J
JohnnyBerlin
Gast
Hallo und Guten Abend !
@ Tyra; Dank erst einmal für deine recht umfangreichen und einleuchtenden Darlegungen.
Bezüglich der menschlichen Fortpflanzung wurde in einem Vorbeitrag auch auf den Aspekt "die Chemie muß stimmen" eingegangen.
Resultierend daraus denke ich durchaus, daß es durchaus eine nicht zu unterschätzende Komponente in Sachen Gene geben kann, evtl. geben muß (?) - die Chemie ist es, die unseren Hormonhaushalt bestimmt.
Wenn uns Äußerlichkeiten, wie Größe, Stimme, Figur, Verhalten u.a. sagen, daß die Chemie stimmt, so hat der Körper bezüglich einer Fortpflanzung (sorry, klingt recht technisch 🙂 ) bereits geprüft, inwieweit sich ein Engagement lohnt.
Insbesondere der weibliche Organismus trifft nachgewiesenerweise diese Entscheidungen, bezieht dabei Möglichkeiten der Sicherheit des Aufziehens des Nachwuchses mit ein.
Bei homosexuellen Beziehungen scheidet Reproduktion als Motiv aus.
Eine körperliche Annäherung heißt demzufolge die "stimmende Chemie" überwinden zu können oder diese ist anders definiert, was genetische Ursachen bedeuten könnte.
Sex wird in diesem Fall zwar nicht auf ein Abreagieren, aber auf einen Teil des psychischen "Normalhaushaltes" geführt.
Bezüglich der gesellschaftlichen Schranken sehe ich persönlich die größten Probleme. Gerade hier in Berlin wird zwar jährlich dem CSD gedacht, große Umzüge ziehen durch die Straßen.
Ich denke nicht immer kann diese "Bewegung" mit Toleranz gleichgesetzt werden, "Traditionen" im Denken stehen recht häufig dagegen. Toleranz üben heißt akzeptieren in gewissen Grenzen; nicht selten denke ich Heuchlerei, eine "neue Mode" oder andere Gründe wirklichem Akzeptieren entgegenstehen.
Ich denke durchaus ein offen denkender Mensch zu sein, ertappe mich aber auch, daß ich lesbische oder schwule Paare, die zu ihrer sex. Orientierung auch öffentlich stehen, sich küssen oder Hand in Hand über den Alex schlendern anders als andere.
... mich erinnert es allerdings meist daran, daß ich mich bei der ein oder anderen Person wieder einmal melden wollte.
Im Freundeskreis, egal ob w. oder m. habe ich quasi in der Vaterrolle so manches Outing erlebt. Sorgen, Befürchtungen und Probleme sind denen von Heteros vergleichbar.
MfG.
PS: Den Buchtipp werde ich mir genehmigen 🙂
@ Tyra; Dank erst einmal für deine recht umfangreichen und einleuchtenden Darlegungen.
Bezüglich der menschlichen Fortpflanzung wurde in einem Vorbeitrag auch auf den Aspekt "die Chemie muß stimmen" eingegangen.
Resultierend daraus denke ich durchaus, daß es durchaus eine nicht zu unterschätzende Komponente in Sachen Gene geben kann, evtl. geben muß (?) - die Chemie ist es, die unseren Hormonhaushalt bestimmt.
Wenn uns Äußerlichkeiten, wie Größe, Stimme, Figur, Verhalten u.a. sagen, daß die Chemie stimmt, so hat der Körper bezüglich einer Fortpflanzung (sorry, klingt recht technisch 🙂 ) bereits geprüft, inwieweit sich ein Engagement lohnt.
Insbesondere der weibliche Organismus trifft nachgewiesenerweise diese Entscheidungen, bezieht dabei Möglichkeiten der Sicherheit des Aufziehens des Nachwuchses mit ein.
Bei homosexuellen Beziehungen scheidet Reproduktion als Motiv aus.
Eine körperliche Annäherung heißt demzufolge die "stimmende Chemie" überwinden zu können oder diese ist anders definiert, was genetische Ursachen bedeuten könnte.
Sex wird in diesem Fall zwar nicht auf ein Abreagieren, aber auf einen Teil des psychischen "Normalhaushaltes" geführt.
Bezüglich der gesellschaftlichen Schranken sehe ich persönlich die größten Probleme. Gerade hier in Berlin wird zwar jährlich dem CSD gedacht, große Umzüge ziehen durch die Straßen.
Ich denke nicht immer kann diese "Bewegung" mit Toleranz gleichgesetzt werden, "Traditionen" im Denken stehen recht häufig dagegen. Toleranz üben heißt akzeptieren in gewissen Grenzen; nicht selten denke ich Heuchlerei, eine "neue Mode" oder andere Gründe wirklichem Akzeptieren entgegenstehen.
Ich denke durchaus ein offen denkender Mensch zu sein, ertappe mich aber auch, daß ich lesbische oder schwule Paare, die zu ihrer sex. Orientierung auch öffentlich stehen, sich küssen oder Hand in Hand über den Alex schlendern anders als andere.
... mich erinnert es allerdings meist daran, daß ich mich bei der ein oder anderen Person wieder einmal melden wollte.
Im Freundeskreis, egal ob w. oder m. habe ich quasi in der Vaterrolle so manches Outing erlebt. Sorgen, Befürchtungen und Probleme sind denen von Heteros vergleichbar.
MfG.
PS: Den Buchtipp werde ich mir genehmigen 🙂