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    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Wieso machen Menschen das ?

ich finde das Du ein Problem hast und zwar ein großes, ich finde auch das Du hier am besten gar nichts mehr zu diesem Thema schreibst.
Ein gesunder Mensch wird sich nicht in V*** und Phädos hineindenken können, die zumindest ist meine Meinung.
Und Che.G, ich habe kein Problem. Das liest Du nur in meine Beiträge hinein. Ich lehne Missbrauch ab. Aber helfe ich den Opfern damit, dass ich Missbrauch ablehne? Alle Benutzer des Forums lehnen Missbrauch ab. Das hoffe ich doch zumindest. Aber wo ist der Erfolg dieser Ablehnung? Nimmt der Missbrauch deshalb ab?

Und mit der Einstellung, dass sich gesunde Menschen nicht in sogenannte kranke Menschen hineinversetzen können, machst Du mit einem Satz die gesamte Psychologie überflüssig. Dann müßten alle Therapeuten krank sein.

Günter
 
Ich für meinen Teil kann mich nicht in die Täter hineinversetzen, ich verabscheue diese Täter nur!
Che, das Problem ist doch, dass die meisten Täter ganz "normale" Menschen sind, die mitten unter uns leben. Es gibt einfach zuviele, das habe ich mit den statistischen Schätzungen ausdrücken wollen. Es gibt zuviele, um sie einfach nur als krank zu erklären und sie zu verabscheuen. Sie leben überall und unter uns.

Ich glaube, wenn man nicht versucht, sich über die Ursprünge solchen Fehlverhaltens Gedanken zu machen, wird man auch das Problem an sich nicht lösen können.

Günter
 
Und Che.G, ich habe kein Problem. Das liest Du nur in meine Beiträge hinein. Ich lehne Missbrauch ab. Aber helfe ich den Opfern damit, dass ich Missbrauch ablehne? Alle Benutzer des Forums lehnen Missbrauch ab. Das hoffe ich doch zumindest. Aber wo ist der Erfolg dieser Ablehnung? Nimmt der Missbrauch deshalb ab?

Und mit der Einstellung, dass sich gesunde Menschen nicht in sogenannte kranke Menschen hineinversetzen können, machst Du mit einem Satz die gesamte Psychologie überflüssig. Dann müßten alle Therapeuten krank sein.

Günter

Hilfst du den Opfern den indem du den Missbrauch nicht ablehnst?

Der Che hat vollkommen recht! Hier im Forum gibt es Menschen die missbraucht wurden, und zum Teil noch Jahrzehnte danach seelisch sehr darunter leiden! Das solltest du mal zur Kenntniss nehmen.

Was glaubst du wie sich so ein Mensch fühlt wenn er oder sie deine Beiträge liest. Die Threaderöffnerin hat nach dem warum gefragt.

Aber wenn du mal zwischen den Zeilen liest, kann es doch sein das sie eine Antwort überhaupt nicht haben will!
Vielmeher versucht sie auf ihre ganz persönliche Art das erlebte zu verarbeiten.
Und wie Che schon sagte, es gibt hier niemanden der sie im Notfall auffangen könnte.
Deswegen sind deine Beiträge so gefährlich.
Denk mal drüber nach!

Cheney
 
Hallo zusammen,
ich bin auch betroffene und hab das Gefühl, das Günter hier ziemlich misssverstanden wurde...
Mir tut dieses Thema auch weh und einiges zu lesen, ist echt heftig. Aber trotzdem fragt man sich, wie es zu sowas kommen kann, das Väter; onkel, OPas... ihre Kinder anlangen.
Und ich denke nicht, dass man das einfach abtun kann mit der Aussage: die sind halt pervers und sollen weggesperrt werden. Ja, natürlich sind sie pervers und natürlich sollten diese Täter nie wieder die Möglichkeit haben, einem Kind auch nur in die Nähe zu kommen (ich würde mit diesen Menschen ganz andere Dinge anstellen - in meiner Phantasie...)
Aber man kann dennoch überlegt, wie es dazu kommen kann, dass ein Mann (oder auch eine Frau, den anderen Fall gibt es ja auch, wenn auch seltener) soweit geht, dass er sich an einem Kind vergreift.
Und ich glaube, dass ist das einzige, was Günter versuchen wollte zu erklären. Und ich habe nicht das Gefühl, dass er damit etwas verherrlicht oder legitimiert - im Gegenteil - ich habe lediglich das Gefühl, dass er nach einer Erklärung sucht, die weiter geht als "der ist pervers".
Warum ist er denn pervers? Kommt man so auf die Welt? Wird man so erzogen?
Und ich find die Erklärung gar nicht so abwegig... Jeder von uns hat doch irgendwelche Phantasien, die er aber nicht auslebt (diese berühmte "ich könnt dem den Hals umdrehen). Oder auch im sexuellen Bereich - nicht in jeder Situation fällt man über seinen Partner her, nur weil man grad die Phantasie hat. Da gibt es halt Regeln und moralische Vorstellungen, die uns abhalten, so etwas zu tun.
Von daher würde ich auch keinen verurteilen, der eine Phantasie hat oder für einen kurzen Moment (z.B. seine Tochter anziehend findet, weil die grad in die Pubertät gekommen ist) - grad sexuelle Phantasien sind ja manchmal auch nur eine physische Reaktion (auf eine unabsichtliche Berührung). Ich denke, wenn ein Mensch ständig solche Phantasien hat beziehungsweise sich diese Phantasie ausbaut - dann wirds gefährlich und dann braucht der Mensch dringend Hilfe, weil er zu einer Gefahr wird...
Noch schlimmer, wenn er diese Phantasien in die Realität umsetzt...
Aber die Phantasie an sich halte ich nicht für schlimm - wenn sie im Rahmen bleibt, wenn man sich dessen auch bewusst ist und wirklich keinen Gedanken daran verschwendet, dass in die Realität umzusetzen.
Persönliches Beispiel (wie oben erwähnt): Wenn ich von Täter höre, könnt ich denen in meiner Phantasie echt alles Mögliche antun (nur dem eigenen nicht 🙁 ), weil es mich total wütend und ich weiss nicht was macht. Da geht meine innere Aggression echt hoch. Aber in der Realität? Ich verabscheue Gewalt....
Anderes Beispiel: Bin von ner vermeintlich echt guten Freundin verdammt verletzt worden und hab mir gedanklich ausgemalt, wie ich mich rächen könnte. Aber in der Realität hat ich zunächst mal ein halbwegs intaktes Unrechtsbewusstsein, was mich dran gehindert hat und im Laufe der Zeit auch die Einsicht, dass mich das Zerstechen ihrer Autoreifen auch nicht weiterbringen wird... 😀
Und ich denke, bei vielen Tätern fehlen diese Realitätsbezüge, die moralischen Grundsätzen, das Unrechtsbewusstsein, die Verantwortung, das Bewusstsein über die Konsequenzen für das Kind, die Empathie...
Tja, aber da beginnt das Problem... Wer ist dafür verantwortlich? Der Täter selber, die Eltern, das Umfeld des Täters? Kann er was dafür oder ist es krankhaft. Das sind die Fragen, wo ich echt die Krise krieg - wenn es so aus sieht, als gibt es eine Entschuldigung für solche Taten.
Aber leider ist es ja oft so, dass auch bei den Tätern einiges schief gelaufen ist, bis es soweit gekommen ist... Fällt mir aber schwer, dann Verständnis zu zeigen... für sowas...
diese Schuldfrage ist so schwer... kann ich meinen 12-jährigen Bruder verantwortlich machen??
Ich denke, das schlimme ist, dass es so schwer ist, die Kinder zu schützen, weil man es den Tätern nicht ansieht... Es ist der gute Freund, der nette Nachbar, der liebe Lehrer oder der fürsorgliche Familienvater...
Und egal, was die Gründe sind für das Verhalten der Täter: Das Kind hat in dem Moment lebenslänglich bekommen 🙁 🙁 🙁
 
Ich glaube nicht, daß man dieses Thema überhaupt hier diskutieren kann. Zum einen weil Opfer dabei sind, die man nicht noch weiter demütigen sollte, zum anderen weil sich tatsächlich auch ziemlich einfach gestrickte Leute beteiligen, die nichts außer dem "Rübe ab"- Argument ( oder "für immer wegsperren", "Gewehrkugel" ) dazu zu sagen haben.
 
