dr.superman
Sehr aktives Mitglied
Die Art und Weise, wie der Geschäftsführer (Familienmitglied) seine Korrespondenz führt, vermittelt den Eindruck, als würde er an einer Form der Lese-Rechtschreibschwäche leiden, was bei mir ernsthafte Bedenken hinsichtlich seiner Professionalität aufkommen lässt, insbesondere im Hinblick auf die gerechte Zuteilung von Arbeitsplätzen.
die L-R-S ist ja nicht das Problem;
das Problem ist, dass er da niemanden drüber schauen lässt, bevor es raus geht bzw. ein Pc-Programm nutzt.
DAS ist das Unprofessionelle, nicht die L-R-S an sich.
ich weiß, was du meinst, ich kenne das von der Korrektur von Arbeiten von Studenten, die an L-R-S leiden, meist Lehramtsstudierende.
Irgendwann kommt der Punkt, da kann man es einfach nicht mehr lesen. und da fragt man sich dann schon, warum derjenige, der das ja weiß, dass er das nicht gebacken bekommt,
sich nicht bemüht, das zu kompensieren, wie auch immer.
Irgendwann wird es auch eine Frage der Höflichkeit.
Es gibt aber auch Leute, die wissen gar nicht, wie grottig sie schreiben.
War mal Elternsprecher, meine Co-Elternsprecherin promovierte Ärztin in zwei Fachrichtungen, also die hat bestimmt schon viele Texte gelesen und viele Gutachten erstellt etc..
Sie schrieb einen Brief an die Deutschlehrerin,
das las sich, wie als hätte das eine Grundschülerin geschrieben.
Das ist schon ewig her, aber ich war wirklich (!) entsetzt, wie jemand mit so einer langen formalen Bildung so einen Blödsinn verfassen kann.
Aber wie sagt man ihr das? Ist halt immer noch ein erwachsener Mensch, der im Berufsleben zurecht kommt.