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Meinung123
Gast
Deine Einschätzung ist eine Fehlrepräsentation der Tatsachen. Ich vermute, und hoffe, du hast bloß den Großteil der Beiträge nicht gelesen.
Gegenargumente werden von mir zudem in einer DIskussion grundsätzlich nicht ignoriert. Von denen gab es aber auch nur wenige. Der Großteil der Beiträge bestand lediglich aus Ne find ich aber gar nicht. Das ist natürlich kein Argument.
Ja was denn nun? Diese Bitte reibt sich doch stark mit deinem vorherigen Absatz.
Auch das habe ich nicht geschrieben. Ich schrieb, dass Geschmack dort aufhört, wo Hässlichkeit anfängt.
Geschmack funktioniert so, dass aus dem Pool der Menschen, die grundsätzlich attraktiv genug sind, eine individuell auf die Person zugeschnittene Teilmenge entsteht. Eine gewisse Varianz gibt es auch, was den Gesamtpool anbelangt, aber nicht in der Form, dass dadurch hässliche Menschen mitaufgenommen werden.
Es braucht schon mehr als nur Worte. Mir haben schon Nutzerinnen hier Fotos von angeblich total hässlichen Männern geschickt. Das waren allesamt ganz normale Durchschnittsmänner. Passend zu Ergebnissen, laut denen junge Frauen über 60% der jungen Männer als unterdurchschnittlich attraktiv einstufen. Auf Worte kann man sich also nicht verlassen. Wenn ich ein paar hässliche Männer, die sonst relativ durchschnittlich sind, in Beziehungen sehe, dann ist das ein Gegenbeweis. In 10 Jahren teilweise aktiver Suche, ist mir noch kein solcher Mann begegnet.
Ich verstehe nicht, was an meiner Bitte unklar ist. Du hast hier mehrfach behauptet, dass deine Thesen von der Wissenschaft gestützt würden. Nun gibt es 'die Wissenschaft' nicht.
Was es gibt, sind wissenschaftliche Studien, zum Beispiel auf dem Gebiet der Psychologie oder Soziologie. Diese können mit verschiedenen Fragestellungen und Methoden durchgeführt werden. Es fällt mir sehr schwer zu glauben, dass diese deine Aussagen in der Absolutheit, in der du sie hier vertrittst, tatsächlich dadurch begründet werden können. Aber ich lasse mich gerne überraschen.
Das schöne an Wissenschaft ist ja gerade, dass gesicherte Erkenntnisse keine Glaubensfrage sind und sein müssen.
Nein, ich habe nicht alles gelesen, was du hier geschrieben hast. Das, was ich gelesen habe, erschöpfte sich aber leider in repetitiven Behauptungen ohne Belege.
Was soll denn 'objektive Hässlichkeit' sein? Beispielsweise hast du markante Gesichtszüge bei Männern 'schön' genannt und das Fehlen derer demnach 'unattraktiv'. Nun gibt es andere Schönheitsideale in anderen Kulturen (z B der androgyne, haarlose Mann in der südkoreanischen Kultur). Genannt seien auch die afrikanischen Damen mit vielen Ringen am entsprechend langen Hals (die Fotos hast du mal gesehen?) oder die Bedeutung, die kleine Füsse bei Frauen im chinesischen Kulturraum hatten.
Wenn das Streben nach einem attraktiven Partner (m/w/d) so biologisch verankert wäre, wie du hier annimmst, würde ich erheblich mehr Übereinstimmung in den Schönheitsidealen über Zeiten und Kulturen hinweg erwarten.
Ich frage mich auch allen ernstes, warum du als (doch wohl hetetosexueller?) Mann glaubst, besser entscheiden zu können, wie attraktiv ein Mann optisch auf Frauen wirkt als die Frauen selbst. Es kann ja sein, dass dir die entsprechenden Männer optisch nicht so schlecht gefallen bzw du sie nicht als unattraktiv einstufst. Dein Geschmack ist doch aber an und für sich nun genau so wenig das Mass aller Dinge wie der eines beliebigen Mitmenschen.
