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Wiesenhof, PHW, Paul-Heinz Wesjohann und Tierquälerei

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Im Kindergarten kam er aber dann eben doch mit Süßigkeiten in Berührung. Da seine Mutter sich aber weiterhin weigerte, ihn ausser Reiswaffeln naschen zu lassen, fing er dann an, sich Süßigkeiten zu klauen. Zuerst "nur" bei den anderen Kindern im Kindergarten, dann war er in der Teeküche heimlich an der Zuckerdose der Erzieherinnen, bei mir hat er mal eine Packung Raspel-Schokolade mitgehen lassen usw.

Ja, ich sage doch nicht, dass es leicht ist, ein Kind in der "herkömmlichen" Gesellschaft zu respektvollem Umgang mit Nahrung zu erziehen. Meine besagte Freundin besuchte keinen Kindergarten und anschließend eine Waldorfschule - und trotzdem ist sie erfolgreich im Leben und Beruf. Es geht also schon - nur leider wird es unnötig erschwert.
 
Ja, ich sage doch nicht, dass es leicht ist, ein Kind in der "herkömmlichen" Gesellschaft zu respektvollem Umgang mit Nahrung zu erziehen. Meine besagte Freundin besuchte keinen Kindergarten und anschließend eine Waldorfschule - und trotzdem ist sie erfolgreich im Leben und Beruf. Es geht also schon - nur leider wird es unnötig erschwert.

Naja... wenn ich Mutter würde, würde ich z.B. NICHT wollen, dass mein Kind eine Waldorfschule besucht.
 
Naja... wenn ich Mutter würde, würde ich z.B. NICHT wollen, dass mein Kind eine Waldorfschule besucht.

Ich würde es auch eher begrüßen, wenn das Schulsystem insgesamt toleranter wäre - aber das ist ja auch wieder 'n anderes Thema. 😉 Ich kenne einige sehr liebe, gute, erfolgreiche Menschen die auf 'ner Waldorfschule waren. 😀
 
Ja, ich sage doch nicht, dass es leicht ist, ein Kind in der "herkömmlichen" Gesellschaft zu respektvollem Umgang mit Nahrung zu erziehen. Meine besagte Freundin besuchte keinen Kindergarten und anschließend eine Waldorfschule - und trotzdem ist sie erfolgreich im Leben und Beruf. Es geht also schon - nur leider wird es unnötig erschwert.

Am besten, man hält sein Kind ganz von der Gesellschaft fern..🙄

Im Wald wohnen ohne soziale Kontakte, wo Kind keinen Appetit bekommen kann auf das, was schmeckt
 
Am besten, man hält sein Kind ganz von der Gesellschaft fern..🙄

So ginge es auch. Ich halte es für sinnvoller Kinder zu respektvollem Umgang mit Lebewesen zu erziehen, damit sich die holde Gesellschaft vllt. doch noch zum Guten wendet. 🙄

Dazu gehört vor allen Dingen auch, dass Kinder lernen woher ihr Essen kommt. Ich kenne einige 3 - 8jährige Kinder, die keine Ahnung haben, dass ihre Wurst von einem lebenden Tier stammt. Richtig finde ich das nicht.
 
Dazu gehört vor allen Dingen auch, dass Kinder lernen woher ihr Essen kommt. Ich kenne einige 3 - 8jährige Kinder, die keine Ahnung haben, dass ihre Wurst von einem lebenden Tier stammt. Richtig finde ich das nicht.

Da stimme ich Dir schon zu...
Aber da muss dann genau geschaut werden, dass man den Kindern dieses Wissen kindgerecht vermittelt.
Einem 3-jährigen brutale Bilder von einer Schlachtung zu zeigen, ist, denke ich, der falsche Weg.
 
Schön, dass das Thema noch diskutiert wird.

Zu zwei diskutierten Aspekten möchte ich etwas sagen:

A)
Ich denke auch, dass gerade arme Familien es nicht leicht haben, sich gesund zu ernähren. Eine einigermaßen solide Ernährung ist nach meiner Schätzung etwa 50 % teurer als Lidl und Co. Und für jemanden, der sich ohnehin am Existenzminum befindet, zählt jede Eurone.