Ich finde, ihr solltet aufpassen, was ihr Günter unterstellt.

Wie wir alle hier (hoffe ich), verabscheue ich jegliches Gedankengut, das gegen Kinder geht - aber der Vorwurf, jemand sei ein potenzieller Kinderschänder, sollte gut begründet sein.



Darkside

Darkside,
ich möchte Günter nichts unterstellen, wenn das so rüber kam, war das nicht meine Absicht!
der Che.G
 
Hi,

ich denke es ist schon wichtig ein wenig zu verstehen, was in den Tätern vorgeht, wie die denken etc..das ist wichtig um Täter zu entlarven und auch um Abstand zu gewinnen. Verstehen bedeutet ja lang noch nicht Billigen und Aktzeptieren. Man kann nur Dinge, die man auch genügend versteht kontrollieren. Um den Schrecken zu bändigen muss man dem Schrecken tief in die Augen und Seele blicken..das ist jedenfalls meine Methode...hart aber herzlich. Wer gut abgegrenzt ist, für den ist sowas auch kein Problem..wenn ich (oder Helene Tursten oder Patricia Cornwell oder ne andere Crimelady) nen Krimi schreibe und dahingehend als Psychopath aus der Ich-Perspektive schreibe, also psychopathisches Denken nachvollziehe heißt das ja lang noch nicht, dass ich den Drang verspüre im Alltag als Psychopath loszuziehen um Menschen zu killen.
Das Denken anderer Menschen zu verstehen bedeutet nicht es gutzuheißen und es ist auch nicht ansteckend! 😀

Total wichtig finde ich ein realistisches Menschenbild zu haben. Gewalt ist ein Bestandteil der menschlichen Natur und auch Kultur. Gewalt wird in unserer GEsellschaft keinesfalls genügend tabuisiert, sie wird in großen Bereichen geradezu gefeiert, z.B Filmen oder PC-Spielen...hier gibt es sehr großen Handlungsbedarf da noch genügend zu ändern...Gewalt ausreichend zu tabuisieren und ggf. auch härter zu bestrafen.
Gewalt steckt in JEDEM Menschen, aber es kommt halt darauf an wie man damit umgeht. Letztlich ist jeder selber dafür verantwortlich ob er sie ausübt oder nicht..ob er andere menschenfreundlichere Mittel und Wege findet sich im Leben durchzusetzen.
Dieser Gedanke der großen menschlichen Nähe zur Gewalt erschreckt sehr viele..was wohl auch ein Grund für die Reaktion ggü Günter sein dürfte. Meiner Ansicht nach bringt jedoch nur Offenheit was, seinen inneren Dämonen ins Gesicht zu blicken und sich zu überlegen: wie geh ich damit um, wie kriege ich es hin ne gute Impulskontrolle aufzubauen etc.

Für Gewaltopfer ist es wichtig sich mit dem Thema zu beschäftigen, auch damit zu beschäftigen wie die Täter so ticken, Menschen allgemein sind, damit sie lernen angemessener mit Gewalt umzugehen, einen guten Selbstschutz aufzubauen. Lernen ihre eigene Macht zu erkennen und auch auszuüben...im Fall von erlebter Gewalt und Angriff notfalls auch mit GEgengewalt..entweder direkte NOtwehr inklusive körperlicher Gegen-Gewalt oder aber nach der Tat Gegenwehr mit Staatsgewalt...grad der Name Staats-GEWALT sagt ja auch so einiges. Ohne geht es nunmal nicht. Man kann in einem Raubtierkäfig nicht nur mit frommen Sprüchen agieren...man muss sich da an die Bedingungen anpassen und ne Sprache sprechen, die das RAubtier oder auf anderer Ebene die Täter verstehen.
IN einer Gesellschaft in der sehr viele Menschen gewaltbereit sind verlieren die zahmdressierten, diejenigen die sich nicht wehren.
Machiavelli schrieb: "Ein Mensch, der immer nur das Gute tun wollte, muß zugrunde gehen unter so vielen, die nicht gut sind" Und das ist ein zeitloser Spruch.
Gewalt grundsätzlich zu tabuisieren abzulehnen halte ich ggf. für Selbstmord...es kommt halt immer auf die Situation an. O.k. man kann für seine Ideale sterben..aber als Familienvater oder so würde ich das nur tun nachdem ich meine Familie..notfalls mit Gewalt und vollem Kampfeinsatz gegen einen Aggressor verteidigt hätte..in ner Kriegssituation oder bei einem Überfall in NY od.ä.

