Hallo,
dieses Forum hat mir schon in einigen Fragen weitergeholfen, nun möchte ich aber doch mal kurz mein persönliches Problem darstellen und euch um Hilfe bitten..
Ich wohne in einer WG, in der mein Mitbewohner (zunächst ohne unser Wissen) seine Anteile an Miete und Nebenkostennachzahlung nicht geleistet hat. Wir haben zwar Mahnungen erhalten, diese dann, als sich die Herkunft der Schulden herausstellte, jedoch direkt an ihn weitergeleitet und auf sein Wort, dass er die Beträge umgehend zahlt, vertraut. Da wir gemeinsam einen Mietvertrag geschlossen haben, gelten wir als Gesamtschuldner und müssen füreinander haften, sodass wir vorgestern alle 3 (es gibt noch einen weiteren Mitbewohner) einen Brief von einer Gerichtsvollzieherin erhalten haben, die am 17.12. einen Vollstreckungsauftrag wegen der restlichen ca. 400 € durchführen möchte. Der Mitbewohner wird am 15.12. definitiv zahlen (tut er es nicht, werde ich es vorerst übernehmen und dann bei seinen Eltern anfragen.. nützt ja nichts..). Welche Maßnahmen soll ich hinsichtlich dieses Bescheids ergreifen? Auch hinsichtlich evtl. Schufaeinträge? Soll ich sie telefonisch von unserer Zahlungsabsicht in Kenntnis setzen und das Überweisungsformular dann am 15. einreichen? Werden dann "schwebende" Einträge zurückgezogen, wenn die Vollstreckungssache nicht durchgeführt wird, oder ist allein durch die Absicht der Vollstreckung schon ein Schufa-Eintrag entstanden?
Meine Frage: In dem Brief steht "Diese Bescheinigung ist dann Grundlage für das Verfahren zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung!". Was bedeutet das genau? Wie läuft so etwas ab, wenn man bsp.weise nicht zahlt? Nicht, dass wir das nicht vorhaben.. Ich möchte nur meinen Mitbewohner mit Fakten konfrontieren, damit er selbst handelt.
Weiterhin: Habe ich durch meinen Mitbewohner jetzt einen Schufa-Eintrag? Und kann er evtl. die Haftung für diese Summe übernehmen und uns aus dieser Schuld entlassen, selbst wenn wir zu dritt Vertragspartner unseres Vermieters sind?
Bei mir steht der Auszug aufgrund meiner Mitbewohner sowie aufgrund horrend angestiegener Nebenkosten zwangsläufig auf dem Plan, um nicht noch mehr in den finanziellen Ruin getrieben zu werden. Bei der ersten WBS wurde nun schon nach einer Schufa-Auskunft gefragt, sodass ich nicht unbedingt zuversichtlich bin, was meine Befreiung von meinen Mitbewohnern und dem Vermieter angeht, trotz Midi-Job zur Eigenfinanzierung und Studium nebenher.. doch in der momentanen Wohnsituation werde ich von Tag zu Tag unglücklicher. Es ist ein schlimmes Gefühl, nicht verantwortlich zu sein, und trotzdem für die Fehler anderer bestraft zu werden.
Vielleicht kann mir hier jemand helfen, das wäre toll.. Und hinsichtlich des Zwangsvollstreckungsbescheids auch sehr dringend!
Liebe Grüße,
Mila