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Wir sind über den Berg, es geht bergab...

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Bandit2105

Urgestein
Leben = Achterbahn

Ich stelle mir es auch furchtbar vor immer glücklich zu sein, irgendwann wäre das normal und dann?

Siehst Du den nächsten Gipfel?

Dann erklimme ihn!

Liebe Grüße
Bandit :daumen:
 

Tyra

Sehr aktives Mitglied
klasse threadtitel.....aber zu stark ambivalent, klingt depressiv.
Andere Lesart: klasse das es weitergeht...suche den nächsten Berg und klettere weiter.....so wie Bandit es ebenfalls sieht wie ich grad lese.

Bei Verantwortung mit Kind rate ich ggf zu Therapie.

Womit genau soll es besser werden? Mit der Denkweise dass Gutes einfach gut ist und fertig und man dann aufhören sollte nach Negativem zu suchen?

Was genau soll noch besser sein? Wieso so hoher Anspruch auf besser, am besten, ultrabestens?
Was genau fehlt?

Eine Figur aus einem meiner Bücher sagt: verwöhntes Pack, sitzt du mit dem A**** im Trockenen und hast nen Kanten Brot in der Hand kannst du zufrieden sein, hast du mehr kannst du dich glücklich schätzen.

In diesem Sinne genieße einen Sonnenstrahl, denn mehr braucht es an sich nicht. Das Leben ist kein Paradies sondern stellt immer mal wieder Hügel und Berge auf die es zu überwinden gilt oder legt Stolpersteine in den Weg damit man manchmal auf die Nase fällt, damit wir schätzen lernen worauf es wirklich ankommt im Leben.

In diesem Sinne wünsche ich dir alles Gute und ggf schreibst du mal ein wenig ausführlicher was genau du meinst mit der Frage ob es nie besser wird und wo genau der Schuh grad drückt.

LG
Tyra
 

Gemini

Urgestein
mal wieder. :(
Wirds denn nie besser ?
Liebe egal,

ich vermute mal es geht um deine Erkrankung.
Leider ist es das tückische dabei. Gerade hat man einen Berg überwunden und sich im normalen Alltag wieder zurechtgefunden und dann heißt es wieder abwärts

Ich wünsche dir ganz viel Kraft, dass du auch diese Talfahrt wieder meisterst und es für dich sehr bald wieder bergan geht.
Viel Zuversicht für dich.

LG
Gemini
 
Zuletzt bearbeitet:

egal0815

Aktives Mitglied
klasse threadtitel.....aber zu stark ambivalent, klingt depressiv.
Andere Lesart: klasse das es weitergeht...suche den nächsten Berg und klettere weiter.....so wie Bandit es ebenfalls sieht wie ich grad lese.

Bei Verantwortung mit Kind rate ich ggf zu Therapie.

Womit genau soll es besser werden? Mit der Denkweise dass Gutes einfach gut ist und fertig und man dann aufhören sollte nach Negativem zu suchen?

Was genau soll noch besser sein? Wieso so hoher Anspruch auf besser, am besten, ultrabestens?
Was genau fehlt?

Eine Figur aus einem meiner Bücher sagt: verwöhntes Pack, sitzt du mit dem A**** im Trockenen und hast nen Kanten Brot in der Hand kannst du zufrieden sein, hast du mehr kannst du dich glücklich schätzen.

In diesem Sinne genieße einen Sonnenstrahl, denn mehr braucht es an sich nicht. Das Leben ist kein Paradies sondern stellt immer mal wieder Hügel und Berge auf die es zu überwinden gilt oder legt Stolpersteine in den Weg damit man manchmal auf die Nase fällt, damit wir schätzen lernen worauf es wirklich ankommt im Leben.

In diesem Sinne wünsche ich dir alles Gute und ggf schreibst du mal ein wenig ausführlicher was genau du meinst mit der Frage ob es nie besser wird und wo genau der Schuh grad drückt.

LG
Tyra
Ich mein die Depression, wieder gehts nach unten.
wieder kann ich nicht schlafen, wieder fehlt der Antrieb und die Konzentration.
Dafür gibts wieder zerstörerische Gedanken und den Wunsch, das endlich alles
vorbei ist.
 

Bandit2105

Urgestein
Hallo egal,

leider weiß ich ganz genau wovon Du sprichst!

Es ist einfach bescheiden mit dieser Krankheit leben zu müssen.
Aber wenn es keine hohen Berge sind die wir erklimmen können, so sind oft schon kleine Hügel ein Erfolg. Diese kleinen Erfolge müssen wir uns aber auch gönnen.
Oft ist es doch so, dass wir uns viele schöne Dinge die wir erleben nicht sehen.
Genau dieses Sehen muss wieder geschärft werden.
Ich kämpfe dieses WE auch mal wieder mit mir. Körperlich geht es mir bescheiden.
Dem entsprechend ist meine Stimmung auch sehr bescheiden.
Gestern war Tag der offenen Tür in der Schule meiner Tochter und ich konnte nicht hingehen.
Nun plagt mich wieder mal mein schlechtes Gewissen weil ich nicht der Vater sein kann der ich sein will.
Wenn ich es aber mit etwas Abstand betrachte weiß ich, dass ich meistens ein guter Vater für meine Tochter bin und sie mich deshalb auch sehr liebt.

Manche Dinge kann man mit dieser Krankheit nicht so tun wie wenn man gesund ist.
Bei mir ist es oft mein Anspruchsdenken das mir ein Bein stellt.
Ich bekomme es oft in Griff aber wenn dann körperliche Beschwerden dazu kommen könnte ich mich gleich wegwerfen (absolute Sch****gedanken).

Also versuche ich mich etwas abzulenken und den Tag ruhig angehen.
Natürlich habe ich wieder einen Horror wie ich die nächste Woche bei der Arbeit überstehe.
Aber so ist das Leben ein immer währender Kampf. Wir kämpfen mit unserer Krankheit, andere mit anderen Dingen.

Ich möchte Dir Mut zu sprechen, der Kampf lohnt sich!
Ein Kuss meiner Kleinen und der Tag ist nicht mehr so trüb, man muss es nur entsprechend wahrnehmen und es nicht als Selbstverständlichkeit abtun.

In diesem Sinne viel Kraft und Mut,
ganz liebe Grüße
Bandit:herz:
 

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