Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Wie wichtig ist euch das Aussehen u. die Persönlichkeit bei einem Partner ?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Natürlich gehört auch Glück dazu, den Partner zu finden. Du hast aber mit einem auch aus meiner Sicht völlig recht:

Damit man sein Glück finden kann, muss man dafür bereit sein, daran zu glauben, dass die Möglichkeit besteht und nicht vorschnell aufgeben.

Dabei macht es meiner Meinung nach keinen Unterschied, aus welchem Grund jemand Ablehnung erfahren hat:

Vielleicht gibt es Menschen, die wegen ihres Aussehens gehänselt wurden und sich darum nicht mehr unter die Leute trauen. Andere wurden vielleicht wegen ihrer Herkunft abgelehnt und sind darum verbittert. Wieder andere mögen als Kind wegen der Armut ihres Elternhauses ausgeschlossen worden sein oder haben noch als Erwachsene Unsicherheiten, wenn sie sich in anderen sozialen Kreisen bewegen, als sie es als Kind gewohnt waren.

Es gibt auch Menschen, die völlig durchschnittlich aussehen oder von ihrer Umwelt sogar als überdurchschnittlich attraktiv eingeschätzt werden, aber an so destruktive Beziehungspartner geraten, dass ihnen Beziehungen für den Rest des Lebens vergällt sind.

Sobald sich irgendein Mensch frustriert zurück zieht und nicht mehr unter Menschen geht, hat er natürlich keine Chance mehr, einen Beziehungspartner zu finden. Wie sollte das auch möglich sein?

Aus welchem Grund der Rückzug erfolgt ist, spielt keine Rolle.
Sehr guter Beitrag mit viel Menschenkenntnis und Lebensweisheit ..
 
Das wäre ja dann der Ritterschlag für die männlichen Langzeitsingles. Wie praktisch!
"Ich bin Single, weil ich kein Gewalttäter bin!" klingt natürlich bekömmlicher als beispielsweise ein "Ich bin Single, weil ich nicht mit Frauen umgehen kann und Angst vor Beziehungen habe. Außerdem leide ich unter Minderwertigkeitskomplexen".
Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass all`die netten, sympathischen, gewaltfreien, klugen Männer, die verheiratet sind, gewaltbereite Kanten sind, die von ihrer hood getragen und supportet werden?
Es hilft unfreiwilligen Singles nicht weiter, wenn sie die verpartnerten Männer dämonisieren, denke ich.
Die sind weder schöner, noch brutaler als man selber. Der prägende Unterschied wird sein, dass sie nicht nur passiv zuhause sitzuen und ihr Schicksal beweinen, sondern zuversichtlich tätig werden.
Ich habe ja nicht gesagt, dass ausschließlich nur Gewalttäter bei Frauen Erfolg haben.
Gewalttäter sind natürlich auch selbstunsicher, leiden unter Minderwertigkeitsgefühlen und sind beziehungsunfähig. Sie überdecken dieses aber mit Gewalt und Machogehabe. Da dies als männliche Stärke interpretiert wird, weil die Leute, inkl. der Frauen verquerte Idealbilder hiervon haben, bekommen sie eben auch diese Frauen ab. Da spielt viel an unbewusster Angst und Ohnmachtsgefühlen hinein. Die Frau ist ausgeliefert und um seelisch überleben zu können, stellt sie den Gewalttäter als "eigentlich" guten Partner dar, der Schutz bietet und fürsorglich ist etc. Im gleichen Zuge muss sie den tatsächlich liebevollen Mann, der gut für sie wäre, als schwach abwerten und verachten. Sicherlich können aber auch nette Männer, wenn sie entsprechend Ressourcen haben im sozialen Umfeld und im gesellschatlichen Status eine Partnerin finden. Bitte also nicht sofort alles ins Einseitige verzerren mit provokativen und vermutlich impulsiven Kommentaren ("Schicksal beweinen", "passiv zu Hause sitzen", sich "bekömmlich" es zurecht reden, usw.)
 
Ich habe ja nicht gesagt, dass ausschließlich nur Gewalttäter bei Frauen Erfolg haben.
Gewalttäter sind natürlich auch selbstunsicher, leiden unter Minderwertigkeitsgefühlen und sind beziehungsunfähig. Sie überdecken dieses aber mit Gewalt und Machogehabe. Da dies als männliche Stärke interpretiert wird, weil die Leute, inkl. der Frauen verquerte Idealbilder hiervon haben, bekommen sie eben auch diese Frauen ab. Da spielt viel an unbewusster Angst und Ohnmachtsgefühlen hinein. Die Frau ist ausgeliefert und um seelisch überleben zu können, stellt sie den Gewalttäter als "eigentlich" guten Partner dar, der Schutz bietet und fürsorglich ist etc. Im gleichen Zuge muss sie den tatsächlich liebevollen Mann, der gut für sie wäre, als schwach abwerten und verachten. Sicherlich können aber auch nette Männer, wenn sie entsprechend Ressourcen haben im sozialen Umfeld und im gesellschatlichen Status eine Partnerin finden. Bitte also nicht sofort alles ins Einseitige verzerren.
Das trifft vielleicht auf manche Frauen zu und genau das merken diese Typen auch und suchen sich solche Frauen aus, was auch der Grund ist, dass genau diese Frauen immer wieder an die gleichen schlimmen Typen geraten.
Aber eine selbstbewußte Frau merkt sowas und lässt sich darauf nicht ein.
 
