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Woher kommt dieser Wunsch oder das Bedürfnis...

Das ist ja alles richtig, aber heilbar.
Physischer Tod ist nicht wirklich heilbar.

Ich befürworte das in keinster Weise, es ist sogar sehr schlimm.
Jedoch ist körperliche Gewalt bist heute eigentlich nur in psychische umgewandelt worden, was nicht wirklich besser ist.
So bekommt jeder in der Kindheit einen mit, nur dass man es noch schwerer herausfindet, was es war, weil viele Erwachsene sagen, meine Kindheit war ok.

Naja tut nichts zum Thema dazu.

Ich habe nur mal den Ursprung aufgedeckt und das ist natürlich Therapierbar.
 
Nichts, rein gar nichts ist therapierbar.
Ich kann Dich nicht verstehen, sorry!
Meine Kindheit war nicht immer schön.
Ich weiss das heute noch. Leider habe ich
es nicht vergessen.

Und die späteren...auch nicht.
Ich spüre sie heute noch, also komme mir bitte
nicht mit HEILBAR.

Never

Es tut mir leid, wenn ich Dich "anschnauze" ,
aber es tut heute noch weh.
Kannst Du das verstehen?

Fee
 
Ich glaube du hast Manuel da nicht ganz verstanden. Ich kann ebenfalls aus der Sicht des Kindes reden und erkenne auch heutzutage diese gewissen Verhaltensmuster bei anderen Kindern. Als Kind hat man eine Denkpsyche, die wir nun, als ältere Menschen, nichtmehr auffassen können, aus vielem Einfluss und Selbsterkenntnis heraus.

Ob Ignoranz tödlich ist, dazu habe ich mich nicht genau informiert, aber ich weiß dass es in der Tierwelt so ist, dass Junge verkümmern ohne Liebe und Geborgenheit, auch Zurechtweisung spielt da eine Rolle.

Wenn man keine Aufmerksamkeit bekommt, dann macht man auf sich aufmerksam. Man schreit. Als Baby schreien wir auch, weil wir uns nicht anders ausdrücken können, wenn wir etwas brauchen. Als Kind tun wir das immernoch, nur entwickelter ausgedrückt. Vielleicht wage ich mich damit sehr weit hinaus, aber irgendwo verliert auch die Mutter irgendwo eine Grenze zwischen Zurechtweisung und Misshandlung. Wenn das Kind nun diese Grenzen mitüberschreiten muss, es hat ja nicht die Wahl dazu, wird auch seine Grenze der Aufmerksamkeitssuche geweitet. Liebe bekomme ich nicht, aber ich brauche dich dennoch. Dann schreie ich. Das magst du nicht. Du schlägst mich. Ich weine. Das magst du nicht. Andersherum funktioniert das nicht genauso. Die Grenzen füreinander des Schreiens und Antwortens schwimmen irgendwann auseinander und haben keine Auffassung für Bedürfnis mehr.
Irgendwann entwickelt sich dadurch ein für sich selbst bekanntes Muster, das nur schwer zu durchbrechen ist.

Man muss ja auch sagen, es gibt die eine und die andere Selbstbestrafung. Es gibt Selbstgeiselung aus Überzeugung, Sadomaso aus Fetischspaß, Selbstverstümmelung und nicht immer sind diese Dinge aus einer geschundenen Kindheit gekommen.

Ich denke auch nicht, dass Gefühle sterben, außer man hat Alexithymie oder ähnliches.

Und das Kind wird nicht mehr erwachsen, in gewisser Hinsicht. Wenn man immernoch in dieser "Selbstbestrafung" hängt, um dadurch seine Kindheit zu kompensieren, dann ist man in gewissem Sinne in dieser festgefahren. Man selbst ist immernoch das zu bestrafende Kind und empfindet sich auch so. Man ist immernoch auf der Suche nach Aufmerksamkeit, die man nicht verdient hat und drückt sie nur nichtmehr durch Schreien aus, sondern durch Wut oder anderem.
 
