• Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Wieso sich uringen wollen?

  • Starter*in Starter*in Unregistriert
  • Datum Start Datum Start
U

Unregistriert

Gast
Abgesehen davon, das zu dieser Minute ein Kind umgebracht wird, eine Frau vergewaltigt, zig Menschen den Hungerstot erleiten, zu dieser Minute entsetzlich größeres Leid passiert, als im Selbstmittleid zu schwelgen, das vergessen wir nur zu schnell, denn uns allen geht es in dieser Minute wesentlich besser, als vielen anderen. Ich denke an die kranken Alten und an alle, die sich nicht helfen können, weil sie so abhängig sind, eben das schwächste Glied in der Kette.
 
Hallo,

es gibt so viele Gründe.... einfach vielleicht weil man das ganze Leid auf dieser Erde nicht ertragen kann! Wenn eine Ameise durch einen Menschen zerquetscht wird, für einen die Welt zusammen bricht. Weil man die Welt aus einer ganz anderen perspektive sieht als du. Man zuviel Leid erlebt hat.... weil man krank ist!!!!
 
AW: Wieso sich umbringen wollen?

Hallo, nein, das kann ich so nicht stehen lassen! Ich wurde von meinem Bruder missbraucht, wollte mich mich 8 Jahren umbringen, hatte bis einscjließlich zu meinem 26 Geburtstag sehr oft im Kopf: was soll ich auf dieser Welt? Mit all ihrer Verlogenheit, mit all dem Egoismus! Die Welt selber kann nicht schlecht sein, es sind lediglich einige Menschen auf ihr. Das begriff ich aber erst, als ich tatsächlich mir das Leben nehmen wollte. Zm Glück wachte ich nach drei Tagen im Krakenhaus auf, trotzdem suchte ich noch eine Zeit nach den Sinn meines Lebens und fragte ständig "Warum gerade ich"?
Diese Frage stellt sich hier wahrscheinlich jeder, nur sollte man einfach mal die Augen auf machen, sich umsehen, sich einfach mal mit einem Penner unterhalten und man wird sehen, wie gut es einem doch geht!
Damals stellte ich fest, das es meine eigenen Gedanken waren, die ich nicht aufhalten konnte, die mich dazu gebracht haben. Sobald ich anfing, ber meine Vergangenheit nach zu denken, fiel ich in ein großes, schwarzes Loch, ich fing an zu weinen und konnte nicht aufhören. Dieses Selbstmitleid (etwas anderes ist es nicht) hat mich fast umgebracht, da ich es zugelassen habe, das meine Vergangenheit meine Gegenwart und Zukunft bestimmt hat. Ich vergaß, das alles, was vergangen ist, nwiderruflich vorbei ist, nicht mehr zu ändern und das ich es nicht mehr zulassen darf, ds die Vergangenheit meine Gegenwart und Zukunft bestimmt. Ich habe einfach nur umgedacht!
Das arme Schwein von meinem Bruder, der, der mich missbraucht hat, ist so krank, das er mir wirklich leid tut. Ebenso tun mir alle leid, die andere verletzen, schlagen un umbringen, missbrauchen oder sonst irghend eine Schlechtigkeit. Es sind bedauernswerte Menschen und jeder von uns sollte froh sein, das er icht so geartet ist. Und wenn einer von uns mitterlebt wie einem anderen Schaden zugefügt wird, so sollte er nicht zögern, einzugreifen.
Wir alle sind Menschen, die Opfer und die Täter und an uns liegt es, wie wir aus unserem (selbstmit)Leid raus kommen. Es wird jedenfalls nicht funktionieren, wenn ich einen Menschen bedaure und das oftmals mit Worten die dazu geeignet sind , den anderen noch mehr in sein Elend zu stossen, auch hier spreche ich aus Erfahrung.
Die Depression, die ich hatte, habe ich selber behandelt und zwar dadurch, das ich irgend wann einmal erkannte wie gut es mir doch im Gegeninne zu vielen anderen Menschen geht und das ist es, was so oft vergessen wird.
In diesem Sinne sage ich noch einmal: laßt die Vergangenheit ruhen und fangt endlich an zu leben!


Ih ja, ich wurde nicht nur von meinem Bruder missbracht, ich wurde mit 12 so ungefähr 3 mal fast vergewaltigt, mit 17 dann glücklich von drei Personen vergewaltigt, mit21 fast umgebfracht von einem Freund usw.
Also, ihr seht, ich hattemeine Erfahrung.
 
Weil jeder sein eigenes Leben lebt. Wie oft habe ich das hier schon gesagt, aber es passt immer wieder: Man kann seinen Lebenssinn nicht auf das Leid anderer aufbauen. Wenn es anderen schlechter geht, geht es mir gut. Das ist paradox.
 
AW: Wieso sich umringen wollen?

Würde sagen, das von dem was ich geschrieben habe, nichts verstanden wurde. Es geht nicht darum, sein Glück auf das Leid eines anderen aufzubauen, sondern darum, zu erkennen, das es einem doch ganz gut geht.
Natürlich, wenn ein Mensch grundsätzlich negativ ist (das ist krank) wird er mit sicherheit alles immer so hindrehen, das alle anderen, nur nicht er selber, für sein Leben verantwortlich ist. Da ist es der Vater, dort die brutale Mutter, da wieder die Gesellschaft in der wir leben, die die Schuld für unsere eigene Unfähigkeit haben. Es sind ständig die anderen nur nie wir selber. Ist das nicht seltsam? Aber es ist unser Kopf, unser Gefühl, unser Leid usw. Komisch, das es trotzdem immer die anderen sind, die nicht verstehen, obwohl doch wir es sind, die nichts verstehen können oder wollen. Vielleicht macht es ja auch Spaß in seinem Selbstmitleid hängen zu bleiben, eine andere Form des Masochismus. Nicht ist angenehmer als in seiner vertrauten, inneren umgebung zu verharren, die zwar einem ganz schön zu schaffen macht, aber eben doch vertraut ist. Lieber träge sein, als aktiv an sich zu arbeiten! Tja, auch hier spreche ich wieder aus erfahrung und nicht nur aus meiner, den ich kannte eine Frau, die von ihrem Vater bis zum 32 Lebensjahr sexuell misbraucht wurde und das vom 5 Lebensjahr an. sie saß vor mir und weinte sehr.
Durch unsere Gespräche verstand sie langsam, was für ein bedauernswerter Mensch ihr Vater ist. Sie sprach alles auf Kassette, die sie ihren Brüdern und der Mutter schickte.
Heute hat sie einen Sohn und auch wenn sie nicht das hundertprozendige Vertrauen zu Männer gefunden hat und mit der Angst lebt, ihr Sohn könnte auch dazu gehören, so hat sie doch begriffen, das es immer Täter und Opfer gibt und das beide schuldig und wiederum unschuldig sind.
Der Täter war auch mal Kind, und fast alle wurden in der Kindheit misshandelt und missbraucht und es ist eine Tatsache, das aus Opfern auch Täter werden.
 
Unregistriert meinte:
Abgesehen davon, das zu dieser Minute ein Kind umgebracht wird, eine Frau vergewaltigt, zig Menschen den Hungerstot erleiten, zu dieser Minute entsetzlich größeres Leid passiert, als im Selbstmittleid zu schwelgen, das vergessen wir nur zu schnell, denn uns allen geht es in dieser Minute wesentlich besser, als vielen anderen. Ich denke an die kranken Alten und an alle, die sich nicht helfen können, weil sie so abhängig sind, eben das schwächste Glied in der Kette.

Wieso glaubst du zu wissen wen du als schwächstes Glied in der Kette einordnest und wen du als jemand einstufst im Selbstmitleid zu schwelgen.

Kann das nicht nur der beurteilen der in einer Not drinsteckt.
Jeder von uns wurde anders erzogen, hatte ein anderes Umfeld dass ihn prägte, jeder hat verschiedene Ressorcen. Das kann doch kein Aussenstehender beurteilen. Nur der der drinsteckt kann uns vermitteln was für ihn erträglich ist und wann er einer Unterstützung bedarf.