Dennoch denke ich, dass ich auch als armer Mensch mein Gewissen belasten würde, wenn ich Wiesenhof-Nahrung meinen Kindern geben würde. Diesem Produzenten traue ich zu, dass seine Nahrung sogar gesundheitsschädlich ist (man schaue sich z. B. den Link über die Fäkalien an, den ich kürzlich gepostet hatte!). Ich frage mich wirklich, ob sich Herr Wesjohann seine eigenen Produkte zuführt. Für mich wäre das schon eine gewisse Mutprobe!

Ich kann OldCats Argumentation schon nachvollziehen. Armut bedeutet eine Einschränkung von Möglichkeiten. Aber ich denke auch, dass man mit etwas Phantasie dennoch solche Hürden umschiffen kann. Wenn man z. B. bedenkt, dass Hartz4-Kinder oft übergewichtig sind etc...

B)
Ich spreche mich auch für eine möglichst fleischfreie Nahrung aus. Meine eigene Ernährung habe ich seit dem letzten Dioxin-Skandal vor ca. einem guten halben Jahr dementsprechend eingerichtet. Hinsichtlich der Ernährung von Kindern wäre ich allerdings auch vorsichtig. Leider ist mir immer noch keine in meinen Augen zuverlässige Studie zum Thema fleischlose Ernährung von Kindern bekannt.

Vermutlich würde ich also bei meinem jetzigen Kenntnisstand meine Kinder ab und zu (aber nicht zu oft) mit Fleisch ernähren. Hier würde ich einfach abwägen und die Gesundheit meiner Kinder würde die Oberhand haben. Ich kann aber auch nicht ausschliessen, dass Kinder vielleicht wirklich kein Fleisch brauchen. Ich weiß es nicht und würde ihnen daher sicherheitshalber auch in moderatem Maße Fleisch zuführen.
 
Eine frühere Freundin von mir hatte das zu Beginn versucht, ihren Sohn frei von Süßigkeiten zu erziehen. Zum "naschen" bekam der Junge nur Reiswaffeln.

Finde ich eher ungesund, denn so ein Stückchen Schokolade ist gesund für die Seele und keineswegs ungesund für den Körper. Wie bei so ziemlich allem kommt es bei der Frage, ob gesund oder ungesund, nur auf die Verzehrmenge an. 🙂
 
Wenn man hier schon so ein wenig abdriftet, darf ich gerne noch etwas beisteuern:

Ich bin hier mit einem Deutschen bekannt, wesentlich jünger wie ich, kam irgendwann vor 15 Jahren mal aus der Zone. Hat wohl zuerst bei einem Bauern gearbeitet udn in einem alten Wohnwagen gewohnt. Inzwischen arbeitet er schon ein paar Jahre als Fleischzerteiler ( das sind die mit den Kettenhemden ) in einem großen Schlachthof.
Er wiegt bei etwa 1,60 Größe gute 140 Kilo. ( Ich nehme an das bei ihm die Evolution schneller abläuft, denn alle Menschen entwickeln sich ja zur Kugel - vor allem weil ja irgendwann das Auto wegfällt ) Er treibt Sport, fährt Rad ( gibts eigentlich kein Gesetz gegen Radquälerei? ) und bewegt sich im "Job" natürlich auch heftig.
Nein, ich sage nie was zu jemand wegen irgendwelcher läppischer Äußerlichkeiten ( außer daß ich natürlich schon mal Angst um meinen hochwertigen MB-Leder-Beifahrersitz hatte - die sollen tatsächlich auch bei sehr hoher Beanspruchung in die Knie gehen können )
- er sagt aber: Ich brauche nun mal eben jeden Tag eine Menge Fleisch ( es kostet ihn wahrscheinlich wenig ) - mein Fehler ist nur, daß ich zu wenig Obst und Gemüse esse.

Ich hab gelacht - innerlich!
 
Übergewicht liegt in den seltensten Fällen am Fleischkonsum... einer der dicksten Menschen, die ich kenne, ist Vegetarier.

Übergewicht resultiert aus einem Überschuss an Kohlenhydraten und Fetten in der Nahrung.
 
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