darben lassen.

Teilweise passiert das ja schon. Und du kannst ja mal bei den entsprechenden Zuständigkeiten in den Städten nachfragen, wie diese nigelnagelneuen Sozialbauwohnungen nach 2 Monaten dann aussehen. Hallelujah.
 
Österreich tut wenigstens etwas, dort müssen Asylanten arbeiten die in Asyleinrichtungen wohnen und im Burgenland neuerdings alle. Sollten sie sich weigern, fällt die Grundsicherung weg.
Flüchtling behaupten-ja sie brauchen Asyl, weil sie in ihrem Heimatland aufgrund Verfolgung uns Bedrohung nicht mehr leben können, dann soll einem der Schutz auch was wert sein, und man für Kosten im Gastland auch selbst was tut.
Ja, das wäre ein guter Ansatz. Leider tun wir uns in Deutschland ja sehr schwer mit Arbeitspflicht. Die Leute mit Arbeit für andere Zahlen zu lassen, da haben wir keine Probleme dies rigoros einzufordern aber wirklich mit hartem Nachdruck Hilfe zur Selbsthilfe zu verlangen, da tun wir uns extrem schwer.

Wobei man fairerweise sagen muss, dass viele Asylanten aufgrund unserer kranken Arbeitsgesetze auch nicht arbeiten dürfen. Kein anderes Land braucht so lange wie Deutschland, um ausländische Abschlüsse anzuerkennen. Wir müssen endlich den Genehmigungsvorbehalt von Arbeit ganz abschaffen. Jeder Mensch muss immer arbeiten dürfen, egal wer er ist und welchen Status er hat.

Dann lieber hart sein an der Grenze und nicht jeden rein lassen. Wer aber drin ist, muss arbeiten dürfen.
 

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