Ich soll dir nicht mit heilbar kommen?
Kein Problem, ich kann auch sagen, es sei unheilbar.
Diese Aussage ist oft das Todesurteil, was Ärzte über Menschen sprechen, obwohl es nicht wahr ist.

Wieso sollte das nicht heilbar sein?
Ich kenne einige Menschen, die heute offen und frei über schlimmste Vergewaltigungsszenen der Kindheit sprechen können, diese vollständig aufgearbeitet haben und da ganz klar sind, ohne drunter zu leiden.

Wieso sollte das nicht herapierbar sein?!
 
Man sollte etwas Acht geben im Gebrauch von Begriffen wie "richtig" und "falsch". Nach euren Auslegungen müsste jedes Kind, das geschlagen wurde, weiterhin nach "negativer" Aufmerksamkeit im Erwachsenenalter suchen. Was ist mit diesen Menschen, die sich stattdessen abschotten, um keine negative Aufmerksamkeit zu bekommen?

Empirie ist schön und gut und macht uns das Leben ja so einfach und nützlich. Die wichtigsten Fragen kann sie alleine komischerweise immer noch nicht klären.
 
Das ist hier aber nicht die Frage.
Wir haben hier ein Symptom und die Ursache wird gesucht. Dazu habe ich Anregungen gegeben.
Das die Ursache auch noch andere Symptome (auch körperliche, wie Autoimmunkrankheiten usw.) nach sich ziehen kann steht außer Frage.
Eine Antwort kann hier nicht jedes wenn und aber berücksichtigen, dafür ist eine individuelle Therapie besser geeignet als ein Internetforum 😉
 
Nichts, rein gar nichts ist therapierbar.
Ich kann Dich nicht verstehen, sorry!
Meine Kindheit war nicht immer schön.
Ich weiss das heute noch. Leider habe ich
es nicht vergessen.

Und die späteren...auch nicht.
Ich spüre sie heute noch, also komme mir bitte
nicht mit HEILBAR.

Never

Liebe Never,


du hast doch bereits einen Teilbereich von dir geheilt!

Ob du weitere Teile heilen kannst und willst, kann niemand von außen beurteilen. Aber ehre das, was du geschafft hast. Gib ihm Anerkennung. Du hast Großes geleistet!


Tuesday
 
du hast doch bereits einen Teilbereich von dir geheilt!

Ob du weitere Teile heilen kannst und willst, kann niemand von außen beurteilen. Aber ehre das, was du geschafft hast. Gib ihm Anerkennung. Du hast Großes geleistet!


Tuesday

Danke Dir.

Ich würde gerne weiter diskutieren, aber ich merke, es geht
weit über meine Grenze.
Und wie schnell käme ich ins 😱t:
Ich glaube nicht, dass das der TE weiter hilft.

Fee
 
...sich schlagen oder erniedrigen zu lassen?
Das sich einige, unter anderem auch ich selber, in gewissen Situationen selbst seelisch oder körperlich weh tun weiss ich.
Aber woher kommt das? Der Wunsch, sich zu verletzen oder verletzen zu lassen? Masochist zu werden im schweren Fall sogar?
Es wird doch keiner geboren und sagt sich "Man, ist das toll. Diese Erniedrigungen und Schläge! Gib mir mehr"
Beruht das immer auf einem Trauma oder aus Erfahrungen der Kindheit?

😉

JA, das tut es: Sexueller Missbrauch ist ein Grund, andere Gewalterfahrungen auch. Und so ein bisschen "Shades - of - Grey"- Soft S/M, das ist von einer strengen Sexualerziehung her, einer dominanten Mutter, die das Mädchen behandelt hat, so wie die Mutter der Pianistin im Film "Die Klavierspielerin". Schau mal den Film, sehr erhellend.
 

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