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Woher weiß ich ob mir ein Hobby auch wirklich gefällt?

ShutUpTalk

Aktives Mitglied
Zurzeit hab ich immer und immerwieder das folgende Problem: Ich kann mich für so viele Dinge beigeistern, aber das irgendwie immer nur Impulsartig. Vor n paar Monaten dachte ich noch, dass ich UNBEDINGT mit einem Kampfsport anfangen muss. An sich find ich diese Sportart zwar immernoch interessant, hab aber keine Lust mehr selbst sowas zu machen. Jetzt bin ich eher auf dem BMX und Extremsport Trip. Als ich dann heute nach guten BMX geschaut und gemerkt hab, dass das ganze doch etwas teuer werden kann, wollt ich nicht wieder einfach so drauflos schießen. Ich stell mir das ganze zwar verdammt spaßig vor, vor allem weil ich (und meine Freunde) schon ewig voll auf Skateboards, BMX und Motocorss abfahren. Die ganzen Tricks, der "Nervenkitzel" und beispielsweiße auch das bauen von eigenen Hindernissen und Schanzen reizt mich irgendwie extrem. Auch bin ich als Kind schon gerne Rad gefahren und hab die "Trickser" immer bewundert. Trotzdem hab ich angst das ich mein ganzes Erspaartes dafür ausgeb und dann merke: "Mist, gefällt mir doch nicht". So gehts mir leider andauernd (und das nicht nur im Thema "Hobbys" aber darum gehts ja garnicht).

Lange Rede, kurzer Sinn: Woher weiß ich ob ich mich auf längere Zeit für das Hobby begeistern kann? Woher weiß ich das ich in ein paar Wochen nicht plötzlich zum beispielsweiße Baseball-Fan werde? Irgendwie muss man doch herausfinden können ob ein Hobby zu einem passt oder eben nicht.
 
Hi,

das geht mir genauso. Ich male sehr gerne aber wenn die Malsachen vor mir liegen hab ich schon gar kein Bock mehr. Beim Stricken und Häkeln, beim Sport es ist immer das selbe. Auf lange Sicht hat noch nichts geklappt.

Ich kann Dir leider auch nicht sagen wie man das ändern kann. Sorry

LG Mia
 
Kannst du nicht ne schnupperwoche mal da anfragen und die situation erklären? Bei mir war es so das ich gerne zeichne, ich zeichne schon von klein auf, aber ich hab jahrelang nicht gezeichnet, und hab erst mal langsam angefangen und mir nicht viel zeug gekauft und geschaut ob mir das immer noch liegt, jetzt weis ich das ich das so gerne mache und kaufe mir immer mehr zeichen zeug. Was ich damit sagen will, versuch irgenwo erst mal zu schaun das du kostenlos das was machen kannst, ich denke jeder der nicht weis ob ihm das liegt, gibt dafür kein geld aus. Einfach mal anfragen, die werden dir sicher nicht den kopf abreißen 😉
 
ich würd mir die nötigen Sachen ausleihen oder auf Flohmärkten besorgen.
auch günstigere Sachen, weil sich das schnell summieren kann.

einschränkend sei erwähnt, dass viele Sportarten von der Qualität des Zubehörs abhängig sind.

aber wenn man selbst mit schlechterem Zubehör Feuer fängt, ist ja noch viel Spielraum nach oben 😉


das mit den Skateboards und bmx ist ja allein schon deswegen interessant, weil deine Freunde dabei sind.
das hält einen i.d.R viel länger in dem Sport als man es allein tun würde.
bin zb. insgesamt 8 Jahre inliner gefahren. davon die letzten 2-3 Jahre nur wegen den coolen Leuten, mit denen ich da abhängen konnte.
das wäre neben dem tollen Sport eine Investition in deine Zukunft, denn auf diese Weise lassen sich Freundschaften gut festigen.

und notfalls läßt sich das Zeug ja wieder verkaufen. mußt halt beim Einkauf etwas Zeit investieren und dich erkundigen.

