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Wohnen zur Miete

Gewöhnt man sich da dran?
Es kommt ja immer auch auf das wie und wo an. Wie sind die Mitbewohner, wie ist das Umfeld (Stadt oder Standrand, oder ländlich)
Wie ist die Wohnung aufgeteilt, hellhöriger Altbau, oder eher (fast) Neubau .......

Ich bin im Eigentum groß geworden, und habe selber 2 x Eigentumswohnung gekauft und bewohnt. Mit viel Platz, Garten, große Dachterasse, Garage auf dem Hof.

War zwischendurch 8 Jahre Mieter, mit genug Platz und Garten.

Jetzt wieder Mieter ...... und ich fühle mich sauwohl. Hab die Tage zu jemandem gesagt, ich hab das Gefühl, als wenn ich mein lebenlang auf diese Wohnung gewartet hätte.
 
Ich kenne den Wechsel von Haus zu Mietwohnung aus eigener Erfahrung. Meine Eltern hatten früher ein Haus und das war finanziell eine ziemliche Belastung. Eigentlich ging jeder freie Cent ins Haus. Reparaturen, Instandhaltung, irgendetwas war immer.
Irgendwann haben sie das Haus verkauft und wir sind in eine Mietwohnung gezogen. Und ehrlich gesagt: Sie haben es nie bereut, im Gegenteil. Der finanzielle Druck war plötzlich viel geringer und sie mussten sich nicht mehr ständig um irgendetwas am Haus kümmern.

Heute sind meine Eltern über 80 und sagen mir immer wieder, wie froh sie sind, kein Haus und großen Garten an der Backe zu haben.

Ich selbst wohne auch seit Jahren zur Miete und vermisse nichts. Im Alltag ist der Unterschied gar nicht so groß. Man zahlt monatlich fürs Wohnen, nur dass es beim Eigentum Kreditrate und Rücklagen sind und bei der Miete Miete und Nebenkosten. Dafür trägt man als Mieter viele Risiken nicht selbst (Heizung, Dach, größere Reparaturen).

Ich habe mir vor ein paar Jahren noch einen Kleingarten gepachtet (300 m², 80 € Pacht im Jahr), sodass ich noch ein bisschen „Grün“ habe. Für mich ist das eine sehr entspannte Lösung.
Deshalb würde ich den Schritt nicht zu sehr fürchten. Für viele Menschen wird das Wohnen zur Miete sogar deutlich stressfreier als Eigentum.
 
Ab und an schau ich mir in letzter Zeit mal Wohnungsangebote an. Bei Kleinanzeigen und anderswo. Möchte mich mal informieren, ob es „bei uns umanand“ Wohnungen zu mieten gibt, die unseren Wünschen/Bedürfnissen entsprechen. Evt. gehen wir über kurz oder lang vom eigenen Haus (Elternhaus des Mannes) in eine Mietwohnung.
Auch wenn mir das sehr schwerfällt - wenn es nicht mehr anders geht, ist es halt so🤷‍♀️.
Allerdings ist mir beim Anschauen der Bilder von Mietwohnungen aufgefallen, dass ich mir gar nicht vorstellen kann in so einer gemieteten Wohnung, die jemand anderem gehört, nicht unsere ist, mich frei bewegen zu können. Oder die Räume wie Küche und Bad, die oft neu (renoviert) sind, ganz normal nutzen zu können. Ich denke, ich würde mir da immer vorkommen wie ein Gast. Das macht mir irgendwie Angst. Oder auch wenn ich seh, wie viel Zeug wir hier im Haus rumstehen haben. Klar müssten wir rigoros ausmisten - aber ich denke mir in ner Mietwohnung hätte ich immer Bedenken mir irgendwas anzuschaffen, schliesslich kann man ja jederzeit gekündigt werden, die Wohnung wieder verlieren. Allein das würde mir schlaflose Nächte machen.
Und doch wohnen Millionen Menschen zur Miete und denken sich nichts dabei.
Gewöhnt man sich da dran?
Ich habe mein ganzes Leben in Mietwohnungen gelebt, schon als Kind mit meinen Eltern und später auch selbst. Für mich war das deshalb immer ganz normal. Dieses Gefühl, nur „zu Gast“ zu sein, hatte ich nie, weil man sich ja trotzdem einrichtet, seine Möbel hat, dekoriert und dort ganz normal lebt. Mit der Zeit wird es einfach das eigene Zuhause.
Viele Menschen wohnen auch sehr lange in derselben Mietwohnung. Natürlich kann ein Mietverhältnis theoretisch irgendwann enden, aber in der Praxis leben viele Leute viele Jahre oder sogar Jahrzehnte in derselben Mietwohnung.
Was das Ausmisten betrifft: Ich bin schon ein paar Mal umgezogen und habe dabei gemerkt, dass es eigentlich gar nicht gut ist, zu viel Kram zu haben. Bei jedem Umzug merkt man plötzlich, was man wirklich braucht und was nur herumsteht. Dinge loszulassen kann sogar etwas Befreiendes haben – ein bisschen wie bei der Seele, wenn man Ballast abwirft. Danach fühlt sich vieles leichter und übersichtlicher an.
 
