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Woher kommt dieser Hass auf Andersartigkeit?

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1. Gendefekt.... du meine Güte. Wenn die Welt durch Gendefekte zu erklären wäre, hätten wir in jeder zweiten Stadt Anstalten und das Leben wär rund! 😕😕😕


Ich habe gesagt, dass einige Faktoren eine Rolle spielen. Gendefekt ist auch darunter. Wo ist die Welt also durch Gendefekte zu erklären?
 
Zuletzt bearbeitet:
also ich weiß nicht ob das jetzt unbedingt was mit andersartigkeit zutun hat, aber das phänomen dass viele leute schlichtweg "fremdeln" ist relativ häufig.

und wenn man dann noch eine etwas andere sprache spricht, evlt bissl intelligenter oder stiller ist, dann ist es umso schlimmer!

Ich glaube viele leute sind überfordert mit allem was neu ist, da ihr horizont einfach begrenzt ist (ist jetzt nicht beleidigend gemeint)

aber wenn du nie aus deutschland rauskommst z. b und plötzlich einen schwarzen siehst dann kommt dir der komisch vor! er ist irgendwie anders (und sei es nur die hautfarbe) und schon weißt du nicht mehr wie du dich verhalten sollst....

und ich denke auch dass es viel mit angst zutun hat. jetzt bin ich mein leben lang die gleiche schiene gefahren und auf einmal soll ich mich umorientieren, nur weil da einer kommt der "anders" tickt als ich....

wenn man "angst" durch "neugier" ersetzen würde, dann gäbe es diese probleme nicht...

und menschen die offen sind haben diese probleme auch nicht.
nur das sind die meißten einfach nicht, denn....


"was der bauer net kennt frisst er net"

da ist schon was dran
 
1.

3. Lachende Kuh, Beitrag Nr. 8 (übrigens viel zu lang...)
Wenn bei uns jemand neues anfängt, der eben nicht auf ein entspanntes, gerne auch witziges Klima steht, dann begegnet man demjenigen eben anders. So, wie derjenige eben rüber kommt. Man soll ja auch niemanden seine eigenen Befindlichkeiten drauf drücken.
Wenn du also keinen Spaß verstehst, solltest du auch nicht sauer sein, wenn man dir spaß-los rüber kommt.

Wobei ich gerade dieses Beispiel, indem man doch wohl ziemlich relaxt und vorurteilsfrei entgegen kommt, ziemlich unpassend für deine Threadüberschrift finde.

In anderen Firmen haben Neulinge keine oder kaum eine Chance, Fuß zu fassen. Weil das Klima einfach im Keller ist oder prinzipiell gemobbt wird. Wäre dir sowas lieber???

Versteh dein Problem nicht. Irgendwie scheinst du dir eher selbst im Weg zu stehen.


oh mann, sag mal was hast du denn bitte in textverständnis gehabt, ich habe es doch erklärt:
1. nein, ich finde es ja auch gut, wenn man einem offen/freundlich/witzig entgegenkommt, s. dazu (zitat:ich)

ich mein, ich finds ja grundsätzlich gut, denn lieber eine lockere/heitere atmosphäre am arbeitsplatz als umgekehrt, aber ich bin da halt einfach (noch) nicht so drin und das wird mir glaube ich von vielen nicht so wirklich nachgesehen.

2. na klar stehe ich mir auch "selber im weg", das habe ich doch auch geschrieben🙁zitat)
und kommt bitte auch nicht mit "du machst dir viel zu viele gedanken", das ist zwar an sich richtig, ist in meinem fall aber auch notwendig. ich bin eigentlich meine gesamte kindheit/jugend sehr isoliert aufgewachsen (nur bei der alleinerziehenden mutter ohne geschwister, die sich auch nicht sehr bemüht hat, dass ich mich in sozialen situationen hätte üben können. haben seltenst verwandtenbesuche gemacht, war nie in nem verein o.ä. oder anderen gruppensituationen ausgesetzt) deshalb ist es nun so, dass ich vieles an sozialem verhalten nun wirklich erst "lernen" muss, in etwa so wie man auch eine fremdsprache lernt. "richtig sozialisierten" mag das befremdlich erscheinen, weil sie das adäquate verhalten einfach drin haben, jemand der das aber zumindest z.t. erst alles lernen muss, muss das wirklich ganz grundlegend durch beobachten/nachdenken/verstehen/nachahmen lernen. wie bei ner sprache muss man die regeln (=grammatik) lernen, die vokabeln(=einzelne verhaltensbausteine) usw. und das ist sehr schwer oftmals.

ich habe doch darin erörtert, dass ich wohl weiß, dass mein verhalten oftmals unbeholfen/unangepasst/komisch ist, dass ich dafür aber nichts kann, weil mir sozialverhalten z.t. gar nicht und z.t. falsch beigebracht worden ist.
das heißt aber nicht, dass ich überhaupt keinen spaß verstehe, z.t. lache ich auch über sachen, die andere wiederum nicht so ulkig finden (die wundern sich dann wiederum was ich daran so komisch finde).

3. und im übrigen passt das beispiel sehr wohl zum titel, auch wenn ich zugeben muss, dass die formulierung "hass" wahrscheinlich wirklich etwas hart gewählt ist, "abneigung" o.ä. hätte es wohl auch getan, vll änder ich das noch um.
jedenfalls passt das beispiel, denn menschen die tolerant/offen für neues/ungewöhnliches wären/über den tellerrand schauen könnten/sich in andere besser hinein versetzen könnten/besser nachdenken könnten..., was auch immer der grund/die gründe sein mögen würde es vll checken, dass es nicht böse gemeint ist, wenn ich nicht sofort voll auf der spaßwelle mit schwebe. das heißt ja auch nicht gleich, dass ich sie dann böse anschaue o.ä., HABE ICH JA GESCHRIEBEN, aber eben verdutzt oder unsicher, und nur weil man so schaut gibt es noch lange keinen grund einen gleich als nieselprim o.ä. abzustempeln und fortan grummlig zu sein. MACH ICH JA AUCH NICHT. wenn ich merke, dass meine (zugegebener maßen seltsame) art von humor nicht gut ankommt, dann denk ich mir auch nicht gleich "oh gott, was ist denn das für ne pflaume, warum findet der mich nicht megawitzig, jetzt rede ich nicht mehr mit ihm" sondern ich denke vll "hmm, kommt wohl nicht so gut an. ist der witz vll nicht witzig? oder kann er mir nicht folgen? hmm, er sah aber heute schon den ganzen tag etwas traurig aus, vll gehts ihm auch aus irgendeinem mir unbekannten grund nicht gut? mal fragen..." sowas finde ich wesentlich besser als gleich scheuklappen aufzuziehen.

naja, und zur länge meines beitrags, sorry, aber wenn man ein thema richtig ausführlich/tiefschichtig analysieren will, reichen die paar standardplätze und zitate die sonst so oft herumgeworfen werden einfach nicht aus. um an sich selber zb. wirklich was zu verändern muss man eben manche komplexen zusammenhänge wirklich bis ins detail genau aufdröseln und "sezieren" wie bei einer autopsie zb. (ich weiß, der vergleich ich vll etwas eklig, aber er trifft zu). wenn ein gerichtsmediziner ne wasserleiche auf den tisch bekommt sollte er tunlichst auch nicht einfach nur in seinen bericht schreiben "todesursache: ist ertrunken", sondern vll "noch ein bisschen" tiefer schnippeln um die eventuell vorhandenen reste der zyankalikapsel im bauch des opfers doch noch ausfindig zu machen.
 
kurzum, die leute dort sind dann oftmals spätestens nach dem 3. oder 4. male, bei dem ich sie aus einem witzigen gespräch mit jemand anderem herausgebracht habe (durch so eine unwitzige/sachliche frage wie zb. "wo kommt die kiste äpfel hin?") angefressen und wollen nicht mehr so gerne mit mir zusammen sein, weil ich "miese" (wenn auch nur "neutrale") stimmung verbreite.




