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wöchentliche Arbeitszeit als Aushilfe

G

Gast

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Ich bräuchte Eure Hilfe bei folgendem Gedankengang.

ich bin eine Aushilfe und vertraglich sind bei mir wöchentlich 12 Stunden festgelegt.

Wenn man es auf den Monat hochrechnet, dann komme ich auf eine hohe Endzahl ala Aushilfe; denn der Monat hat nicht immer 4 Wochen und auch fällt mal ein samstag oder Freitag als halbe woche des neuen Monats rein, so dass ich eben nicht 4 mal 12 stunden im monat arbeite und dementsprechend der Stundenlohn sehr gering ausfällt, wenn man 5 mal 12 Stunden gearbeitet hat in einem Monat.

Die Vergütung monatlich beträgt bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 12 Stunden 450,00 Euro.

hab ich hier einen Denkfehler oder ist das nahezu Ausbeutung?

Ich denke an eine Kündigung.

Danke!
 
Bei 450€ Monatslohn und 8,50 € Mindestlohn ergibt 52,95 Monatsstunden.
Diese rechnet man so auf Wochenstunden um: 52,95 Stunden x 3 Monate / 13 Wochen.
Das ist die allgemeine Umrechnungsformel der Wochen- und Monatsstunden.
Gibt 12,22 Wochenstunden.
Das heisst der Arbeitgeber darf nicht mehr als diese Wochenstunden als Arbeitszeit angeben.
Er wird wahrscheinlich höchstens 12 eintragen dann.
 
Denkfehler.

Mit einem Mindestlohn von 8,50€ kannst du knapp 53Std arbeiten - und an die dürftest du bei weitem nicht in jedem Monat kommen.

Meine unbezahlten Überstunden hab ich vergessen zu erwähnen.

Ich bin jedesmal, also wenn ich zweimal die Woche da bin, mindestens 40 min. Länger da. Manchmal werdens auch mal 2 Stunden drüber.
 
Nun, der durchschnittliche Monat hat 4,333333 Wochen.
Wenn ich richtige rechne, bekommst Du 8,65€ je Stunde.

Ja, so ungefähr. Mein Arbeitsvertrag führt den Stundenlohn nicht auf, sondern nur die monatliche Vergütung. Da ist aber alles drin, samt Überstunden. Diese werden nicht aber nicht extra vergütet.
 
Jeder Vertrag richtet sich an Wochenstunden aus.

Auch bei Vollzeit steht im Vertrag etwas von 40 Wochenstunden (oder so) bei einem Monatslohn von x. Heißt, das Gehalt kommt pauschal für schwankende Monatsstunden.

Anders ist es, wenn ein Stundenlohn oder ein Monatsstundenbudget vereinbart wird. Ich hatte mal einen Job, bei dem 168 Monatsstunden vereinbart waren, unabhängig von der Anzahl der Monatstage. Aus dem Februar bin ich fast immer mit Minusstunden rausgegangen.

P.s. Bei einem so kleinen Job würde ich keine unbezahlten Überstunden machen.
 
Jeder Vertrag richtet sich an Wochenstunden aus.

Auch bei Vollzeit steht im Vertrag etwas von 40 Wochenstunden (oder so) bei einem Monatslohn von x. Heißt, das Gehalt kommt pauschal für schwankende Monatsstunden.

Anders ist es, wenn ein Stundenlohn oder ein Monatsstundenbudget vereinbart wird. Ich hatte mal einen Job, bei dem 168 Monatsstunden vereinbart waren, unabhängig von der Anzahl der Monatstage. Aus dem Februar bin ich fast immer mit Minusstunden rausgegangen.

P.s. Bei einem so kleinen Job würde ich keine unbezahlten Überstunden machen.

Vielen Dank. Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen gerade. Dieses Thema hat mich sehr bedrückt.

Bisher hatte ich Minijobs bei denen immer nur die monatliche Stunden vereinbart waren. Ich durfte beispielsweise maximal 42 Stunden im Monat arbeiten und nicht darüber hinaus.

hier komme ich dauernd unbezahlt drüber und es nimmt immer mehr zu statt dass es gering gehalten wird. Allein letzte Woche hatte ich 15 Stunden. Ich arbeite also fast wie eine halbe Stelle.

Das bestärkt mich in meiner Entscheidung jetzt. Vielen Dank!
 

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