Idealismus hin oder her...man sollte schon ein wenig idealistisch sein so als Zielvision, das man sich stets bemüht und ein Ideal anstrebt. Jedoch sollte man auch realistisch bleiben und sehen: Menschen sind hochspezialisierte RAubtiere...im wahrsten Wortsinn...sie bringen sich nach wie vor und immer noch brandaktuell zuhauf selber um in Kriegen, betreiben RAubbau an der Natur, töten Tiere und zwar auf recht brutale Art um sie zu essen....Gewalt an allen Enden und Ecken...das ist nunmal Fakt. Der Mensch ist zwar kultur- und moralfähig..aber nicht immer bereit dazu..ich denke das Prinzip Eigennutz ist da immer oft stärker. Grundsätzlich sollte man engagiert das Ziel verfolgen die Gesellschaft gewaltfreier zu gestalten..aber um dem Schmarotzerdilemma (=100 Leute gewaltlos, 1 ner gewaltbereit und killt 80 Leute einzige Gegenstrategie: tit for tat: wie du mir so ich dir..Grundhaltung freundlich und gewaltlos, aber wenn man mit Gewalt angegriffen wird: Gegengewalt.) vorzubeugen...sollte man nicht zu zahm werden.

Und guckt man sich die Geschichte mal an: was bringt mehr Gerechtigkeit: Aufklärung und Wissen und selbstbewusstere Bürger, die mehr Rechte einfordern und um diese durchzusetzen auch bereit sind zu kämpfen...kann ja durchaus mit gewaltlosen MItteln geschehen...Demos oder passiver Widerstand etc..Das Problem ist nur, dass es den Menschen oft zu gut geht, als das die aktiv würden..Brot und Spiele fürs Volk...ALG II + TV/PC und schon hat man die Leute weg von der Straße. Und der Frust entlädt sich eher in den eigenen Reihen..ggü der Frau, ggü den Kindern. Soziale Ungerechtigkeit ist ein Gewaltpusher...also auch hier ne Baustelle der Politik.
Ich denke Basisarbeit ist wichtig, Jugendämter, in denen nicht nur passive Schnösel sitzen, sondern Leute, die engagiert anpacken, aufgeklärte und selbstbewusste Bürger die nicht wegsehen und ebenfalls engagiert eingreifen, wenn sie Gewalt beim Nachbarn oder in der U-Bahn mitbekommen. Nicht immer so viel Schiss haben selber einen draufzukriegen, sondern ruhig mal mutig sein mit etwas mehr Kampfgeist, Vorbild sein..sowas kommt immer gut an und ermutigt wiederum andere es nachzumachen.
Ächtung von Gewalt beginnt in den eigenen 4 Wänden, aber muss auch in Wort und v.a. TAT weitere Kreise ziehen bis hin in Bildung und Politik..solang sich da jedoch nix tut seh ich das als Zeichen nach wie vor gegebener gesellschaftlicher Akzeptanz von Gewalt.

Apropos Gewalt...was hier im thread passiert ist..das Rauspicken einer Person und draufrumhacken...ist auch sone Art Gewaltverhalten....grad Idealisten müssten doch so viel Selbstreflexivität besitzen um über solchen Verhaltensweisen zu stehen und drauf verzichten zu können, oder? Tja, aber da haut einem mal wieder die menschliche (gewaltbereite) Natur nen Strich durch die REchnung oder?

Also Leute: bleibt mal lieber sachlich und neutral!

Zurück zum Thema: wieso machen Menschen das? Also in Bezug auf Einhacken auf Günter machen einige das, weil sie Schiss vor der eigenen Menschlichkeit haben, lieber ihre Natur verleugnen und gar nix von Gewaltfantasien hören wollen und es mit dem Tabuisieren etwas zu wörtlich nehmen...Diese Angst ist verständlich, aber nur in HInsicht auf unsichere und schwache Menschen. Ein selbstbewusster Mensch kennt sein Innerstes...kennt seine guten und schlechten oder wankelmütigen Seiten, hat sich unter Kontrolle und kennt die Grenze zwischen Fantasie und Wirklichkeit ganz genau...akzeptiert die Regeln und hat kein Problem damit mit seinen Schwächen und Trieben angemessen umzugehen. Das ganze beruht auf Berührungsängsten, der Angst das Täterdenken ansteckend wirken könnte, wenn man mit Sch**konfrontiert wird man selber anfängt zu stinken.
Wegsehen bringt nix und macht das Umfeld auch nicht gewaltfreier..nur genaues Hinsehen und eingreifen bringt was. Wer versteht wie Täter ticken, der erkennt mögliche Täter oft recht gut an gewissen Anzeichen...aber das scheint wohl nicht erwünscht..denn was dann? Der unsichere Typ Mensch wüsste dann nicht was er machen soll...dann doch lieber nix hören, nix sehen, nix verstehen wollen....Prinzip Eigennutz halt.
Sich selber verstehen, Menschen allgemein verstehen, Täter verstehen erhöht die Wahrscheinlichkeit Täter zu erkennen, nicht immer, aber immer öfter..und das wäre doch auch ein guter Opferschutz oder?

Gruß
Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Rosenblüte,

einen Extra-Gruß an dich als thread-Herrin! Ich hoffe die Beiträge hier haben dich nicht zu sehr umgehauen? Sind ja etwas abgedriftet...aber ich denke grundsätzlich ist dieses Thema um die menschliche Natur immer schon ein sehr großer Streitpunkt unter den Menschen gewesen...seit Jahrhunderten kloppen sich normale Bürger oder auch Philosophen darüber wie der Mensch ist oder sein sollte. Dabei geht es dann überall immer hoch her und viele bleiben dann nicht sehr sachlich, weil einem das alles sehr nahe geht. Es geht ja immer auch um einen selber dabei. Und bei den Streitigkeiten geht es ein stückweit auch immer darum wer REcht hat, wer Macht hat, wessen Menschenbild Geltung hat...typisch menschlich Recht haben zu wollen 🙄

Eine Gruppe an Wissenschaftlern oder Philosophen meint, der Mensch sei von Natur aus gut, die andere Gruppe meint er sei von Natur aus schlecht und die dritte Gruppe, der ich eher angehöre meint der Mensch ist weder gut noch schlecht, sondern einfach was er ist: mal gut und mal schlecht. Menschen sind kulturfähige Wesen, aber es gibt keine Garantie dafür, dass sie sich auch zivilisiert verhalten und an Regeln und Gesetze halten.

Gewalttäter (also auch V*** und Mißbräuchler) sind Regel-/Gesetzesbrecher und verdienen ne Strafe, das ist enorm wichtig für die Opfer aber auch die Gesellschaft. Ein Opfer hat hier ne Schlüsselposition...denn es entscheidet ob es den Täter anzeigt und seiner STrafe zuführt oder nicht. Nur so ist die Macht der Täter zu brechen...ansonsten bleibt das Opfer weiter Opfer.

Ich drücke dir auf jeden Fall feste die DAumen, dass du es packst dich abzugrenzen und deinen Weg aus dem erlebten Trauma herauszufinden! Dahingehend ist das WArum und Wieso erstmal zweitrangig..es geht in erster Linie allein um dich und nicht um den Täter! Und wichtig für dich ist es den Täter von dir wegzuschubsen, selber nie die Schuld bei dir zu sehen, sondern einzig bei ihm. Er weiss sehr genau, dass er was Falsches gemacht hat, hat vorsätzlich = arglistig und extrem egoistisch gehandelt. Es wäre falsch ihn damit durchkommen zu lassen.

Gruß
Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Furchtbar was hier gerade abläuft.
Also mir ist jemand,der sich Gedanken darüber macht,wie manches zustande kommen kann lieber,als jemand der mich in meinem Selbstmitleid nur noch bestärkt und wenn es drauf ankommt nur "macht ihn nieder" schreit.
Damit ist nämlich keinem geholfen.

Lise
 

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