Nicht spontan, sondern wenn das Thema aus welchen Gründen auch immer aufkommt. Eine verinnerlichte Einstellung muss nicht ständig präsent bzw. bewusst sein, um fortzubestehen oder auch das eigene Verhalten zu beeinflussen.
Ich habe eine Idee:
Vermutlich wissen ganz viele Menschen einfach nicht, was sie denken, doch du weißt, was sie denken!
In all den Jahrzehnten meines Lebens begegnete mir nie ein Gespräch darüber, dass urgendwelche Männer keinen S*x haben sollten.
Vielleicht startest du mal eine Umfrage, wer hier - ja alles Teile der Gesellschaft - eine derartige Meinung vertritt und wer dazu je ein Gespräch/mehrere Gespräche führte.
Selbst wenn du nicht aktuell den bewussten Gedanken hast, dass Männer, mit denen aufgrund ihres Aussehens keine Frau eine Beziehung eingehen oder Sex haben möchte, alleine bleiben sollen, besteht sozusagen im Hintergrund dennoch genau diese Erwartung. Wie sähe sonst eine alternative Erwartung aus?
Weshalb sollte ich irgendeine Erwartung diesbezüglich hegen?
Kannst du das bitte erklären?
Es ist doch völlig egal für mein Leben, wer mit wem Sex hat oder nicht!
Ich glaube, jemand müsste unglaubliche Langeweile verspüren, keine eigenen Lebensinhalte haben, um irgendwann (!) auf derartige Gedankengänge und Erwartungshaltungen zu kommen.
Ich verstehe absolut nicht, wieso so ein Thema eine Rolle in meinem Leben spielen sollte, noch dazu soweit, dass ich irgendeine Erwartungshaltung entwickle.
Ist es nicht gerade interessant wie auch traurig, dass wir genau dieses Wort benutzen, wenn wir von Menschen sprechen, die sehr schlecht aussehen? Ich denke, das ist kein Zufall, wenn man bedenkt, wie häufig hässliche Menschen mit hasserfülltem Verhalten konfrontiert sind.
Irgendwie fällt mir auf, dass du in vielen Threads anfängst, Hässlichkeit und deine Vorstellung davon und die Wichtigkeit zu thematisieren.