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Wohnt noch bei Mutti...

Einsam und arm wird der sein. Man kann es vor geistigem Auge sehen wie der endet. Was ich nur nicht verstehe. Er weiss es. Ändert aber nix. Ich bin froh das ich soviel Rückmeldung erhalte. Denn ich dachte noch, vielleicht bin ich auch zu hart und hab zu viele Vorurteile. Aber ihr seht das alle genauso wie ich.
Du schreibst das Thema im Unterforum "Liebe" !

In wie weit bringst du es mit "Liebe" in Verbindung ?
 
Man sucht doch nicht einen Partner und zieht dann erst bei Mutti aus. In einer gesunden Entwicklung baut man sich erst mal sein eigenes Nest und wird selbstständig.
Das muss nicht immer so sein.
Manchmal scheitert es an der Finanzierung.
Manchmal bietet das Elternhaus genug Möglichkeiten, sich zu entfalten.
Manchmal klammern die Eltern.
Manchmal ist das Kind einfach ein (gerne) geduldeter Nesthocker.

Hier klammern ggf. Sohn und Mutter. Die Finanzierung scheitert daran, dass der Sohn nicht in Vollzeit arbeiten kann oder will und dass er sich bei seinen Ausgaben ggf. verbesserungswürdige Prioritäten setzt. Wenig hilfreich ist, dass der Sohn sich in seinem Elternhaus nicht entfalten darf.
 
Man sucht doch nicht einen Partner und zieht dann erst bei Mutti aus. In einer gesunden Entwicklung baut man sich erst mal sein eigenes Nest und wird selbstständig.
Sehe ich ganz genauso. Im Leben eines erwachsenen Mannes sollte die Mutter ohnehin keine Rolle mehr spielen. Und er sollte zunächst mindestens einige Jahre als "einsamer Wolf" gelebt haben, ehe er reif dafür ist, sich eine Partnerin zu suchen.
 
Mehr als einen halben Tag arbeiten ist zu anstrengend und er hat alles? Nobel geht die Welt zugrunde!
Wieso? Wie viele Single Frauen gehen ebenfalls generell nur halbtags arbeiten? Obwohl Kinderlos?

Wollen die jetzt auch alle keinen Partner mehr und suchen auch erst gar nicht weil sie von sich selbst behaupten, sie sind ja faul und deshalb sollten sie lieber alleine bleiben?

Verstehe ich nicht, solche Aussagen.
 
Wenn ich das hier so lese, erkenne ich mich selbst in vielen Punkten wieder. Denn ich wohne mit meinen 52 Lenzen auch mit meiner 86-jährigen Mutter zusammen. Da ich dienstlich sehr eingespannt bin und regelmäßig auch an den Wochenenden arbeiten muss, ist meine arme Mutter nicht nur sehr viel allein daheim, es bleibt mir selbst auch kaum Zeit für Hobbies oder gar eine Freundin. Abgesehen davon lassen wir uns gegenseitig unsere Freiheiten, und Streit ist uns auch fremd. Nur würden weder die Rente meiner Mutter noch mein eigenes Gehalt ausreichen, die Miete der Wohnung zu stemmen, gemeinsam ist es aber durchaus machbar. Zöge ich zwecks besserer Bezahlung anderswo hin, müsste zwangsläufig auch meine Mutter aus der Wohnung raus. Zwar ist sie noch vergleichsweise rüstig, aber das möchte ich ihr auf ihre alten Tage auch nicht zumuten. Mag sein, dass viele Menschen meinen Lebensstil zutiefst verachten oder zumindest verwerflich finden, doch nach meinem persönlichen Ermessen ist es die einzig richtige Lösung, im Alter für meine liebe Mutter da zu sein. Irgendwann wird sie mich ohnehin allein zurücklassen, das ist ganz gewiss, aber auch dann wird das Leben für mich eine Lösung finden.
 

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