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Wird Sex nicht überbewertet?

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Anonym,

Du schreibst:

"Ich habe nicht gesagt, dass ich gar keinen Sex will, sondern Sex will, wenn ich und mein Partner darauf Lust haben."

Dann ist doch alles in Butter🙂

Burbacher
 
Wenn Liebe sich auf Sex begründet, ist es in aller Regel keine Liebe.

Ja, es war zu erwarten, dass angesichts einer solch zielgerichteten, das Ergebnis der Fragestellung vorwegnehmenden Formulierung solche Antworten gegeben werden. Im Grunde ist das wieder eine Scheinfrage, auf die die Fragesteller die Antworten erwarten, die sie selbst bereits gegeben haben.

Das geschieht dann auch folgerichtig immer wieder bar jeglicher Erfahrungen.

Im Übrigen machen wir alle keine zwischenmenschlichen Erfahrungen, wenn wir uns nicht einlassen auf Begegnungen und unser Leben in Foren und virtuellen Gruppen verbringen.

Und so wird uns auch kein Erkenntnis- vor allem aber Erfahrungsfortschritt zuteil, auch wenn wir bestimmte Fragestellungen zum 1000 Mal aufwerfen, weil wir ja nicht Neues hören oder lesen wollen.

Burbacher
 
... Selbstbefriedigung?

Entschuldige, aber das man eingeht, weil man nicht zum Schuss kommt, das halte ich für arg überdramatisiert.

Gerade du als Frau müsstest doch am Besten andere Frauen verstehen können.
Bekommen sie Sex nicht in gewünschter Menge wird der Fehler bei sich selbst gesucht, man fühlt sich hässlich und unattraktiv. Frau möchte angehimmelt und sexuell begehrt werden.

Gerade die threads die du angesprochen hast sprechen diesbezüglich Bände. Explizit diese Geschichte mit dem "sich hässlich fühlen", ist in jedem dieser threads zu lesen.
 
Manche wollen eben Aufmerksamkeit um jeden Preis .

Auch wenn es nur mit der Mitleidsmasche......sich hässlich fühlen ist ,

und unbeholfen sein !

Und immer das gleiche Thema in verschieden Foren .
 
Aber ist doch klar, dass man als Mann fragt, wenn man grade Lust hat , um zu gucken, ob die Frau auch will. Man kann das ja nicht riechen.
Wenn du eine Beziehung willst, wo du einen Mann willst, der dich wirklich immer nur dann nach Sex fragt, wenn du zufällig auch grad in Stimmung bist, bräuchtest du einen Mann mit einer Kristallkugel, der sowas ohne zu fragen vorher vorhersehen kann.

Ich denke in einer intakten Beziehung ist es gar nicht notwendig nach Geschlechtsverkehr zu fragen. Da ergibt sich der Sex ganz von selbst. Ich bin zum Beispiel durch meine Partnerschaft sehr dafür sensibilisiert wann es passt und wann nicht. Ebenso mein Mann. Wir erspüren schlichtweg den richtigen Zeitpunkt. Mein Mann geht einem sehr anstrengenden Beruf nach. Deshalb würde ich auch niemals auf die Idee kommen etwas zu erzwingen. Es hat einfach etwas mit dem Gefühl füreinander zu tun das sich im Laufe der Zeit entwickelt und nicht etwa mit einer Kristallkugel die befragt werden müsste.
 
Dass ein Mann keinen Bedarf nach Sex (mehr) hat und (s)eine Frau nicht (mehr) sexuell begehrt, ist halt eher ungewöhnlich, seid doch mal ehrlich... Klar sucht Frau die Ursache dann mitunter auch bei sich selbst (wozu Männer natürlich eher nicht neigen, wenn's umgekehrt läuft, die suchen die Ursache eher in Prüderie oder Launenhaftigkeit seitens der Frau oder so).
 
Aber ist doch klar, dass man als Mann fragt, wenn man grade Lust hat , um zu gucken, ob die Frau auch will. Man kann das ja nicht riechen.
Man nimmt sich in den Arm, küsst sich liebevoll und spätestens dann spürt man doch, ob mehr erwünscht ist oder nicht.

