Hallo!
Ich glaube, dass man bei Typen, die einem nicht gefallen entweder viel lockerer ist und sie nicht so sehr auf ein Podest stellt oder eben schon irgendwie voll Panik vor dem Wiederholen von Situationen bei Widerlichen hat, das aber nicht so auffällig kommunizieren will und daher irgendwie dennoch mit dem Blick auf ihnen verharrt. Da man dann irgendwie manchmal zu lange vor lauter falscher Vorahnungen einen Mann ansieht und womöglich eher etwas zu auffällig sich zurückzieht, erzielt man genau das Gegenteil und wird bemerkt. Wenn dann so ein Mann einen bemerkt, der vielleicht sonst nur Nieten gezogen hat und sich von nun an zur Strategie gemacht hat, alle Chancen zu ergreifen, die sich ihm bieten, kommt irgendeine Anmache oder zumindest der normale Kontaktaufbau.
Männer, die sich schon ziemlich sicher sind, dass sie Frauen gefallen und auch geübter sind im Anbaggern von Frauen, sehen nicht die Notwendigkeit, dich zu beachten. Sie interpretieren auch nicht so viel, weil sie nicht unsicher sind. Vielleicht haben sie bisher eben Glück gehabt und auch die Geduld, um auf eine Frau zu warten, die ihnen zusagt. Selbst wenn du ihnen nun zusagen solltest, benimmst du dich aber viel zu erwartungsvoll bis hin zu völlig ihm unbegreiflichen Verhalten, so dass er sowieso nicht weiß, was von dir halten. Wärest du selbst nicht so verdammt verängstigt und würdest so gern einen Mann wollen, liefe das vielleicht anders.
Solange du verängstigt bist und irgendwie auf zig tausend Zeichen achtest sowie zu schnell ranrauschst, wirst du keinen Mann bekommen. Du hast ja Scheuklappen auf, bist überfixiert und zu angestrengt, um jemand Liebesolles an dich ranzulassen.
Ich weiß auch nicht, wie man diese Verängstigung und Fixierung los wird. Ich versuch mir immer zu sagen, dass ich nicht überreagieren darf und ich auch ein Leben ohne Freund führen muss, dass nur ich zähle und nicht die zig tausend Gewohnheiten, Befindlichkeiten, Interpreationen in Bezug auf andere.