viel Spass! - wofür immer du dich auch entscheidest 🙂


Skynd
 
Da bist du nicht allein, ich hab mich auch tausend Sachen eingebildet, die ich unbedingt anfangen muss und durchgezogen habe ich nur eines davon: ich war über zehn Jahre im karnevalistischen Tanzsport tätig und das obwohl ich mit Karneval gar nichts anfangen kann 🙄 es war dieses "deine Gruppe verlässt sich auf dich"-Gefühl, dass mich dazu beweg hat immer weiter zu machen. Jetzt wo ich aufgehört habe, vermisse ich es ein wenig ;D

Vielleicht brauchst du jemanden, der das mit dir zusammen angeht? Der dir in den Hintern tritt, wenn du das Handtuch werfen willst 😀

Viel Glück!
 
ich habe von 12 bis 20 auch kampfsport gemacht (karate)
ich war mit leib und seele dabei. klar schleppt man sich irgendwann mühevoll zum training.
andere sind besser. aber man lernt dazu und wird immer besser.

es kommt mir vor du siehst ein hobby und willst das auch können, aber den weg dahin zu gehen hast du keine lust.
hier ist der weg das ziel!

ich fand es immer schön für einen gürtel zu üben und die dann nach und nach zu machen immer sein nächstes ziel vor augen.
irgendwann konnte ich stolz meinen gürtel tragen und hatte techniken drauf.

wenn ich dann die dinge machte die ich gelernt hatte machte es mir riesigen spass es zu tun.

ich denke bei allen hobbys brauch man ab und zu mal durchhaltevermögen bis man dann was gelernt hat.
erst dann fängt es an spass zu machen.

wenn man nie was durchhält, dann erfährt man nie diesen spass.

ich ging als kind zu meinem sport zu fuß, oder ich wartete auf den bus eine stunde, im dunkeln alleine, ich trainierte bei hitze und wenn ich mal nicht gut drauf war.

ich gebe aber zu heute geht es mir ähnlich wie dir
 
[h=1]Hobby[/h]

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[TD]Dieser Artikel behandelt das Hobby als Freizeitbeschäftigung, zu anderen Bedeutungen von Hobby siehe Hobby (Begriffsklärung).[/TD]
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Ein Hobby (deutscher Plural: Hobbys) oder Steckenpferd ist eine Tätigkeit, die der Ausübende freiwillig und regelmäßig betreibt und die dem eigenen Lustgewinn oder der Entspannung dient. Ein Hobby ist kein Beruf und repräsentiert für den Ausübenden einen Teil seiner Identität.
Der Begriff Hobby hat eine leichte Nähe zum Begriff Spiel. Als Hobby wird eine Tätigkeit indes nur bezeichnet, wenn man für diese Tätigkeit eine im Vergleich zu anderen Freizeitgestaltungen besondere Vorliebe hat und sie regelmäßig ausübt.
Ein wichtiges Kriterium für die Unterscheidung, was als Hobby oder als Arbeit gilt, ist häufig, aber nicht notgedrungen, ob es als Quelle für den Lebensunterhalt dient. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden diejenigen, die sich in ihrer Freizeit mit einem Fachgebiet befassen, Amateure bzw. Ehrenamtliche genannt – als Gegenstück zum beruflichen Fachmann,Profi. Ehrenamtliche Tätigkeit muss allerdings kein Hobby sein, sondern kann auch Notwendigkeitsdenken entspringen.
Eine Sache als Hobby zu betreiben, kann in gesteigerter Form auch den Charakter haben, Fan einer Sache zu sein, wenn es sich um eine Art Verehrung der Sache handelt.
Das Betreiben eines Hobbys hat oft entspannende oder sonstige nützliche therapeutische Nebenwirkungen. In einigen Fällen allerdings (beispielsweise beim Sammeln) können die Grenzen zwischen Beruf, Hobby und Sucht zu verschwimmen beginnen. Manche Sammlungen können durchaus als Geldanlage gelten, zum Beispiel Kunstsammlungen. Darüber hinaus gibt es Amateure, die auf ihrem jeweiligen Fachgebiet Wissen und Fähigkeiten erwerben, in denen sie professionellen Fachleuten in nichts nachstehen und auch einen entsprechenden Ruf genießen.

 

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