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Wo seid Ihr alle???????

Hallo Tulpi,

so Tage und Stimmungen kenne ich nur zu gut.

Ich fühl mich manchmal auch soooo einsam, trotz Kinder und Lebensgefährte.
Und Beate - hat wie so oft recht - (winke winke liebe Beate), Alk.
verstärkt dieses Gefühl ungemein. Und obwohl man das weiß, trinkt man dann doch was. - als bräuchte man den vollen Schmerz.

Aber das geht vorbei - und kommt wieder - und geht vorbei - und kommt wieder......

Liebe Grüße und schönes Wochenende
 
...Tränen laufen mir übers Gesicht.
Tränen, die ich nicht hier lassen sollte,
denn was sind meine Tränen schon gegen so manch anderer hier.
Und doch lassen sich die Tränen nicht zurück halten. Sie sind stark, so verdammt stark, verwandeln sich in schmerzhaften Empfindungen.
Wie gerne hätte ich jetzt eine Flasche Wein hier, um meine Wut, meine Trauer, meine Sehnsucht oder meinen Hass runter zu spülen? Am liebsten alles. Nein, meine Trauer, denn die tut am meisten weh. "Doch an der Nüchternheit, dass du am Ende doch allein bist, läßt selbst der Wein nihct zweifeln."(einer meiner weisheiten von mir...)
Stattdessen stopfte ich mich mit Schokoladenkekse voll, so schnell...
Gehe ich ins Bad? Mir die Seele aus dem Leib kotzen? Wofür? Viel zu oft habe ich es schon versucht, leider ohne Erfolg. Das einzige, was dann wieder siegen wird ist die wahrnehmend fühlende Ohnmacht, dass die bevorstehende Zeit wieder mein Herz zu zerreien droht..

so, wie ich es schon zu oft erfahren musste,
so, wie ich es schon immer akzeptieren musste?
So, wie ich es schon immer gehasst habe,
so, wie ich es schon viel zu oft verdrängt habe?

So, wie es mich schon viel zu oft verletzte,
so, wie es mich schon so viele Stunden in Ohnmacht versetzte?
So, wie es mich zur tragenden Maske werden ließ,
so, wie es mich notgedrungen vor Schwäche stark werden ließ?

So, - genau so!

Was ist, wenn ich mich entscheide, dass ich keinen mehr so nah an mich ran lassen will, kann, keinen mehr, der mir je wieder so wehtun wird, nie wieder,--------- der aber auch dann nie für mich da sein kann. Was ist dann?

Es ist nichts falsch und nichts richtig. Alles hat seine Schattenseiten.
Wie gerne würde ich jetzt einen Atemzug nehmen, versuchen, es bei Seite zu tun. Wie gern.
Jeder Schritt, den ich mache, könnte ein großer Fehler sein. Er könnte biegen oder brechen. Schon wieder ein Risiko, welches ich eingehen muss…

Wieder bin ich allein mit dieser Last auf meinem Herzen. Und es macht keine Anstalten, weg zu gehen. In meinen Gedanken schaue ich zurück, zurück zum Anfang und ich frage mich was das war, was mich so verändert, so verletzt hat.
Na ja, ich hab’s versucht.
Ich hätte einen Schlussstrich ziehen sollen, müssen. Und in meinem Kopf wirbelt noch immer diese Frage…Was wäre wenn…
Wenn ich doch bloß nur die Zeit zurück drehen könnte.

Viele Wege sind zu gehen. Einige mit Freuden, einige mit Leiden. Jeder kann vom Weg abkommen und wenn ich sage, ich wünschte, ich könnte es zurück drehen, ganz zurück zum Anfang, würde ich wirklich die Chance nutzen und alles ändern?
Wenn ich doch nur die Hände von der Zeit lassen könnte. Wenn ich was zurück nehmen könnte, was wäre dann?
Weil ich es probiert habe. Ich muss einen Schlussstrich unter Abschied ziehen. Und in meinem Kopf wirbeln mal wieder diese Unmengen an Fragen…
Nur weil ich am verlieren bin, bedeutet es doch nicht, dass ich verloren bin, oder?
Nur weil ich mich verletze, bedeutet es nicht, dass ich mir wehtue, dass sie mit wehtun dürfen, bedeutet es nicht, dass ich nicht das zu bekommen habe, was mir zusteht! Nichts Schlechteres, nichts Besseres.
Ich ging nur verloren.
So viele Flüsse, die ich versucht habe zu überqueren, die Türen, die ich versucht habe, waren abgesperrt.
So warte ich nun schmerzlich, bis der Brand vergeht, um zu sehen, wie viel das Feuer bei mir angerichtet, vernichtet hat.
Werden sie sich umschauen? Sehen, wie ich das Feuer zu bekämpfen versuche? Wer wird sich umschauen?! Wer wird meine alten und auch neuen Brandwunden als wieder heilend betrachten? Wer nimmt sich das Recht, wer?
Was heilt und was als tiefe Brandnarbe bleibt entscheide verdammt noch mal ich...

Die Lichter gehen aus.
Gezeiten, gegen die ich versucht habe zu schwimmen, haben mich in die Knie gezwungen.
Verwirrung, die nicht stoppt, schließende Wände und tickende Uhren.
Muss zurückkommen und mich nach Hause bringen, aus meinen Meeren voller Tränen heraus.
Verfluchte, verpasste Gelegenheiten.
Bin ich ein Teil von einem Heilmittel oder von einer Krankheit?...



 
Zuletzt bearbeitet:
hallo tulpe,

ich kann dine trauer ganz gut nachempfinden. jedes jahr um die gleiche zeit habe ich auch dieses gefühl von allein sein und frage mich nach dem warum. warum sind die gegangen. ich habe jedesmal im oktober das gefühl, weil sich zu dieser zeit meine mutter umgebracht hat. es ist auch voll kommen ok, das du traurig darüber bist.

zum forum muss ich dir recht geben das sich hier viel ändert. bin zwar noch nicht so lange hier wie du, doch auch mir fällt es auf.

es ist immer traurig wenn jemand geht, wie auch immer, welcher art. versuche dich auf die zu konzentrieren die noch da sind.

du bist nicht allein hier, viele fühlen wie du. und ich finde es gut das du dich anvertraust, so können wir dich vielleicht etwas trösten.

fühle dich mal ganz dolle gedrückt. alles wird irgendwann besser.


kopf hoch !:blume: liebe grüße dunkleseele
 
Naja,eigentlich fühlen sich sehr viele Menschen einsam und auch mal verlassen,hier sind es User.
Ich denke,dass ist auch normal,genauso wie die Ängste über das Ableben.
Für mich ist alles eine Frage des Umgangs.
Ich kann mir noch so sehr wünschen hier oder auch im realem Leben Kontakte /Freunde zu finden.Ich kann mich dann einigeln oder ich kann sagen naja,war wohl auch nichts.
Ich habe festgestellt,dass mir einfach nicht damit geholfen ist,etwas hinterher zu rennen,was ich allein nicht bewirken kann und konzentriere mich auf das Wesentliche,meinen Verpflichtungen.
Wenn dir ne User symathisch ist,vom lesen,merke ihn dir doch vor oder gehe wie ein voruser einem Hobby nach,am besten ausser Haus.
Also ich muß dann raus,sonst krieg ich ne Rabbel😀
 
Tulpe es tut immer wieder weh an Menschen zu denken die nicht mehr da sind. Meine Freundin aus Berlin ist auch nicht mehr am Leben - wir waren wie "Seelenverwandt". Sie fehlt mir heute noch. Wenn ich traurig bin weil ich an sie denke, erinnere ich mich an die schönen Dinge, die ich mit ihr erlebt habe. Sie wusste so viel von mir und wir haben so viel zusammen erlebt. Jetzt lasse ich gerade die Zeit auf dem anderen Kontinent Revue passieren. Tut immer noch weh.

Inzwischen sind aber so viele Dinge geschehen und ich weiß, dass die nicht mehr Anwesenden traurig wären, wenn wir leiden.


... wie schafft man es, bzw. wie schaffst du es, dich an schöne Dinge zu erinnern? Ich bekomme es leider nicht hin.
Auch ich habe so einige Menschen (und auch Tiere) verloren, von denen ich immer noch keinen Abschied nehmen konnte, nehmen kann. Für manch einen Tod halte ich mich teils schuldig, einer war durch Selbstmord, wo ich mir auch sehr viele Gedanken drüber gemacht habe, wieder ein anderer von einer sehr geliebten und geschätzten Person, der ich gerne noch gesagt hätte, wie ich für sie empfunden habe. Bis heute gehe ich nicht zum Friedhof, und es ist schon einige Jahre her. Kann noch nicht mal sagen, wieviel Jahre; wegen Verdrängung? Hilflosigkeit? Ohnmacht? Angst?...
Was bei mir noch hinzukommt, dass ich sogar ein riesen Problem damit habe, von sehr geschätzten, in mein Herz geschlossenen Personen Abschied zu nehmen (und zwar kein Absschied wegen Tod)...:wein: :wein:
Ich weiß mir einfach kein Rat. Viel zu lange beschäftigt mich schon dieses Thema...
 

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