Und du meinst, die Leute hätten eine Abneigung gegen dich? Vielleicht solltest du mal in Betracht ziehen, dass sie es umgekehrt auch so sehen? Dass sie versuchen, die Stimmung aufzulockern, den Einstieg sozusagen leicht zu machen, dann aber merken, dass du das offensichtlich gar nicht willst???🙄

Wenn ich jemanden Neues nett und zwanglos anrede, der aber keine Anstalten macht, darauf einzugehen - sorry, dann lass ich es auch sein.


PS. Weiß nun nicht, wo du arbeitest. Aber du kannst einfach nicht verlangen, dass deine Kollegen den Psychologen geben. Dazu ist auf Arbeit einfach keine Zeit (und nicht der Zweck dieser). Also kannst du nicht erwarten, dass sie deinen Gesichtsausdruck oder deine Mimik werten, anfangen tiefer zu graben und Doktor spielen (sorry, ist ein wenig sarkastisch gemeint ;-)).

DU müsstest auf die anderen zugehen, nicht umgekehrt.
 
Zuletzt bearbeitet:
hallo , ich habe erlebt ,wie eine kollegin zu einer anderen sagte .....mein gott , wie hasse ich diese frau ....damit war ich gemeint ....nun ja ,es hat mich verletzt + ich überlegte was da abläuft + bin zu dem schluß gekommen ,
ich bin ihr spiegelbild + reflektiere ihr eigenes unwohl sein . wir sind immer ein super gespann was die arbeit betrifft ,es klappt hervorragend + zügig .reden tun wir nur das nötigste + auf kollegialer basis .
ich hasse diese frau nicht ,es ehrt mich eigentlich diese anerkennung .
denn hass + neid ist die höchste form der anerkennung .
 
kurzum, die leute dort sind dann oftmals spätestens nach dem 3. oder 4. male, bei dem ich sie aus einem witzigen gespräch mit jemand anderem herausgebracht habe (durch so eine unwitzige/sachliche frage wie zb. "wo kommt die kiste äpfel hin?") angefressen und wollen nicht mehr so gerne mit mir zusammen sein, weil ich "miese" (wenn auch nur "neutrale") stimmung verbreite.




Und du meinst, die Leute hätten eine Abneigung gegen dich? Vielleicht solltest du mal in Betracht ziehen, dass sie es umgekehrt auch so sehen? Dass sie versuchen, die Stimmung aufzulockern, den Einstieg sozusagen leicht zu machen, dann aber merken, dass du das offensichtlich gar nicht willst???🙄

Wenn ich jemanden Neues nett und zwanglos anrede, der aber keine Anstalten macht, darauf einzugehen - sorry, dann lass ich es auch sein.


PS. Weiß nun nicht, wo du arbeitest. Aber du kannst einfach nicht verlangen, dass deine Kollegen den Psychologen geben. Dazu ist auf Arbeit einfach keine Zeit (und nicht der Zweck dieser). Also kannst du nicht erwarten, dass sie deinen Gesichtsausdruck oder deine Mimik werten, anfangen tiefer zu graben und Doktor spielen (sorry, ist ein wenig sarkastisch gemeint ;-)).

DU müsstest auf die anderen zugehen, nicht umgekehrt.


ich seh schon, ich bin hier im falschen forum😱
trotzdem danke für deine bemühungen.
 
ich seh schon, ich bin hier im falschen forum😱
trotzdem danke für deine bemühungen.

Ganz und gar nicht, bist du im falschen Forum. Mobbing ist in Deutschland leider Volkssport Nummer 1, noch vor Fußball. Und das was du hier beschreibst führt genauso zu Mobbing bzw. ist bereits Mobbing.

Man sollte den Menschen am Arbeitsplatz genauso begegnen, wie sie einem selbst begegnen. Also entweder mit Respekt oder eben mit "Hass". Und niemals viel aus dem Privaten erzählen, notfalls etwas dazu erfinden. Schließlich suchen Mobber bzw. Gewalttäter Angriffsflächen.
 
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