Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Wieso muss ich alles öffentlich posten :/

Löschen würde ich die Accounts nicht, sie können, wenn man vernünftig mit ihnen umgeht, bei einer Freundschaftspflege gute Dienste leisten. Solange sie der Kontaktpflege dienen, vergleichbar wie das Telefon, ist das in Ordnung, sie zu nutzen.

Wichtig ist, dass man nicht versucht, sich in diesesn sozialen Medien toll darzustellen, und Aufmerksamkeit und Anerkennung zu bekommen. Es ist auch sehr ungesund, dort mit anderen konkurrieren zu wollen.

Private Gespräche kann man so einstellen, dass nur die bertreffenden Leute sie sehen, andere nicht.

Soziale Medien machen Sinn, solange man dort den Austausch sucht, gegenseitiges menschenliches Interesse lebt und füreinander da ist. Meiner Erfahrung nach hat dieser schriftliche Austausch einige Vorteile gegenüber dem Telefonieren: Man kann viel gezielter auf das Gesagte eingehen, man kann zitieren, man kann sich Gespräch immer wieder in Ruhe ansehen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder darauf eingehen.

Ich würde mir antrainieren, in den sozialen Medien zu sagen, was ich gerne sagen möchte, mich aber von dem Bedürfnis nach Anerkennung freimachen. Das, was ich poste, muss mir gefallen. Auf meinen Seiten muss ich mich wohlfühlen.

Man kann einen Teil seines Lebens in diese Medien hineinlegen, wichtig dabei ist alleine die Freude, die man selber dabei empfindet, sonst nichts. Mein Rat ist: Nichts machen, um anderen zu gefallen oder Lob zu bekommen.

Die Anerkennung anderer ist eine nette Sache, aber man braucht sie nicht wirklich, sie ist eine Zugabe, keine Bedingung für das, was was man tut. Der Sinn des Ganzen liegt im Tun selber und der eigenen Freude daran.

Alles im Leben muss man vernünftig anzuwenden verstehen, das gilt nicht nur für die sozialen Medien. Diese grundsätzlich zu verteufeln, ist kurzsichtig.

Das ist sehr interessant geschrieben und hilft mir sehr gut weiter. Ich hatte letztens das hier gepostet. Ich wollte mal fragen ob das rüber kommt als suche ich Anerkennung oder Aufmerksamkeit. Den Text hab ich mir selber überlegt. Das macht mir halt auch Spass so Texte machen.

Halt fest, wer dich glücklich macht...
Lass los, wer dich nicht respektiert...
Kämpfe darum, wer dein Herz berührt...
Öffne dich, wer dir das Gefühl gibt richtig zu sein...
Vertraue dort, wo du sein kannst wie du bist.
 
Ich stimme @cafard zu. Wenn man soziale Medien dosiert benutzt, wenn man sich nicht von Anderen und deren Likes und Kommentaren abhängig macht, dann ist das völlig okay, um Leute kennenzulernen, sich auszutauschen und vergnügliche Momente zu haben.

Aber alles mit Maß. Soziale Medien können kein reales Leben ersetzen und wenn es dir sehr schwerfällt, ohne diese Anerkennung zu sein, dann arbeite an den Ursachen.
 
"Es sind auf jeden Fall eigentlich fast nur positive Dinge. Wo ich schreibe, dass ich zufrieden bin, dass ich Person XYZ
in meinem Leben habe. Diese Person fühlt sich dadurch irgendwie unter Druck gesetzt oder glaubt halt auch was posten zu müssen. Manchmal schreibe ich eben auch so positives motivierendes Zeug, dass man halt auf die Meinung anderer verzichten kann.. etc. und immer mit diesem bei Facebook üblichen Gefühlsteil wo man halt machen kann wie man sich gerade fühlt. Es ist definitiv überwiegend positiv. Ich schreibe jetzt nicht bei Facebook sowas wie , ich bin heute so traurig, mir geht es heute so schlecht, ich hab Liebeskummer.. sowas nicht!!"

Stell das so ein, dass nur die Person das sehen kann und sonst niemand, das geht ja auf Facebook und wird der Person dann auch so angezeigt. Diese Privatsphäreneinstellung ist enorm wichtig.

Und wenn man wirklich miteinander befreundet ist, sagt man einander offen, wenn einem etwas nicht gefällt oder man sich unter Druck gesetzt fühlt. In einer echten Freundschaft ist sowas kein Problem, und da ist auch niemand beleidigt.

