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Wir wissen mit Stiefsohn nicht weiter

Ihr doktort selber an ihm herum und kommt im Ergebnis nicht weiter. Das könnt ihr jetzt noch ellenlang weitermachen und euch die Haare raufen und über die Ex schimpfen. Oder aber ihr wählt mal eine andere Strategie und sucht euch erfahrene Unterstützer. Es ist mir ein Rätsel, warum man nicht die Größe hat zuzugeben, dass man alleine nicht klar kommt. Vor allem sind in solchen Krisensituationen dann auch schnell Dinge gesagt, die nachhaltig verletzen und nur ganz schwer wieder rückgängig zu machen sind, wenn überhaupt. So weit würde ich es nicht kommen lassen. Der Junge bockt - da setzt der Verstand gerne mal aus.
 
Das ist so nicht richtig. Ich selbst arbeite im psychiatrischen Bereich und wir haben schon andere Wege eingeschlagen. Aber die Mutter muss da mit ins Boot u das Kind auch, laut Beratungsstelle etc .Und weder der eine noch der andere ist bereit dazu. Daher war ja auch meine Frage was ich noch für mich/uns tun kann und nicht wie gehen wir mit seinem Sohn um.
 
Wie war das die letzten Jahre? Haben Vater und Sohn auch mal was zu zweit unternommen?
Natürlich. Wir wohnen nicht zusammen. Es gab sogar einen festen Termin unter der Woche wo er über nacht zu seinem Vater kommen sollte. Er kam am Anfang 2 mal und dann über Monate gar nicht mehr. Hat immer gesagt das er kommt u meinem Freund dann kurzfristig per Nachricht abgesagt oder kam nicht ohne sich anzumelden. Ich habe sogar auf unser gemeinsames We verzichtet damit er was mit seinem Sohn alleine machen kann. Wenn er ihm tolles Programm geboten hat kam er, ansonsten nicht oder er war da und hielt sich nur in seinem Zimmer auf.
 
Toll ist natürlich relativ. Was ihr "toll" findet, muss der Filius noch lange nicht mögen.
Habt ihr ihn denn auch schon mal gefragt, wie er seine Wochenenden gerne hätte, was er sich vom Vater wünscht oder wird immer nur serviert und erwartet, dass er annimmt?
Vielleicht braucht er das Zusammensein mit dem Vater auch einfach nicht. Ich meine 15 Jahre sind ja auch ein Alter, in dem man sich allmählich abnabelt.
Und natürlich sind Freunde da interessanter als Unternehmungen mit Papili.
 
Toll ist natürlich relativ. Was ihr "toll" findet, muss der Filius noch lange nicht mögen.
Habt ihr ihn denn auch schon mal gefragt, wie er seine Wochenenden gerne hätte, was er sich vom Vater wünscht oder wird immer nur serviert und erwartet, dass er annimmt?
Vielleicht braucht er das Zusammensein mit dem Vater auch einfach nicht. Ich meine 15 Jahre sind ja auch ein Alter, in dem man sich allmählich abnabelt.
Und natürlich sind Freunde da interessanter als Unternehmungen mit Papili.
Natürlich haben wir ihn mit ins Boot geholt. Ich sag ja wir haben uns mit seinem Sohn auf Augenhöhe Unterhalten.immer nach seinen Wünschen und Bedürfnissen gefragt.Mein Freund kann aber nicht bei jedem Treffen Kart fahren oder in den Urlaub fahren dass ist nicht realisierbar. Er würde über nacht kommen wenn er entscheiden darf wann er zuhause sein muss u tagsüber will er nur was mit Papa machen wenn seine Jungs keine Zeit haben u das Programm für ihn stimmt
 
Und da erreicht ihr ihn nicht
Er würde über nacht kommen wenn er entscheiden darf wann er zuhause sein muss u tagsüber will er nur was mit Papa machen wenn seine Jungs keine Zeit haben u das Programm für ihn stimmt
Und da erreicht ihr ihn nicht mit der Frage, ob er das so fair gegenüber dem Vater findet oder ob er nicht das Gefühl hat, dass das eine recht egoistische Denke ist?
Das Programm könnte er ja auch selber mal stricken und darauf achten, dass das nicht voraussetzen, dass Papa Geld raushaut.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man da über vernünftige Gesprächsführung nicht weiter kommt.

Ansonsten muss man ihn eben tatsächlich mal ein paar Monate lassen und darauf vertrauen, dass er schon wieder ankommen wird. Letztlich gehört zum Erwachsenwerden auch dazu zu verinnerlichen, dass große Teile des Lebens aus Kompromissen bestehen, wenn man nicht gerade blaublütig geboren wurde und Geld wie bei Donald Duck verfügbar ist.

Vielleicht muss man dann auch einfach akzeptieren, dass es an einem Punkt nicht weitergeht, wenn man sich vor dem Jungen nicht vollends zum Affen machen will.
 
Und da erreicht ihr ihn nicht

Und da erreicht ihr ihn nicht mit der Frage, ob er das so fair gegenüber dem Vater findet oder ob er nicht das Gefühl hat, dass das eine recht egoistische Denke ist?
Das Programm könnte er ja auch selber mal stricken und darauf achten, dass das nicht voraussetzen, dass Papa Geld raushaut.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man da über vernünftige Gesprächsführung nicht weiter kommt.

Ansonsten muss man ihn eben tatsächlich mal ein paar Monate lassen und darauf vertrauen, dass er schon wieder ankommen wird. Letztlich gehört zum Erwachsenwerden auch dazu zu verinnerlichen, dass große Teile des Lebens aus Kompromissen bestehen, wenn man nicht gerade blaublütig geboren wurde und Geld wie bei Donald Duck verfügbar ist.

Vielleicht muss man dann auch einfach akzeptieren, dass es an einem Punkt nicht weitergeht, wenn man sich vor dem Jungen nicht vollends zum Affen machen will.
Glaub mir ich hätte mir auch niemals vorstellen können einen 15 jährigen nicht erreichen zu können. Es ist wirklich so. Es gibt kinder die freuen sich über ein Lolly und andere nicht mal über einen Ferrari. Traurig aber wahr
 
Glaub mir ich hätte mir auch niemals vorstellen können einen 15 jährigen nicht erreichen zu können. Es ist wirklich so. Es gibt kinder die freuen sich über ein Lolly und andere nicht mal über einen Ferrari. Traurig aber wahr
Das ist sicherlich nicht Eure Schuld.

Du hast alles getan, was Du konntest....selbst, wenn er erst 15 Jahre alt ist, würde ich ihn seine eigene Erfahrung machen lassen.

Er wohnt bei seiner Mutter, geht dort zur Schule und hat dort seine Freunde. Er ist ja nicht verwahrlost. Je mehr Schuldgefühle, desto größer die Manipulationsfläche.

Alles Gute

Kolya
 

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