Eine Mietwohnung kann man sich ein bisschen wie einen langfristig gemieteten Parkplatz für das eigene Leben vorstellen: Man darf ihn nutzen und dort sein „Auto“ abstellen - in der Wohnung eben sein Leben führen -, aber er gehört einem nicht.

Man kann den Platz innerhalb der Regeln nutzen und gestalten: Auto abstellen, Reifen wechseln… . Ähnlich ist es in der Wohnung: Möbel aufstellen, Bilder aufhängen, wohnen und leben. Grundlegende Veränderungen bleiben aber Sache des Eigentümers.

Der entscheidende Punkt ist der Unterschied zwischen Eigentum und Besitz. Der Vermieter bleibt Eigentümer der Wohnung, aber während der Mietzeit hat der Mieter den Besitz an den Räumen. Das bedeutet: Die Wohnung ist in dieser Zeit der private Lebensbereich des Mieters, und der Vermieter darf nicht einfach hineingehen oder darüber verfügen.
Ich denke, ich würde mir da immer vorkommen wie ein Gast. Das macht mir irgendwie Angst.
Sehe es eher so: Du bist Hausherr auf Zeit.

Oder auch wenn ich seh, wie viel Zeug wir hier im Haus rumstehen haben. Klar müssten wir rigoros ausmisten
Das sehe ich oft bei Leuten mit viel Platz - da wird ziemlich viel gesammelt. Aber letztendlich wird nur ein Bruchteil davon tatsächlich genutzt. Ich kann in dem Punkt nur @SanfteWelle zustimmen: Sich von Dingen zu lösen, kann tatsächlich etwas befreiendes haben.

aber ich denke mir in ner Mietwohnung hätte ich immer Bedenken mir irgendwas anzuschaffen, schliesslich kann man ja jederzeit gekündigt werden, die Wohnung wieder verlieren. Allein das würde mir schlaflose Nächte machen.
Passieren kann immer was. Aber gekündigt werden kann man als Mieter nicht so schnell. Man ist als Mieter rechtlich erstaunlich gut geschützt. Einzig Eigenbedarfskündigungen sind ein Problem. Doch solche Fälle sind - so vermute ich - eher selten.
Ganz ausschließen kann man solche Kündigungen wegen Eigenbedarfs nur, wenn man in eine Genossenschaftswohnung zieht.
 
Ich würde bei der Wohnungssuche drauf achten, dass die nicht so hellhörig ist, denn dann kann das wirklich ungemütlich sein. wenn du jeden Schritt in der Wohnung von den Nachbarn hörst.

Ich hab Morgens einen kleinen Gang um den Block gemacht. Wann geht die Sonne hier auf, wie ist´s mit dem Berufsverkehr (Geräuschkulisse) auf die Klingeln geschaut, ( Die Namen können einem schon etwas sagen)
Wenn bis jetzt alles passte, Mittags wieder eine Runde um den Block. Nachmittag´s und Abend´s auch noch mal.
Bei der offiziellen Besichtigung ( Ich hatte beide male das Glück, dass ich die Schlüssel bekam und allein in Ruhe besichtigen konnte) hab ich dann bei den anderen Hausbewohnern geklingelt:"Ich will mich mal eben vorstellen, da ich mich für die freie Wohnung interressiere"
Da bekommt man schon mal den ersten Eindruck von den anderen Mitbewohnern.

Wichtig ist bei mir auch immer ein großer Kellerraum.

Bißchen Platz um´s Haus, Garten, Wiese, eventuell Terasse oder mindestens Balkon/Logia

Hier hab ich den Stellplatz auf dem Grundstück, muss nicht an der Straße parken. Was auch sehr vorteilhaft ist.
 

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