Ich habe ja nicht gesagt, dass ausschließlich nur Gewalttäter bei Frauen Erfolg haben.
Gewalttäter sind natürlich auch selbstunsicher, leiden unter Minderwertigkeitsgefühlen und sind beziehungsunfähig. Sie überdecken dieses aber mit Gewalt und Machogehabe. Da dies als männliche Stärke interpretiert wird, weil die Leute, inkl. der Frauen verquerte Idealbilder hiervon haben, bekommen sie eben auch diese Frauen ab. Da spielt viel an unbewusster Angst und Ohnmachtsgefühlen hinein. Die Frau ist ausgeliefert und um seelisch überleben zu können, stellt sie den Gewalttäter als "eigentlich" guten Partner dar, der Schutz bietet und fürsorglich ist etc. Im gleichen Zuge muss sie den tatsächlich liebevollen Mann, der gut für sie wäre, als schwach abwerten und verachten. Sicherlich können aber auch nette Männer, wenn sie entsprechend Ressourcen haben im sozialen Umfeld und im gesellschatlichen Status eine Partnerin finden. Bitte also nicht sofort alles ins Einseitige verzerren.
Das soll also heißen, dass die Mehrheit der Frauen auf Machos und Gewalttäter steht?
 
Es hilft unfreiwilligen Singles nicht weiter, wenn sie die verpartnerten Männer dämonisieren, denke ich.
Die sind weder schöner, noch brutaler als man selber. Der prägende Unterschied wird sein, dass sie nicht nur passiv zuhause sitzuen und ihr Schicksal beweinen, sondern zuversichtlich tätig werden
Danke, Marisol. So ist es.

Das hier verpartnerte Männer dämonisiert werden, macht mich relativ sprachlos = der Hybris - man sei als hässlicher Mensch automatisch ein besserer Mensch, weil man hässlich ist. Krass und ein Eigentor! Darauf muss man auch erstmal kommen.
Demnach dürfte Schönheit absolut nicht das Ziel der Hässlichen sein. Das alles erinnert mich an das 3. Reich. Was kommt dann als nächstes? man man man...
Dass ist kognitive Verzerrung vom übelsten Format.
Ich wüsste auch nicht, wem damit geholfen sein soll. Im Gegenteil, dass verhärtet nicht nur die Fronten, die hier künstlich und damit gezielt aufgebaut werden. Das macht hässlich! Ich kann darüber nur den Kopf schütteln.

Wer ist nun der oder die schönste der Hässlichen? Folglich jene die verpartnert sind. Ach nein... die waren ja dann nicht sooooo hässlich oder gar nicht hässlich. Sorry, aber für mich sind das ausgelebte Vorurteile die hier verbreitet werden.

Das es hier vermehrt Frauen gibt die solche Männer haben, ist ja wohl logisch. In einem Krankenhaus sind auch nur Kranke. Aber das ist doch noch lange kein Abbild der Realität! Dort gibt es alles. Mal mehr mal weniger, mal Garnichts. Mit einem Tunnelblick kann man die Bandbreite natürlich nicht erfassen.
Da kann man argumentieren, wie man will, es findet sich immer das Gegenteil der eigenen Position. So ist das Leben. Hart.
 
Ja, das Forum hier ist voll von Frauen, die mit solchen Typen zusammen sind und uns hier ihr Leid klagen. Sie werden betrogen, beleidigt, gedemütigt, geschlagen, wollen aber trotzdem mit ihm zusammenbleiben oder aber geraten immer wieder und wieder an solche Typen. Zugleich erzählt man (bzw. Frau) uns hier, dass für Frauen der Charakter eines Mannes an erster Stelle stehe und Äußerlichkeiten oder der gesellschaftliche Status nur zweitrangig wären. Passt irgendwie nicht zusammen. 🤔

Eigentlich doch. Es gibt einen Unterschied, ob man von Menschen im statistischen Durchschnitt redet oder behauptet, eine bestimmte Behauptung würde auf alle Menschen zutreffen.

Dass es oberflächliche, dumme und grausame Handlungen von Menschen gibt, bestreitet niemand hier, denke ich.

Auch nicht, dass so etwas wie toxische Beziehungen existieren.

Das negiert doch nicht, dass die meisten Menschen lieber freundlich behandelt werden als unfreundlich, lieber geschätzt, respektiert und geliebt als verachtet.

Dass die meisten Menschen sich auch mehr zu Schönheit, Gesundheit, Intelligenz und Reichtum (oder was sie dafür halten) als vom Gegenteil angezogen werden, bestreitet auch kein neutraler Beobachter, denke ich.

Wie die einzelnen Faktoren gewichtet werden, ist hingegen eine sehr individuelle Entscheidung.

Würdest du einen Prinzen (im Sinne von hoher gesellschaftlicher Status, reich, schön) heiraten wollen, wenn er dich nicht liebevoll behandelt? Ich nun nicht. Aber mir ist klar, dass da Meinungen und Prägungen auseinander gehen.

Jedenfalls finde ich es genau so absurd, 'Frauen' generell wenig Urteilskraft zu unterstellen wie 'Männern' Brutalität, weil es unglückliche Beispiele für beides gibt.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben