Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Wo finde ich Geborgenheit?

Ja, ich bin auch mit einem Hund groß geworden. Aber heute würde ein eigener Hund 8~9 Stunden allein bei uns sein. Das ist keine Option für mich. Katzen mag ich nicht 🙂
Aber ein Tier bedeutet auch für mich immer Angst, um dieses zu haben. Weil ein Hund muss raus und draußen ist die Welt nicht sicher (in meinen Gedanken). So auch für das Tier.

Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Da eine geborgene Ecke für mich selbst zu finden, wird eine Herausforderung. Aber je mehr ich darüber nachdenke, je wohler fühle ich mich. Mal schauen welche Lösungen da zur Verfügung stehen 😉
 
Viele Leute (auch Männer) mögen Teddies, sie sind auch ziemlich kuschelig 😉

Habt Ihr einen Keller, ein Gartenhaus, was Du Dir gemütlich machen kannst?
Auf manche Menschen wirken Fische beruhigend, kuschelig sind sie natürlich nicht.

Du könntest auch ab und an ein heißes Bad nehmen, wenn Ihr eine Badewanne habt. Und dann um Ruhe bitten, dass Du nicht gestört wirst. Und dann mit einem Wein, einem Buch, einer Musik gemütlich baden.

Oder in den Wald gehen und Dir da einen Ruheplatz suchen. Es gibt ja etliche Menschen, die "bushcrafting" mögen. Eine Hütte aus Holz zu bauen, sich der Wildnis stellen, Schnecken essen und durch Schlamm kriechen 🙂. Okay, etwas übertrieben, aber mit Freunden am Lagerfeuer, mal ohne Familie, kann auch recht gemütlich sein.
 
Moin, ich bin 45 Jahre alt und habe seit rund 20~30 Jahren eine Angststörung.
Ich bin seit einem Jahr in Tiefenpsychologischer Behandlung und grob umschrieben haben wir festgestellt, dass mir Geborgenheit fehlt.

Die Frage, welche sich mir stellt, ist - wo finde ich diese Geborgenheit? Was ist genau Geborgenheit?
Muss ich die erst bei mir suchen? In einer Person?

Ich denke, meine Frage wird viele Nachfrage mit sich ziehen - weil es sich vielleicht nicht so einfach beantworten lässt.
Aber ich möchte nicht im ersten Post zu weit ausholen, um meine Situation im Detail zu beschreiben.

Gruß Heiko

Hallo Heiko,

ihr habt in der Therapie festgestellt, dass dir Geborgenheit fehlt, wurde und wird daran gearbeitet?

Für mich ist Geborgenheit eine Momentaufnahme und hat sehr viel mit Vertrauen zu tun, in andere Menschen, in Institutionen, in Freunde und Familie, in sich selbst. Hat man dieses Urvertrauen nicht mit in sein Leben bekommen, muss man hart und kontinuierlich daran arbeiten.

Mir hat geholfen, mir selbst zu vertrauen und an mich zu glauben, mir so gut wie möglich ein schönes Umfeld zu schaffen (Freunde, Wohnung, Natur). Wenn mein Vertrauen erschüttert wird, tue ich mir viel Gutes. Ich koche mir dann etwas Besonderes, nehme ein Bad, gehe in die Sauna, lese ein neues Buch, das auf mich wartet, gehe in die Natur, treffe mich mit Freunden. Genau so erlaube ich mir, mich für eine Weile zurückzuziehen, wenn mir danach ist.

Du hast Familie, 2 Kinder, von daher ist dir sicher das Gefühl von Vertrauen, Wärme, Zuwendung, kuscheln, Geborgenheit doch nicht ganz unbekannt. Du schenkst es deinen Kindern und solltest das gleiche für dich tun. Nimm dir Auszeiten nur für dich, mache das, was dich bereichert und dir ein gutes Gefühl gibt.
 
Hallo Heiko,

ihr habt in der Therapie festgestellt, dass dir Geborgenheit fehlt, wurde und wird daran gearbeitet?

Nein, so direkt nicht. Das liegt aber auch daran, dass ich in einer Tiefenpsychologischen Gruppentherapie bin. Verhalten wird dort nicht "behandelt", sondern nur die Ursache gesucht und erkannt. Wenn ich damit durch bin, dann geht es in die Verhaltenstherapie.

Auch fehlt es manchmal in der Gruppentherapie an Zeit, da wir mit zwei Therapeuten 4~9 Personen sind.

Aber hier gibt es schon viele Tipps, bei denen ich ansetzen werden. Danke dafür.
 
Ja, ich bin auch mit einem Hund groß geworden. Aber heute würde ein eigener Hund 8~9 Stunden allein bei uns sein. Das ist keine Option für mich. Katzen mag ich nicht 🙂
Aber ein Tier bedeutet auch für mich immer Angst, um dieses zu haben. Weil ein Hund muss raus und draußen ist die Welt nicht sicher (in meinen Gedanken). So auch für das Tier.
Ja für einen Hund braucht man viel Zeit.
Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Da eine geborgene Ecke für mich selbst zu finden, wird eine Herausforderung. Aber je mehr ich darüber nachdenke, je wohler fühle ich mich. Mal schauen welche Lösungen da zur Verfügung stehen 😉
Ich hätte ja eigentlich gesagt, dass Deine Frau und Deine Kinder Dir Geborgenheit geben können. Aber Du meinst wohl eher eine innere Geborgenheit. Ja die solltest Du in Dir finden. Ich glaube auch, dass Dir das gelingen wird. Mit Meditation. Viel Glück! 🙂
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
B Finde den Sinn im Leben nicht mehr Liebe 32

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben