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Wieso Selbstmord???

AW: Wieso Selbstmord??? un paar antworten

ich verstehe alles was ihr schreibt, ich kann verstehn warum Leute sterben wollen.
ich weis warum Eltern es auf was anderes schieben wollen weil ihr Kind gestorben ist: 1 sie kommen da mit nicht zurecht.
2 un ich kann nur sagen eine Krankheit ist das nicht zu sterben, nur man will sterben weil man nicht mehr kann, wie zb, kämpfen, so zu Leben, egal welsche gründe.
ich suche immer gründe für das es sich weiter lohnt, freunde, liebe, hofnung, nur wenn alles weg geht oder zerstört wird un jeder Kern der wachsen will gegessen wird.
un ich kann nur sagen man kann nur anderen radschläge geben wenn man sich in die hinein versetzen kann oder es mit erlebt täglich wie es ist.
ich zb kämpfe schon mein Leben lang un jetzt bin ich mmit 16 am ende angekommen.
Ich suchte immer einen grund für es sich zu leben lohnt, aber alle sind dan verschwunden und jetzt gibt es keinen mehr, ich sehne mich schon 6 jahre danach zu sterben, ich hoffe jeden tag das es passiert. Abends gehn ich zerstört von dieser welt in die treume ein un wache wieder in diesem schit auf.Ich hab es schon versucht doch es is leiter gescheitert.Weil ich noch gemerkt habe ich habe noch was für das es sich lohnt, aber das ist auch gestorben.Mein und bestimmt viele anderen ist ihr "Leben" die Hölle, da sehen wir eher der Tod ist wohl an unserem Leben neher.
 
Hallo Gast Dan,

ich vermute mal ganz stark dass du depressionskrank bist und nie in Behandlung gegangen bist?
Giebt es Menschen mit denen du über dieses und auch andere Probleme reden kannst? Das wäre sehr wichtig für dich.
Selbstmord auf freiem Willen ist extrem selten, Selbstmord aufgrund ner kranken Birne (Depression mit suizidalen Anteilen....jeder 3 te Mensch wird im Laufe seines Lebens mal depressiv...ist also Volkskrankheit Nr. 1 geworden!) schon häufiger.
Selbstmörder sind peinlich, werden schnell verscharrt und vergessen...klingt hart, aber so ist es halt.

Ne Depression funktioniert so: das biochemische Gleichgewicht des Gehirns ist im Eimer (es fehlt was im Serotoninhaushalt od.ä.) und Ergebnis sind oft kranke, depressive Gedanken...die direkt wenn man die richtigen Medis richtig einnimmt nach einigen Tagen verschwinden.
Kennzeichen einer Depression: Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, negatives Denken, Selbstmordgedanken etc. etc.
Auslöser sind: endogene Faktoren: Gene...exogen: Stress, ungesunder Lebensstil, zu wenig Schlaf, (oder bescheuertr Schlaf-Wachrythmus...vgl. die Uhrzeit zu der du diesen Post geschrieben hast anstatt in der Tiefschlafphase dein Gehirn zu entspannen!!) mangelhafte Seelenhygiene (wenn man nicht immer offen über ALLES mit Leuten redet und Seelenmist rauslässt, dann zieht einen der Mist runter sprich de-primiert einen, sprich führt in eine Depression), zu wenig Bewegung, zu wenig Tageslicht (Licht kurbelt Gehirnhormone an), Isolation, zu wenig Sozialkontakte, zu viel TV und Internet, Drogenmissbrauch, Grübeln anstatt zu DENKEN etc. etc....

Mein Rat: mal ganz ganz flott zum Psychiater und zu allererst eine medikamentöse Therapie einleiten. Da du akut scheinst für einige Wochen in eine Klinik und anschließend für einige Zeit ambulant in Kombitherapie (psychiatrisch-medikamentös + psychologisch, Verhaltenstherapie etc.) weiter. Mal schrittweise gucken wie du dich aus deiner Depression raus arbeitest und wieder normal und gesund und stabil wirst.
Hier nicht rum zicken, sondern Eigenverantwortung zeigen!

Das Leben ist ein wertvolles Geschenk und ich finde es oft krass wie verantwortungslos manche Menschen damit umgehen, mit ihrer Gesundheit umgehen und ggf. Therapien verweigern etc. Ich denke jedoch du gehörst nicht zu dieser Gruppe oder??
Mit 16 Jahren bereits am Ende zu sein...wie kann so was zustande kommen? Hast du dafür ne genauere Erklärung?

