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Sternenkindlein
Gast
Hi,
ich habe viele Probleme. Meine Strategie damit umzugehen war bisher das Verdrängen. Manche Dinge/Trauma verdränge ich schon seit gut 30 Jahren mehr oder weniger erfolgreich, andere Probleme sind noch so neu, dass mir das Verdrängen noch nicht so gut gelingt.
Bislang bin ich mit meiner Verdrängungs-Strategie ganz gut durchs Leben gekommen. Auf Drängen anderer Menschen war ich in den letzten Monaten einige Mal bei einer Psychologin/Psychotherapeutin und bei psychosozialen Beratungsstellen. Jeder dieser Psychologen erzählte mir, dass Verdrängen keine gute Option ist. Doch keiner hat mir gesagt wieso eigentlich nicht bzw. lautete die Antwort, dass Verdrängen dauerhaft nicht funktioniert - tut es bei mir doch aber teils seit 30 Jahren zumindest einigermaßen erfolgreich.
Ich habe bei den Terminen über all die Probleme gesprochen die ich eigentlich verdränge. Wobei ich in ca. 15 Terminen noch längst nicht alle Probleme angesprochen habe.
Und je mehr ich über meine Probleme rede desto schlechter geht es mir. Ich habe mittlerweile keine Regelblutung mehr, verliere immer mehr an Gewicht, weil mir der Appetit vergangen ist bzw. ich mich noch intensiver in Sport stürze um mich von meinen Problemen abzulenken. Das schlimmste ist aber, dass ich mich wieder selber verletzte, was ich zuletzt vor 10 Jahren getan habe, als ich krank wurde und oft an Suizid denke, weil da einfach immer mehr Probleme auftauchen und ich das Gefühl habe, dass ich diese nie im Leben alleine bewältigen kann. Wenn ich vom Psychologen komme dann heule ich tagelang und fühle mich noch schlechter als vor ein paar Monaten. Ich merke dann erst wie schlecht es mir wirklich geht und wie einsam ich doch bin. Ich sitze dann völlig verzweifelt und einsam zuhause, raffe mich nur mehrmals täglich auf um mich beim Sport abzulenken.
Ich bin mir sicher, dass ich es alleine nicht schaffen werde meine Probleme anzugehen und habe daher beschlossen keinen Kontakt mehr zu Psychologen, Beratungsstellen, psychosozialen Diensten und dergleichen aufzunehmen. Stattdessen bleibe ich bei meiner alten Strategie des Verdrängens. Auch, wenn ich weiß, dass dies vielleicht nicht dauerhaft klappt und irgendwann böse endet. Aber lieber später böse enden als jetzt böse enden.
Wem geht es ähnlich? Kann man es überhaupt schaffen seine Probleme ganz alleine anzugehen? Und wieso tun einem Psychologen sowas eigentlich an? Die sollen einem doch helfen und nicht alles nur schlimmer machen. Wieso wird eine Therapie immer als Allheilmittel dargestellt, wenn Psychologen doch so viel Schaden anrichten?
Was genau ist am Verdrängen so schlimm?
MfG
ich habe viele Probleme. Meine Strategie damit umzugehen war bisher das Verdrängen. Manche Dinge/Trauma verdränge ich schon seit gut 30 Jahren mehr oder weniger erfolgreich, andere Probleme sind noch so neu, dass mir das Verdrängen noch nicht so gut gelingt.
Bislang bin ich mit meiner Verdrängungs-Strategie ganz gut durchs Leben gekommen. Auf Drängen anderer Menschen war ich in den letzten Monaten einige Mal bei einer Psychologin/Psychotherapeutin und bei psychosozialen Beratungsstellen. Jeder dieser Psychologen erzählte mir, dass Verdrängen keine gute Option ist. Doch keiner hat mir gesagt wieso eigentlich nicht bzw. lautete die Antwort, dass Verdrängen dauerhaft nicht funktioniert - tut es bei mir doch aber teils seit 30 Jahren zumindest einigermaßen erfolgreich.
Ich habe bei den Terminen über all die Probleme gesprochen die ich eigentlich verdränge. Wobei ich in ca. 15 Terminen noch längst nicht alle Probleme angesprochen habe.
Und je mehr ich über meine Probleme rede desto schlechter geht es mir. Ich habe mittlerweile keine Regelblutung mehr, verliere immer mehr an Gewicht, weil mir der Appetit vergangen ist bzw. ich mich noch intensiver in Sport stürze um mich von meinen Problemen abzulenken. Das schlimmste ist aber, dass ich mich wieder selber verletzte, was ich zuletzt vor 10 Jahren getan habe, als ich krank wurde und oft an Suizid denke, weil da einfach immer mehr Probleme auftauchen und ich das Gefühl habe, dass ich diese nie im Leben alleine bewältigen kann. Wenn ich vom Psychologen komme dann heule ich tagelang und fühle mich noch schlechter als vor ein paar Monaten. Ich merke dann erst wie schlecht es mir wirklich geht und wie einsam ich doch bin. Ich sitze dann völlig verzweifelt und einsam zuhause, raffe mich nur mehrmals täglich auf um mich beim Sport abzulenken.
Ich bin mir sicher, dass ich es alleine nicht schaffen werde meine Probleme anzugehen und habe daher beschlossen keinen Kontakt mehr zu Psychologen, Beratungsstellen, psychosozialen Diensten und dergleichen aufzunehmen. Stattdessen bleibe ich bei meiner alten Strategie des Verdrängens. Auch, wenn ich weiß, dass dies vielleicht nicht dauerhaft klappt und irgendwann böse endet. Aber lieber später böse enden als jetzt böse enden.
Wem geht es ähnlich? Kann man es überhaupt schaffen seine Probleme ganz alleine anzugehen? Und wieso tun einem Psychologen sowas eigentlich an? Die sollen einem doch helfen und nicht alles nur schlimmer machen. Wieso wird eine Therapie immer als Allheilmittel dargestellt, wenn Psychologen doch so viel Schaden anrichten?
Was genau ist am Verdrängen so schlimm?
MfG