Worauf willst du hinaus mit deiner These? Dass dem der Selbstmitleid bekundet nicht zu helfen ist? Meiner Meinung werden viele Kinder verhätschelt also falsch geliebt. Aber das kann man nicht dem anlasten der so aufwuchs. Man kann nur helfen ihn zu stärken und zeigen dass manches zu ertragen ist.

Finde es aber sehr anmassend urteilen zu wollen von wem man welche Not höher ansetzt bzw. wichtiger ansieht. So verstehe ich deinen Beitrag
 
AW: Wieso sich umringen wollen?

Unregistriert meinte:
Würde sagen, das von dem was ich geschrieben habe, nichts verstanden wurde. Es geht nicht darum, sein Glück auf das Leid eines anderen aufzubauen, sondern darum, zu erkennen, das es einem doch ganz gut geht.
Natürlich, wenn ein Mensch grundsätzlich negativ ist (das ist krank) wird er mit sicherheit alles immer so hindrehen, das alle anderen, nur nicht er selber, für sein Leben verantwortlich ist. Da ist es der Vater, dort die brutale Mutter, da wieder die Gesellschaft in der wir leben, die die Schuld für unsere eigene Unfähigkeit haben. Es sind ständig die anderen nur nie wir selber. Ist das nicht seltsam? Aber es ist unser Kopf, unser Gefühl, unser Leid usw. Komisch, das es trotzdem immer die anderen sind, die nicht verstehen, obwohl doch wir es sind, die nichts verstehen können oder wollen. Vielleicht macht es ja auch Spaß in seinem Selbstmitleid hängen zu bleiben, eine andere Form des Masochismus. Nicht ist angenehmer als in seiner vertrauten, inneren umgebung zu verharren, die zwar einem ganz schön zu schaffen macht, aber eben doch vertraut ist. Lieber träge sein, als aktiv an sich zu arbeiten! Tja, auch hier spreche ich wieder aus erfahrung und nicht nur aus meiner, den ich kannte eine Frau, die von ihrem Vater bis zum 32 Lebensjahr sexuell misbraucht wurde und das vom 5 Lebensjahr an. sie saß vor mir und weinte sehr.
Durch unsere Gespräche verstand sie langsam, was für ein bedauernswerter Mensch ihr Vater ist. Sie sprach alles auf Kassette, die sie ihren Brüdern und der Mutter schickte.
Heute hat sie einen Sohn und auch wenn sie nicht das hundertprozendige Vertrauen zu Männer gefunden hat und mit der Angst lebt, ihr Sohn könnte auch dazu gehören, so hat sie doch begriffen, das es immer Täter und Opfer gibt und das beide schuldig und wiederum unschuldig sind.
Der Täter war auch mal Kind, und fast alle wurden in der Kindheit misshandelt und missbraucht und es ist eine Tatsache, das aus Opfern auch Täter werden.

Und mit diesem Nachtrag willst du uns davon überzeugen dass Opfer automatisch Täter werden. Wieso teilst du uns das mit, willst du uns damit wissen lassen dass du nun auch Kindern das antust was dir angetan wurde weil du keine andere Möglichkeit siehst als dich diesem Kreislauf (träge) zu unterwerfen? Ist das deine Form von Masochismus? Da sind mir aber die die sich selber leid tun; aufgrund übler Erlebnisse, lieber. Weil ihnen es auch leid tun würde anderen sowas zuzufügen. Versteh deinen Hilferuf wirklich nicht liegt wohl daran dass du wohl selbst nicht weisst wie du dich einordnen sollst.
 
AW: Wieso sich umringen wollen?

Unregistriert Cindy meinte:
Und mit diesem Nachtrag willst du uns davon überzeugen dass Opfer automatisch Täter werden. Wieso teilst du uns das mit, willst du uns damit wissen lassen dass du nun auch Kindern das antust was dir angetan wurde weil du keine andere Möglichkeit siehst als dich diesem Kreislauf (träge) zu unterwerfen? Ist das deine Form von Masochismus? Da sind mir aber die die sich selber leid tun; aufgrund übler Erlebnisse, lieber. Weil ihnen es auch leid tun würde anderen sowas zuzufügen. Versteh deinen Hilferuf wirklich nicht liegt wohl daran dass du wohl selbst nicht weisst wie du dich einordnen sollst.

Oh, entschuldigung, selbstverständlich wird nicht jeder Täter, der auch Opfer war, wäre wohl etwas heftig oder! Nein, es geht einfach um das Verstehen und Begreifen, sowohl sich selber als auch den anderen Gegenüber. Solange das nicht da ist, wird sich nichts verändern. Du scheinst auch zu den Menschen zu gehören, die lieber verharren, als ihr Leben und sich zu verändern. Selbstmitleid war und ist nie gut und man sollte es verändern in Mitgefühl und das ist es, was ich fühle: mitgefühl! denn hätte ich Mitleid, würde ich Mit-Leiden unter den Problemen der anderen und könnte nicht helfen. Durch das Mitgefühl leide ich nicht mit (mitleid).
Wer sagt, das ich niemanden helfe?
Bezüglich des Hilferufes, habe ich keinen gesendet, ich wollte nur einmal schreiben, das es einen Weg gibt aus seinem Elend. Jeder liesst Worte mit seinen Augen und wird sie auch dann genauso verstehen. Du verstehst sie als Angriff, weil du ihren Sinn nicht verstanden hast oder eben so verstehst, wie es dir möglich ist.
Und hättest du alles verstanden, was ich hier geschrieben habe, dann würdest du mich nicht so angreifen. Ich kam aus meinem Elend raus und nur deswegen bin ich heute in der Lage, anderen zu helfen, weil auch ich einmal in solcher Situation war. Und glaub mir: nur der, der selber einmal in einer Depression steckte, aus eigenem Antrieb raus, sich verändert hat, weiß worum es geht, wenn er später einmal anderen helfen wird. Solange man selber in dem Schlamassel steckt, kann man niemanden helfen.
Das wäre so, als würde ich jemanden Autofahren beibringen wollen und habe selber keinen Führerschein.
 
Natürlich ist das Verstehen und das Begreifen wichtig. Auch ich versuche beide Seiten zu sehen. Aber meinst du nicht auch dass die Täter die Kindern die Unschuld nehmen nicht es auch tun weil sie wissen es wird immer Naive geben die mich wegen ihres Verstehens und Begreifens wegen in Schutz nehmen und mich verteidigen. Nein für jene will ich kein Verstädnis und kein Begreifen mehr aufbringen weil sie sich sonst stets rechtfertigen. Mit der Ausrede:" ich habs nicht anders im Leben erfahren". Man sollte dies durch so ein Verhalten nicht begünstigen. Sie sollen begreifen dass so eine Tat nicht und nie zu entschuldigen ist. Und ich habe dieine Worte nicht als Angriff verstanden, da bist du im Irrtum.
Bsp. Geiselnehmer grausam aber würde man sich davon nicht so beeindrucken lassen, würden sie es nicht mehr wagen. Hoffe du verstehst was ich sagen möchte.
Zu deiner Person möcht ich dir Bewunderung aussprechen aber geh nicht davon aus dass jeder die Stärke hat. So wie ich dir auch vor dem Beitrag den du hier zitiert hast, mitgeteilt habe. Gruß Cindy
 
Zusatz: Auch muß man nicht gleiches Leid erfahren haben um helfen zu können. Und du widersprichst dir. Gerade wenn man gleiches Leid erfahren hat kann besser mit_leiden ansonsten kann ich nur Mitgefühl haben. Du siehst Mitleid ist nichts negatives, wird nur falsch definiert, interpretiert.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
J sterbeprozess zieht sich Trauer 20
H ist es richtig sich neu zu verlieben nach dem Tod vom Ehepartner ? Trauer 51

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 0) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.
      Oben