Warst du bereits in Therapie? Wie sieht dein Leben aus, wo genau liegen die Probleme?

Tyra


Gründe zum Leben..nie außerhalb suchen..du selbst und dein Leben ist der beste Grund zu leben!
 
Zuletzt bearbeitet:
@ steffi: vielleicht kannst du das nicht nachvollziehen, aber kennst du das gefühl von der ganzen welt enttäuscht zu werden??
du fühlst dich nur noch leer, ausgebrannt; du läufst nur noch auf ersatz, bist von allen verraten worden und stößt tag für tag bloß auf verachtung und ignoranz. irgendwann fängst du an dich zu fragen: "warum? was hat mein leben noch für einen sinn?? wieso bin ich noch am leben?" wenn dir dafür irgendwann die argumente ausgehen, greifst du zur klinge.

du willst entfliehen, all deinen problemen entkommen, dich von deinen sorgen befreien...du siehst einfach keinen anderen ausweg mehr, willst nicht mehr kämpfen, da du sowieso nur verlieren wirst...du gibst auf!
 
hallo ich bin 18 jahre alt und seh natürlich die welt woll noch etwas anders.
ich kann aber sagen das es nicht nur menschen gibt die keine werte haben und nicht nur jugendliche die Alkohol saufen bis zum geht nicht mehr oder andere drogen. ich stehe im bus auf für ältere leute setze mich ein für sozialre Projekte und geh soger einmal in der Woche umsonst wo putzen. ich denke einfach zu denken alle menschen sind schlecht das geht nicht und im übrigen muss man dann ja auch denken man selbst wäre schlecht . Ich kenne jemanden in meinem alter der sich durch das schiksal soweit bringen lassen hat das er keinen sinn mehr im leben sah. Von den eigenden geschwistern gemobbt ausgeschlossen, mit 5 jahren schon horrorfilme von der ganz schlimmenseite gezeigt bekommen. Die lehrer die er hatte waren alles fast nur idjoten , geschwänzt hat er am ende kamm erauf eine beschissendere schule . Wo ihm nur gesagt wurde du kannst nichts . jeder tag scheiße aufs neue, nur noch , sich nicht aus dem haus getraut angst vor dem was da war menschen scheu. Doch dann hat er mich getroffen und neuen mut gefasst . Den ich war nett offen zu ihm. Er hat mir alles anvertraut von seinen gedanken und ich halt zu ihm ich kennee ihn seid einigen jahren schon . Sowas ist doch ein beispiel oder. Nicht jeder ist ein idjot vieleicht sucht man nur an der falschen stelle . wisst ihr meine erfahrung ist bis jetzt in der disco findet man nur typen meist die einen flach legen wollen oder so einfach mal spaziren gehen frische luft ist echt wichtig achja und sonne hilft gegen Depresionnen weil Da irgend so ein Glückshormon ist haben wir in der schule gelernt und auch bannanen enthalten dieses. ich finde schon das es menschen gibt die noch werte haben meine , mama, ein paar freunde von mir. man findet sowas nicht so leicht klar aber wenn man immer mal spazieren geht und einfach nicht für sowas in die dico oder so geht findet man sie eher.
 
Hallo Leute,
ich möchte auch mal nen Kommentar dazu abgeben.
Zum einen weiß ich was ihr alle meint, zum anderen gebe ich steffi auch recht.
Ich bin jetzt fast 19 jahre alt und ich kann sagen, dass ich an meine Jugend kaum schöne erinnerungen habe...klar ich habe freunde, eigentlich auch ne sehr intakte familie und so weiter.
und trotzdem hatte ich seit meinem 14.lebensjahr schwere depressionen, litt unter dem Borderline-syndrom, selbstverletzungen und einsamkeit.
Ich wurde sehr,sehr oft enttäuscht, habe viele menschen verloren und musste viel aufgeben. Ich habe die welt gehasst, stand 4 Jahre lang in einem dunklen loch un in einer sackgasse aus der ich nicht rausfand.
und trotzdem habe ich gekämpft, weil ich mir selbst immer wieder dinge suchte, an denen ich mich festhielt. wenn es nur ein sonnenstrahl war, oder einfach raus in die natur, oder ein lachen....und es bringt etwas glaubt mir.
man kann sich selbst pushen, auch wenn es noch so schwer erscheint.
ich habe immer noch viele, viele narben von selbstverletzungen, die wohl auch nie weggehen, mir fällt es sehr schwer vertrauen zu fassen, ich habe den glauben an die menschheit fast verloren und trotzallem haben diese erfahrungen mich stark gemacht. und das gefühl zu wissen, sich selbst aus so einem loch rausgezogen zu haben, nach so langer zeit und nach täglichen selbstmordgedanken, macht einen unglaublich stolz.
ich hatte keine perspektive, hatte alles leid, wollte einfach nicht mehr...und heute habe ich auf einmal so viele träume, so viel was ich sehen und tun will und ich bin so unglaublich froh, den letzten schritt nicht gegangen zu sein.
ich wurde von allen enttäuscht, aber ich slebst möchte niemanden enttäuschen und ich glaube das ist der punkt.
ich habe in der zeit viel geschrieben und nachgedacht, und wenn ich heute diese dinge wieder lese, macht es mich umso glücklicher zu wissen, dass es wieder etwas gibt an dass ich glauben kann und ich glaub dass kann jeder einzelne von euch auch finden.
ich habe niemandem mehr vertraut und heute habe ich eine person, der ich komplett vertraue und diese einzelne person gibt mir so unglaublich viel stärke und halt und glück, dass es ein leichtes ist die alten erinnerungen zu bekämpfen und dem ständigen trigger (mich triggert und verführt es heute noch, wenn ich eine reportage o.ä. über borderline usw. sehe) zu bekämpfen. und nein, diese person ist nicht etwa mein partner oder so....es ist einfach mein bester freund, der mich versteht und zu mir hält...und ich glaube das jeder mench so eine person finden kann, wenn man sich drauf einlässt.
aber das ist gar nicht der punkt, was ich sagen will ist einfach, dass es sinnlos ist irgendwann zu sagen: jetzt ist ende, ich begehe selbstmord. denn es kann sich so schnell alles wenden, ich habe es selbst erfahren...und selbst wenn es jetzt hilflos erscheint....man kann sich selbst aus diesem loch rauspushen....man muss nur glauben und wollen.

ich hoffe und wünsche euch, dass ihr mich irgendwann versteht und auch versteht, was ich gesagt habe. das ihr diese erfahrung auch machen und teilen dürft und irgendwann mal sagen könnt: "was für absurde gedanken ich hatte...aber die scheiße ist vorbei!"

alles liebe =)
 
Es gibt Leute, die einfach schwer krank sind und die Depressionen haben. Sie können das Gute nicht mehr sehen, es geht einfach nicht. Die Betroffenen sind teilweise "nicht mehr sie selbst", man könnte sagen, sie sind nicht mehr Herr ihrer Dinge. Menschen mit schweren Depressionen haben in manchen Momenten eine eingeschränkte Sicht auf das Leben, sie quälen sich einfach nur noch. Und sie wollen endlich Erlösung, endlich weg von diesen Qualen.
Mein bester Freund hat sich vor einem Monat auf Grund von Depressionen das Leben genommen.
Es tut mir in der Seele weh, dass diese Krankheit so selten ernst genommen wird.
Also zumindest in diesem Fall ist es für manche Menschen einfach schwer, noch das Gute zu sehen. Die Krankheit nimmt ihr ganzes Denken ein, sie sehen Selbstmord als einzige Lösung für eine Linderung.
Manchmal haben Menschen Gründe, die andere Menschen nicht nachvollziehen können.
Das muss man akzeptieren, aber man sollte diese Leute niemals verurteilen, da sich keiner "aus Jux und Tollerei" umbringt oder weil es ihm grade mal eben ein wenig schlecht.
Ich vermisse meinen besten Freund jeden Tag, jede Minute, jede Sekunde. Er hat mich glücklich gemacht.
Ich wünsche mir nichts mehr auf der Welt, als dass er wieder bei mir ist.
Und es tut mir unheimlich weh, dass ich ihn nicht retten konnte. Dass er wirklich diesen Schritt gemacht hat.
Aber ich würde niemals, nie sagen, dass er egoistisch gehandelt hat.
 

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