Nach der Frage "Sex?" zieht man sich aus und legt halt irgendwie los, was weder besonders geil noch romantisch ist. Sowas langweiliges. Ich bin mir recht sicher, dass die meisten Frauen lieber das Prickeln fühlen, wenn Hände über die Körper wandern, Kleidungsstücke abgestreift werden und man übereinander herfällt.

Ich mein, bei den ersten sexuellen Erfahrungen die zwei Menschen miteinander machen würde man niemals mit solchen abturnenden Fragen anfangen, sondern sich herantasten, weil man eben noch gar nicht weiß, wie der andere so tickt. Aber das ist irgendwann egal und man fängt an Fragen zu stellen und Knöpfe zu drücken. Ehrlich gesagt widert mich das sogar richtig an, wenn ich meinen eigenen Text lese.
 
Sorry, aber dann hast du meinen Beitrag nicht verstanden. Ich will Sex, wenn wir beide (also mein fiktiver Partner und ich) es gerade wollen. Und nicht, weil nur einer unbedingt sofort will. Die meisten Leute können sowas nicht hinnehmen. Ich habe schon so viele Threads gesehen in denen es darum ging wie schlimm es wäre wie selten der Partner Sex will oder wie oft der andere und deswegen nervt. Das ist richtig hart bei vielen Menschen im Kopf verankert und dann werden Probleme künstlich erschaffen, woran so einige Beziehungen zerbrechen. Obwohl man sich doch eigentlich so liebt. Aber nur einmal im Monat Sex? Nee, da wird lieber heimlich fremdgegangen.

Also ich finde es eher problematisch, dass z.B. Petting nicht als Sex angesehen wird und meistens unter Sex eben der GV verstanden wird, auf den tatsächlich nicht jede Frau immer Lust hat.

Und ja, ich lese hier auch oft User, die mir so rüberkommen, dass es ihr Recht wäre, seine Partnerin zu penetrieren.

Das ist noch der Nachhall der Geschichte. Ich glaube, noch bis 1975 hatte der Mann in Deutschland, seine Frau körperlich zu züchtigen, heißt innerhalb einer Ehe zu vergewaltigen, wenn sie sich ihm der Ehepflich verweigerte.

Von hier aus ist es doch nur verständlich, dass ein Mann Ü50, 60 meint, er hätte ein Recht auf Beschlaf. In Europa und speziell Deutschland wird eine Frau als ein (Sex)objekt wahrgenommen, nicht nur von Männern, sondern von Frauen selbst. Da gab es bei N24 einen Artikel von Von Katja Heise zu dem Thema. Mehrere Forscherteams haben genau dieses Phänomen, Frau als Sexobjekt, untersucht und sind unabhängig voneinander zu dem selben Entschluss gekommen: Frau werden hauptsächlich als Sexobjekte verstanden und das wird sogar als gegeben hingenommen.
Ich kann mich noch an einen meinen Soziologiepof erinnern, der die Frau als ein Gefäß, eine Vase, in die man etwas hinein tun kann, bezeichnete und niemandem sein Sexismus auffiel. Ich habe mehrmals daraufhingewiesen, dass man ja auch in einen Mann etwas hineintun kann, aber das hat ihn Null interessiert, weil es ja einem weiteren potentiellem Sexobjekt kam und nicht ernst genommen werden muss.

So läuft das hier. Persönlich kann ich sagen, dass ein sehr bestimmtes "Nein" schon akzeptiert wird, im Vorfeld aber vllt eine Aufklärung zur seiner eigenen Sexualität nicht verkehrt ist. Ich habe meinem Partner erklärt, dass ich beim GV keinen Orgasmus habe und das auch nur bereit bin, ihm zu liebe zu praktizieren, aber selbstverständlich den Zeitpunkt und Häufigkeit selbst bestimme. Darüber hinaus können wir gerne Dinge machen, die uns beiden etwas geben, wie z.B. Petting und gegenseitigen Oralverkehr. Das reicht meinem Partner, er akzeptiert meine Grenzen und ist soweit ganz happy damit.
 
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