Sexualtherapeuten geben Anweisungen, zb wie vorher, bevor es so weit gekommen ist miteinander umzugehen lernen- als ob ihr euch neu kennengelernt hättet. Hör ihm wieder zu, es ist dein lieber Mann, er ist für dich/euch da, er macht so viel und bemüht sich, schau so wieder hin. Er ist Liebesbedürftig, möchte dich fühlen und spüren, ist eh zärtlich, küsst eh deinen Nacken, schreit deshalb nicht und er verweigert sich auch nicht im Alltag....hab Mitleid.. Mitgefühl auch für ihn.
Bewahre wenigstens die Liebe für diesen Menschen, auch wenn du keine Lust mehr hast, mit ihm zu poppen. Lieben soll er auch dich wieder- nicht probieren, dich zu poppen, so rasch wie möglich, sondern üben, zärtlich und liebevoll zu sein, OHNE im Hinterkopf an mehr zu denken. Das soll er sich mal streichen und für die nächsten fünf Monate sicher aus den Kopf schlagen.
Seid während dieser Zeit NUR wieder am Bemühen, dass ihr euch mögt. Dass es wieder machbar ist angeschmiegt am anderen zu sitzen, zu stehen, zu liegen... ohne dass sich die Hose beult- das muss er sich verkneifen.
Frag nicht lange, nimm ihn wieder in den Arm. Verklickere ihm, das willst du, das ist es, was du wolltest. Zeiten haben, wo die Frau ruht, wo das Mädchen aufleben kann und darf, völlig außerhalb von Gier, Geilheit, Geschlecht bearbeiten, Genitalien anfassen. Nur lieb, sonst nichts und das übt mal wieder.
Bei uns im Dorf hat mir eine alte Bauersfrau erzählt, mit 25 hatte sie etwas im Unterleib, zwei Kinder gab es schon, der Sex wurde ab da gestrichen. Ihr Mann ist mir noch in Erinnerung, das war ein bitterböser, schrecklich grantiger, stets sehr mürrischer Mann, der extrem ungnädig war zu allen und jeden. Ähnlich wie- immer schuften, Tagaus, Tagein alles leisten- Essen gabs aber nie.