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Wie wichtig ist euch das Aussehen u. die Persönlichkeit bei einem Partner ?

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Natürlich lässt sich der Beweis erbringen. Schließlich können ja nicht nur Partner voneinander berichten, sondern auch Personen außerhalb der Beziehung.



Das ist für den Anspruch, den ich an das Merkmal der Durchschnittlichkeit in diesem Kontext habe, auch gar nicht notwendig. Besonders starke Abweichungen lassen sich ohne Test erkennen. Bspw. fallen Menschen, die weltberühmt sind, nicht mehr in die Kategorie Durchschnitt. Darum ging es mir.



Nein, das ist nicht korrekt.



Aber das stimmt doch tatsächlich weniger als die Tatsache, dass man nicht zu schlecht aussehen darf, wenn man eine Beziehung haben möchte. Glück ist zwar ein Faktor, aber ein nebensächlicher. Menschen in Beziehungen haben in der Regel nicht bloß ständig wiederholt mehr Glück als Dauersingles.



Geschmack ist abzugrenzen vom Schönheitsempfinden und noch mal stärker vom Hässlichkeitsempfinden. Ein schöner Mensch trifft nicht den Geschmack von jeder Person, aber ein hässlicher Mensch trifft gar keinen Geschmack.


Du der Allesbesserwisser.
 
Ich will @Johnny_B nicht zu nahe treten, aber vielleicht leidet er ja an Körperdysmorpher Störung (KDS) / Dysmorphophobie? Wenn man unter KDS leidet, denkt man, dass das Umfeld einen nur über sein Aussehen beurteilt.

Mir geht es zugegeben ebenfalls so, also dass ich an Dysmorphophobie leide, was Dating für mich ziemlich schwierig macht (und dazu auch noch als homosexueller Mann..). Aber wenn man als Single nicht glücklich ist, wird man es in einer Beziehung wahrscheinlich auch nicht sein, deswegen muss man lernen sich selbst zu lieben, so doof es auch klingt.

Ich befinde mich da noch in einem Prozess der Selbstakzeptanz, aber bin zuversichtlich, dass je älter ich werde (bin aktuell 23), ich umso mehr anfangen werde, eine IDGAF-Haltung zu entwickeln, wenn ich von irgendwem "beurteilt/ gejudged" werde. Als junger Mensch ist man halt leider noch sehr stark auf Anerkennung/äußere Bestätigung angewiesen, aber davon wird man nicht mit sich selbst rein werden. "Sei dein eigener bester Freund und behandle dich genauso" - klingt wie so ein 0815-Kalenderspruch, da ist aber etwas dran.

Leider sind beim Online Dating die Fotos häufig das Wichtigste und dadurch wachsen dann auch irgendwie die Erwartungen an das Aussehen und weniger an den Charakter. Persönlich finde ich "reales Dating", z.B. durch Vereine oder so, besser als Online-Dating, aber als homosexueller Mann sind die Optionen leider begrenzt.

Aber dann erinnere ich mich, dass das Singleleben durchaus seine Vorzüge hat (Freiheit) und dass Beziehungen nicht unbedingt immer das Non Plus Ultra sind, gerade bei Beziehungsstress, Fremdgehen und co. Lieber glücklich als Single als unglücklich in einer Beziehung!

Bei homosexuellen Männern ist ja wie schon erwähnt das Modell der "offenen Beziehung" oder sogar "offenen Ehe" weit verbreitet (scheint auch bei heterosexuellen Partnerschaften immer häufiger der Fall zu sein). Für mich persönlich wäre das nichts, da eine Beziehung aus meiner Sicht nur monogam existieren kann. Am Ende muss das ja jeder für sich selbst entscheiden.. ^^
 
Ja...stimmt vielleicht hat er Dysmorphophobie.

Die Betroffenen nehmen ihren Körper oder einzelne Körperteile als hässlich oder entstellt wahr. Am häufigsten werden das Gesicht und der Kopf so wahrgenommen, z. B. infolge von Akne, Narben, einer als zu groß empfundenen Nase oder Ohren oder asymmetrischen Gesichtszügen. Etwas seltener werden Füße oder Geschlechtsteile so wahrgenommen.

Die Betroffenen leiden wegen dieser Einschätzung ihres Aussehens oft unter zwanghaften Gedanken, die bis zu mehrere Stunden am Tag andauern können. Weiterhin zeigen sie oftmals sogenannte ritualisierte Verhaltensweisen: Überprüfen des Erscheinungsbildes in Spiegeln oder anderen reflektierenden Oberflächen, Vergleichen des eigenen Aussehens mit dem von anderen Personen, Auftragen von Makeup oder anderen Kosmetikartikeln.

Viele der Betroffenen haben keine oder nur eine geringe Krankheitseinsicht, sondern sind fest davon überzeugt, enorm unattraktiv zu sein.

Die dysmorphophobe Störung zeichnet sich dadurch aus, dass starke Ängste bestehen, der Körper sei nicht schön genug, habe Makel, die beeinträchtigten und entstellten. Der oft überwertige Gedanke, nicht schön genug zu sein, dominiert und beeinträchtigt das ganze Leben.
 
Die Fremdwahrnehmung hinsichtlich des eigenen Körpers weist bei Dysmorphophobie große bis extreme Unterschiede zur Selbstwahrnehmung auf. Die Betroffenen fühlen sich häufig in der Öffentlichkeit von anderen angestarrt und fürchten, die vermeintliche Entstellung gebe anderen Anlass zu Ablehnung, Verachtung oder anderen negativen Bewertungen. Aufgrund der befürchteten Hässlichkeit des eigenen Körpers ist es für Betroffene oftmals schwierig bis unmöglich, sich mit als attraktiv empfundenen Personen zu unterhalten und eine Liebesbeziehung zu führen.

Dysmorphophobie kann den Rückzug aus dem gesellschaftlichen Leben zur Folge haben, in Extremfällen auch eine vollständige soziale Isolation. Die Komorbidität mit der sozialen Phobie ist sehr hoch. Eine Studie aus dem Jahr 1997 ergab, dass bei Personen, die sowohl unter einer körperdysmorphen Störung als auch unter einer sozialen Phobie litten, der Störungsbeginn der sozialen Phobie in allen Fällen vor dem Störungsbeginn der körperdysmorphen Störung lag.

Eine weitere Folge kann der Wunsch nach einer kosmetischen Korrektur der angeblichen Defizite sein.
 
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