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Wie werdet Ihr damit fertig??

  • Starter*in Starter*in Black Angel
  • Datum Start Datum Start
B

Black Angel

Gast
Momentan läuft es bei mir in ALLEN Lebensbereichen echt beschissen,wie ihr vielleicht schon aus meinen anderen Beiträgen wisst.
Manchmal (oder eher jeden Tag) frage ich mich,wieso ich überhaupt exestiere und was ich für einen Zweck erfülle.Meiner Meinung nach mache ich nichts positives auf dieser Welt oder bringe irgendwas sinnvolles zu stande,worauf ich Stolz sein könnte. Wenn ich nicht da wäre, würde es keine riesige Lücke geben und für einige (besonders Familie) viele Probleme ersparen.
Natürlich denke ich oft über Selbstmord nach, aber bin trotzdem der Meinung,dass es feige und zu einfach wäre vor den Problemen zu fliehen.
Ihr kennt ja bestimmt das Sprichwort: "Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her"! Bei mir kommt schon seit Ewigkeiten kein Licht mehr!
Habe schon über eine Therapie nachgedacht, aber denke,dass es nichts bringen würde, da ich weiss wie ich die Probleme verursache und den Schmerz kann der Therapeut mir ja auch nicht nehmen, sondern nur helfen ihn zu verarbeiten.
Hänge in einem verdammten Teufelskreis fest, wo ich nicht mehr raus komme.
Meistens wache ich morgens weinend auf und schlafe weinend ein.
Ich habe mir sogar abgwöhnt zu träumen (ja das geht wirklich!), weil ich Angst vor dem aufwachen habe um dann fest zu stellen, dass es eh nur ein Traum war! Und das kann schmerzhaft sein!(vielleicht kennen das manche von euch.)
Egal was ich mache, es ist immer das falsche! Und obwohl ich manchmal weiss, dass es das falsche ist, mache ich es trotzem!

Wollte eigentlich nur mal fragen ob manches viell. auch auf euch ztrifft oder wie Ihr damit fertig werdet (oder wurdet), wenn ihr denkt,dass echt nichts mehr geht?! Und was Ihr von Tharpie haltet? Was ihr evtl. für Erfahrungen damit gemacht habt!(Positiv und negativ!)

Danke im vorraus! Eure *~Balck*Angel~*
 
hi black angel,
hm mein leben war auch so ziemlich von anfang an nur shit und ist es immer noch. ich denke auch sehr oft über selbstmord nach und habe auch ein paar versuche hinter mir. was mich eigendlich nur am leben hält sind meine besten freunde. ich weiß das es vielen von meinen freunden S**** geht und ich weiß das sich mehrere von ihnen auch umbringen würden wenn ich es machen würde. und andere werden ein noch schlimmeres leben führen als jetzt schon. du musst an das denken, was dir was bedeutet. und selbstmord ist nicht unbedingt feige, du kannst damit zeichen setzen.
über therapien kann ich dir leider nur von negativen erfahrungen erzählen. ich habe eine thera versucht und nach dem ersten mal abgebrochen, da mich der typ die ganze zeit über probleme in vergangenen leben suchen und meine nächsten leben werden besser sein und all so nen schrott erzählt hat. sry aber ich glaube nun mal nicht an mehrere leben.
wünsch dir trotzdem viel glück,
kannst mir jeder zeit ne mail oder PN schicken,
lg death_angel
 
hallo
ich bin erstemal...mir geht es so wie dir...ich habe sehr viel durchgemacht....und war auch in klinik einmal auf station und einmal in einer tagesklinik....muß sagen das es mir gut geholfen hat....denke auch daran wieder rein zu gehen....weil es mir danach immer viel besser ging....
es kommt aber auf den menschen an...wenn du offen über deine probleme sprechen kannst...hilft es dir vielleicht....ich kann da gut abschalten....es ist keiner da der dir sagt was du machen sollst...ich finde da ruhe....und leute die zu hören....aber ich weiß nicht mit was du zu kämpfen hast...
na ja jeder hat so sein häufen zu tragen....
bei mir ist es zur zeit auch so das ich nicht weiß was ich machen soll....denke wenn ich den weg so gehe ist es richtig.....dann denke ich aber auch wieder anders....na ja meistens ist es dann auch so das ich den falschen geh....ich frage mich auch in letzter zeit warum ich auf der welt bin.....weil mein leben nur aus einenm kampf besteht....dann haben wir wohl die arschkarte gezogen....ich haffe das du meinen text etwas verstehen kannst...da es mir nicht gut geht und ich etwas verwirrt bin schreibe ich so wie es mir in den kopf kommt....sorry...
ich hoffe das es dir bald wieder besser geht....drücke dir die daumen....aber versuche es doch mit einer therapie....es kann nichts schaden....wünsche dir viel glück....
 
Hallo Black Angel!

Ich werd damit gar nicht ferig! Auf das Licht warte ich schon jahrelang, was andere ja immer wieder sagen, es geht auch für dich die Sonne wieder auf.
Solche Sprüche sind einfach nur gelogen. Ich hab schon mein Leben lang die Arschkarte gezogen und werd sie immer behalten!
Jedes Jahr wird schlimmer und in jedem Bereich geht alles schief.
Das mit dem Träumen kenne ich gut. Hab mich so oft geärgert, dass es nur ein Traum war und ich wieder hier in meinem scheiß Leben sitze.
Du meintest doch schöne Träume, oder?

Meine Therapie habe ich gerade abgebrochen, weil mir das absolut nicht geholfen hat.
Bin im Moment auf der Suche nach einer neuen Therapie, aber ganz ehrlich, ich glaub das wird nichts mehr.

Lieben Gruß
Mandy
 
Hallo.....

es klingt ganz schön traurig was ich hier so lese.Ich beschäftige mich auch oft mit so Themen warum ist das Leben manchmal so schwierig auch bin ich oft an der Grenze wo ich echt sehr verzweifeln möchte oder sehr verzweifelt bin.
Ich habe bisher dennoch viel erreicht und auch wenn ich manchmal ganz unten bin gibt es auch schöne Momente.
Ich bin bisher am besten damit gefahren mich von allem krankmachenden und zerstörenden zu verabschieden(auch wenn es nicht gleich gelingt,aber mit der Zeit immer besser)und habe versucht rauszufinden was mir wirklich entspricht und was mir guttut...
Es funktioniert wirklich wenn man zu sich selbst gut ist und sich es wert ist auf dieser Welt zu sein.
Jeder der da ist hat einen Platz und eine Aufgabe.Ich glaube daran.
Viel Glück weiterhin........
 
Hallo,

seit meiner Jugend achte ich darauf, dass ich IMMER Interessen und Bereiche habe, die mich auffangen, wo es halt gut läuft..bei mir war/ist es Sport, Kampfsport etc.
Und man sollte auch änderungswillig sein..ein wenig analysieren können, gucken, was läuft schief, wo muss ich was ändern, dass es besser läuft.
Wenn man allein nicht weiterkommt sollte man nicht mit einem diffusen Gefühl des Unwohlseins zu lange rumlaufen, sondern sich zeitnah Hilfe suchen um aus einem Tief rauszukommen..Dauertiefs machen krank...das Hirn gewöhnt sich an sowas und man bezeichnet das dann als Depression.
Ein natürliches Antidepressivum ist Sport...ansonsten bei Akutzustand: FAcharzt...Medis + Psychotherapie um an die Ursachen ranzugehen.

Therapien helfen alleine nicht..sie dienen nur als Arbeitsgrundlage, Hilfe zur Selbsthilfe um sein Leben so zu gestalten, dass man besser und glücklicher klarkommt. Oft haben viele Menschen unrealistische Erwartungshaltungen, die die Umwelt nicht erfüllen kann und so schafft man sich sein eigenes Unglück. Verhaltenstherapie z.B checkt die Erwartungshaltungen und zeigt welche Erwartungshaltung realistischer ist und mehr Lust als Frust am Leben bringt.

Ich bin noch nie in die Situation gekommen wo ich gedacht habe, dass gar nix mehr geht..denn ich habe genug Selbstbewusstsein und glaube an mich...das ist die Grundessenz eines glücklicheren und erfolgreicheren Lebens...Zu so einer Haltung kommt man Schritt für Schritt mir Arbeit am Selbstwertgefühl (dass seinerzeit bei mir durch Gewalterfahrungen auch erstmal im Keller war...) und Selbstbewusstsein...und dann geht es auch stetig aufwärts..war jedenfalls meine ERfahrung.
Therapie kann ein guter Antriebsmotor sein um die eigene Kiste ans Laufen zu kriegen...ist aber nie mehr als ne Starthilfe! Den Hauptteil, sein Leben zu gestalten, ein gutes Selbstbewusstsein und Selbstschutz, ausreichendes Abgrenzungsvermögen aufzubauen bleibt an einem selber kleben..aber diese Mühen sollte man sich wert sein.

Man kann sich nicht drauf verlassen, dass immer irgendwo ein Lichtchen daherkommt, wenn man mal im Dunklen sitzt..daher ist es gut wenn man selber immer genügend strahlt und Licht in sich hat und hält um Licht in das Dunkel zu kriegen..war mein Lebensmotto und damit bin ich BESTENS gefahren.
Grad Frauen sind ja oft so gepolt, dass sie sich romantisch erträumen, dass das strahlende Licht der Liebe sie erlöst und der Prinz sie aus dem Dunkel errettet..die Folge ist nicht selten ein schräges pervertiertes Abhängigkeitsverhältnis...wer immer nur auf Außenlichter angewiesen ist und nicht selber in sich ein Licht hat, der bleibt abhängig...und wird nie erwachsen. Wer selber leuchtet kriegt eh die besseren Kerle ab😀 😉 war jedenfalls meine Erfahrung..ist sone biologische Sache...

Das Leben ist ein ständiges Auf und Ab, aber wer sich selber vertraut und auch was zutraut, der hat es wesentlich leichter und ist auch unabhängiger von Lichtchen...ist ja ne Metapher für Hoffnung...Hoffnung reicht in meinen Augen nicht..man kann sein Leben so gestalten, dass man nicht immer nur und ausschließlich an Hoffnung gebunden ist.

Gruß
Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebe Tyra!

Das ist ja schön für dich, aber bei mir funktioniert das nicht.
Und glaube mir, ich will raus aus der Depression.

Lieben Gruß
Mandy
 
Hallo Mandy, hallo Tyra.

Doch Mandy, es funktioniert wie Tyra es beschrieben hat.

Vielleicht hat sie es für dich nicht genau genug beschrieben.
Aber es funktioniert, das kannst du aus Tyra's Zeilen rauslesen.

Tyra, ich danke dir für deinen kleinen Bericht.
Er zeigt zumindest einen Teil der Dinge auf, die wichtig sind.

Eine gesunde Grundeinstellung ist vorbedingung um etwas zu erreichen.
Sinngemäß erklärt, wer ziellos durchs Leben läuft kommt wohl überall mal an.
Wer aber Ziele setzt und auf die Ziele hinarbeitet wird früher oder später dort ankommen.

Verschiedenen hier mag der Satz "Glaube kann Berge versetzen" nur ein blöder Spruch sein. Sie erkennen nicht die Kraft, die im Glauben -oder besser ausgedrückt- Gedanken steckt. Gedanken sind der Motor eines jeden Menschen.

Ich könnte hypothetisch behaupten, sage mir was du denkst und ich sage dir wer und was du bist. Das ist ein Ansatz, der in Tyras Beitrag mit drin steckt, aber nicht von jedem erkannt wird.

Warum orientiert ihr Euch nicht mal am Leben von Anderen, die etwas gewollt und erreicht haben. Biografieen gibt es zuhauf. Nicht nur zum lesen, nein auch als Motivation, als gedankliche Grundlage Dinge zu lernen, die Euch vorher niemand je schmackhaft gemacht hat.

Henry Ford z.B. wollte Autos bauen, die sich jeder leisten kann.
Der Erfinder der Glühbirne hatte mehrere tausend versuche unternommen, bis er endlich das hatte was er wollte. Mein Gott, warum trödelt ihr verschiedentlich nur in euerem Leben rum und jammert ständig und bemitleidet euch dauerhaft, als endlich mal geistig, gedanklich auf einer erfolgreicheren Schiene zu orientieren.

Klartext, verschiedene hier, die sich als Louser vorkommen kümmern sich gedanklich nur um ihre beschissene Situation. Und begreifen nicht, dass damit nix besser werden kann.

Gedanklich neu orientieren, neue Wege gehen wollen, sich am Lebenstil von erfolgreichen orientieren, das wäre tausend mal besser.

Dafür braucht man nichtmal Therapie. Dafür braucht man vor allem Mut, Kraft und Ausdauer. Wie beim Glühbrinenerfinder, zum Beispiel.
Der hat sich nie lange an seinen Misserfolgen aufgehalten. Der sah sein fertiges, funktionierendes Produkt als Ziel vor Augen und dafür hatte er gedacht und gesorgt.

Nu seid mal ehrlich. Macht ihr es auch so, im übertragenen Sinne?
Oder seid ihr verwöhnte Muttersöhnchen oder -töchter, denen man alles abgenommen hat, die kaum etwas selbst machen mussten?

Mensch überlegt mal. Autofahren usw lernt man nicht durch zugucken. Da muss man schon selbst aktiv werden und braucht Übung und entsprechenden Einsatz.

Nu komm mir keiner und jammer mir irgendwas vor, ich kann das aus diesem und jenem Grunde nicht.

Selbst schwer behinderte Menschen zeigen, dass Sie zu vielem fähig sind.
Sogar im Sport Spitzenplätze belegen. Hört ihr da jemanden jammern?

Schwenkt endlich mal gedanklich um.
 
jau...toyotafan hat es gepeilt mit meinem Glaube-versetzt-Berge-Ansatz..und das man was MACHEN muss etc...oft reicht ein kleiner Kick in Richtung Glaubensänderung und es fluppt.

@ Mandy: was konkret hast du unternommen gegen deine Depression? Was sind deine Auslöser, welche Art der Therapien hast du hinter dir?
 
Hallo ihr beiden!

Mein Ziel für dieses Jahr ist eine Ausbildung und ich bemühe mich wirklich so sehr. Gegen die Depression hab ich Therapie tiefenpsychologisch gemacht, die mir aber nicht geholfen hat. Habe aber auch schon wieder eine neue Therapie im Auge. Wie ihr seht bemüh ich mich schon. Nur im Moment kann ich daran nicht glauben, weil ich oft schon geglaubt habe und es nicht besser geworden ist. Wenn ich eine sinnvolle Beschäftigung habe und wirklich mal wieder gefordert werde und unter Menschen dann komme, das ist meine Hoffnung, das es dann besser wird.

Meine Auslöser sind Einsamkeit, Minderwertigkeitsgefühle und Komplexe, Mobbing und Liebeskummer in den vergangenen Jahren.

Lieben Gruß
Mandy
 
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