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Wirklich so wenig?

L

Lyrica

Gast
Nach langer Unentschlossenheit (ihr kennt vielleicht meine Überlegungen hier, welcher Beruf der Richtige ist), ziehe ich aktuell in Erwägung nach dem Abi Sozialpädagogik zu studieren.
Ich merke, dass ich gern andere Menschen berate und mir sonst wenig liegt.

Das Problem ist allerdings, dass ich mich mal im Umfeld umgehört habe und die Sozialarbeiter, die ich gefragt habe meinten, sie kriegen nur 1300 Euro netto raus am Ende. Für 3 1/2 Jahre Studium? 😕

Was würdet ihr sagen? Sollte man das dann lieber lassen?
 
Nach langer Unentschlossenheit (ihr kennt vielleicht meine Überlegungen hier, welcher Beruf der Richtige ist), ziehe ich aktuell in Erwägung nach dem Abi Sozialpädagogik zu studieren.
Ich merke, dass ich gern andere Menschen berate und mir sonst wenig liegt.

Das Problem ist allerdings, dass ich mich mal im Umfeld umgehört habe und die Sozialarbeiter, die ich gefragt habe meinten, sie kriegen nur 1300 Euro netto raus am Ende. Für 3 1/2 Jahre Studium? 😕

Was würdet ihr sagen? Sollte man das dann lieber lassen?

Es ist allgemein bekannt, dass man im Sozialen Sektor kaum was verdient.
Da reißt ein Studium auch nicht viel raus, außer du machst dich vielleicht selbstständig.

Das muss dann schon ein Beruf sein, der dir wirklich Spaß macht, denn das große Geld kann man damit nicht verdienen.
 
Sind 1300 Euro gemessen an anderen Ausbildungsberufen so wenig?
Nur um mal eine Einschätzung zu bekommen.

Ich finde es macht andererseits auch wenig Sinn, irgendwas zu machen, was dann keinen Spaß bringt.
 
........gibt es diesen Job überhaupt noch, der wirkich das Große Geld bringt ?
Dazu müsste man wohl Politiker oder ein guter Jurist sein.

Natürlich, gibt es die.

Z. B. im IT-Bereich, im wirtschaftlichen Bereich, im technischen Bereich... aber sicher nicht im sozialen.
Viele streben auch Selbstständigkeit an.

Klar, es zählen auch so Faktoren wie Betriebszugehörigkeit, Gewerkschaften, Gehaltserhöhungen eine Rolle.

Und Juristen verdienen gar nicht so viel, wie man denkt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sind 1300 Euro gemessen an anderen Ausbildungsberufen so wenig?
Nur um mal eine Einschätzung zu bekommen.

Ich finde es macht andererseits auch wenig Sinn, irgendwas zu machen, was dann keinen Spaß bringt.

Du musst für dich halt entscheiden, was dir wichtiger ist: Beruf, der Spaß macht oder Geld?

Wenn du eine Balance findest, ist das prima, wenn nicht, musst du eben mit den Konsequenzen leben.

Und 1.300 EUR netto? Heutzutage? Naja geht so... als Single vielleicht irgendwie ok. Zumal das ja nur ein Richtwert ist, kann ja auch sein dass du bissl mehr oder bissl weniger verdienst.
 
Sind 1300 Euro gemessen an anderen Ausbildungsberufen so wenig?
Nur um mal eine Einschätzung zu bekommen.

Ich finde es macht andererseits auch wenig Sinn, irgendwas zu machen, was dann keinen Spaß bringt.

Es gibt auch noch andere Jobs bei denen du mit Menschen zu tun hast.
Es gibt Psychologen, die haben mit einer bestimmten Art Mensch zu tun.
Du könntest Krankenschwester werden, ist auch kein schlechter Job.

Sozialarbeiter ... die muss man irgend wo rein setzen, z.B. in Schulen und so einen wirklich sicheren Job hat man damit auch nicht.

1300€ netto ist echt wenig, nachdem du die Wohnungsmiete bezahlt hast, deine Nahrung, Unterhalt fürs Auto usw. hast du nicht mehr viel was du auf die hohe Kante legen kannst.

An deiner Stelle würde ich in diesem Job auch erst mal eine Weile arbeiten, zum Beispiel als Praktikant um zu sehe ob es wirklich das ist was du wirklich willst. Du musst ja wissen ob sich das Studium für dich lohnt. Nicht dass du nach dem Studium sagt: "Ach herr je, so einen Dreck muss ich jetzt bis ans Ende meines Lebens machen?"
 
Ich sag mal so.
Sozialer Bereich ist ja ein weites Feld.
Das umfasst ja streng genommen auch Erzieher, Pfleger und Krankenschwestern und alle anderen.I


Ist der Beruf des Sozialarbeiters/Sozialpädagogen denn wirklich so schlecht bezahlt?

Gibt es hier Sozialpädagogen, die mal einen Einblick geben können wie hoch die Bezahlung ungefähr ist?
 
Da werden bei Sozialarbeiter aber extrem Gehaltsspannen angegeben.
Im Internet hab ich auch schon vieles gelesen.
Das reichte von 1300 Euro netto bis 2500 Euro.
Da scheinen einige Einrichtungen nach Tarifvertrag zu zahlen und andere nicht.
 
Natürlich, gibt es die.

Z. B. im IT-Bereich, im wirtschaftlichen Bereich, im technischen Bereich... aber sicher nicht im sozialen.
Viele streben auch Selbstständigkeit an.

Klar, es zählen auch so Faktoren wie Betriebszugehörigkeit, Gewerkschaften, Gehaltserhöhungen eine Rolle.

Und Juristen verdienen gar nicht so viel, wie man denkt.

......ich gebe Dir bedingt recht. Es spielen immer mehere Kriterien eine Rolle.
Ein Berufsanfänger fängt überall bei Null an, was und wieviel er wirklich drauf hat, zeigt sich, wie schnell und gut er sich Berufserfahrungen aneignet, am Potenzial der Aufnahmefähigkeit ect - was letztendlich auch über den Geldbeutel entscheidet.

Leider ist es so, wir sind in dem Sinn kein Sozialstaat - denn es werden in diesen Berufen kein Profit erwirtschaft und dementsprechend ist die Entlohnung. Träger sind letzendlich die Länder, Städte und Gemeinden also der Staat und wir alle wissen, wieviel wir ihm wert sind.
 

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