Niemals eine Show abziehen! Die Sachen sollten von Herzen kommen, aufrichtig sein oder unterlassen werden. Niemals anderen Druck machen und sich selbst auch keinen Druck machen lassen, dann läuft das! Das will erst gelernt sein, das in Griff zu bekommen, da habe ich auch meine Zeit zu gebraucht.
 
Du kennst mich nicht und weißt nichts über mich. Ich weiß deinen Namen, wie du aussiehst, den Wohnort, wo du zur Schile gingst, was du beruflich hobbymäßig machst etc. Ist das wirklich das, was du willst? Wie einfach könnte ich jetzt Kontakt aufnehmen, wenn ich Ungutes im Sinn hätte.
 
Du kennst mich nicht und weißt nichts über mich. Ich weiß deinen Namen, wie du aussiehst, den Wohnort, wo du zur Schile gingst, was du beruflich hobbymäßig machst etc. Ist das wirklich das, was du willst? Wie einfach könnte ich jetzt Kontakt aufnehmen, wenn ich Ungutes im Sinn hätte.

Eine Freundschaft braucht eine lange Zeit um sich zu entwickeln. Das Fundament muss in Ruhe wachsen können. Man kann in den sozialen Medien ja auch einen Kontakt pflegen, der erst einmal anonym und unverbindlich bleibt. Dabei kann man über längere Zeiträume austesten, wie sich jemand verhält, reagiert, man bekommt mit der Zeit auch ein Gespür dafür, ob das, was vom Gegenüber kommt, auch stichhaltig ist und Sinn ergibt.

Wer aggressiv und übergriffig wird, erpresst, fordert, abstruse Sachen erzählt, beleidigt ist oder einen runtermacht, wird abgehakt. Jeder, der ein aufrichtiges Interesse am anderen Menschen hat, akzeptiert dessen Bedingungen und Grenzen.

Man kann über soziale Medien Freundschaften und gute Kontakte finden, wenn man gewisse Regeln konsequent einhält. Man trifft sich niemals direkt mit Fremden, und wenn man später jemanden trifft, dann erst einmal am besten nicht alleine und an einem öffentlichen Ort. Man rückt keine privaten Daten und kein Geld raus.

Man geht vorsichtig und in ganz kleinen Schritten aufeinander zu, und wenn man Zweifel hat, geht man lieber nicht weiter aufeinander zu. Jemanden kennenzulernen ist ein wirklicher Lernprozess. Ein gewisses Risiko tragen wir im Leben immer, ob wir jemanden im Internet oder im realen Leben kennenlernen. Das Internet bietet auch viele Chancen, Menschen zueinander zu bringen, die einander sonst nie gefunden hätten. Wenn man mit Geduld und der nötigen Vorsicht daran geht, kann man, mit etwas Glück, einen Volltreffer landen. Viele Ehen und Freundschaften sind so entstanden! Das ist heute ein durchaus normaler Weg, um an einen Partner oder an Freunde zu kommen.

Aber diese Geduld will erlernt sein. Man wird sich viele Frustrationen und Enttäuschungen einhandeln, das ist unumgänglich und der Preis für die Möglichkeiten, die sich auftun.
 
Lösche deine Accounts und lebe in der Wirklichkeit. Ich finde es erschreckend, wie leichtsinnig private Informationen in den sozialen Medien freiwillig preisgegeben werden. Du musst niemandem beweisen, dass du ein guter Mensch bist. Du brauchst es einfach nur sein.

Genau das ist der Punkt man jammert über den ach so gläsernen Mensch und den angeblichen Überwachungsstaat lässt aber in den sozialen Medien die Hosen runter und bezeichnet Wildfremde die per Klick zum/zur Freund/Freundin wurden und erzählt munter drauf los.
Es gibt sogar Suizide durch Mobbing aber egal Hauptsache freunde und Likes.

Nun könnte man dies auch auf das HR beziehen, aber hier ist es tatsächlich anders das weiss ich aus eigener positiver Erfahrung und die Hilfe kam für mich im RL unverhofft und ohne Erwartung einer Gegenleistung. Dafür bin ich heute noch dankbar
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun könnte man dies auch auf das HR beziehen, aber hier ist es tatsächlich anders das weiss ich aus eigener positiver Erfahrung und die Hilfe kam für mich im RL unverhofft und ohne Erwartung einer Gegenleistung. Dafür bin ich heute noch dankbar
Hier gibt es auch genug Spinner.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben