C
Century
Gast
Hallo,
um mein Problem (oder was auch immer) mal kompakt in einem Satz zu beschreiben: Ich weiß nicht, wie es mit mir weitergehen soll. Ob es überhaupt weitergehen soll.
Eigentlich hatte ich in der letzten Zeit das Gefühl, dass es aufwärts geht. Zwar nur sehr, sehr langsam, aber immerhin, damit war ich zufrieden-mir ging es lang genug richtig schlecht.
Nun bin ich innerhalb einer Woche wieder da, wo ich nie wieder sein wollte. Das alles gipfelte darin, dass ich gestern Abend meine gesammelten Medikamentenvorräte einschmiss-nur leider hatte ich nicht bedacht, dass ich schon auf Magentabletten mit Übelkeit reagiere, und bin die Dosis gleich wieder losgeworden. Ich müsste mich da wohl drüber freuen, aber ich tue es nicht. Ganz im Gegenteil, ich bin betrübt, weil es nicht funktioniert hat.
Es wird einfach wieder alles viel zu viel. Nach langen Jahren ohne eine Bezugsperson in meiner Klasse habe ich nun endlich wieder eine "Freundin". Doch nun wirft sie mir vor, dass ich ihr nichts anvertrauen würde und eien Freundschaft so nicht funktionieren würde. Es gäbe keine so schlimmen Dinge,dass ich sie nicht mitteilen könnte und viel schlimmer als ein Streit mit den Eltern könnte mein Problem auch nicht sein. Ich sei immer so negativ. Dabei ist sie es, die mich jeden Tag aufs Neue runterzieht, weil sie diese immer fröhliche Art hat, die mir erst recht vor Augen führt, wie schlecht es mir geht.
Natürlich sollte ich mit ihr über meine Ängste und Probleme sprechen, sie wird es nur leider nicht verstehen. Wenn für sie ein Streit mit ihren Eltern ein Problem darstellt, wie soll sie es verstehen, dass ich nicht mehr leben möchte, mir die Arme aufschlitze und mich nur schwerlich anderen anvertrauen kann,sowie Vertrauen fassen.
Gleichzeitig verleugne ich mich selbst, widere mich an, wächst mein Selbsthass ins Unermessliche, möchte einfach schlafen und nie wieder aufwachen.
Meiner Mutter geht es auch immer schlechter (sie ist an chronischer Osteomyelitis im Kieferknochen erkrankt), selbst die neuen Medikamente nützen nichts, sie verbringt mehr Zeit beim Schmerztherapeuten als zu Hause. Das ist gleich der nächste Punkt: Neulich meinte sie zu mir: Wäre ich nicht verheiratet, hätte ich gute Chancen bei meinem Arzt. Klar, ist alles nur Spekulation, aber da es bei meinen Eltern eh nicht gut läuft und meine Mutter nur etwas sagt, wenn sie es auch so meint, weiß ich nicht,was ich darüber denken soll.
Meine so mühsam aufgebaute Welt stürzt schon wieder ein. Ich hab sie schon so oft wieder aufgebaut und langsam habe ich dazu keine Lust und keine Kraft mehr. Ich möchte einfach mal vor mich hin leben können, ohne darüber nachdenken zu müssen, welche Konsequenzen meine Handlungen haben werden.
um mein Problem (oder was auch immer) mal kompakt in einem Satz zu beschreiben: Ich weiß nicht, wie es mit mir weitergehen soll. Ob es überhaupt weitergehen soll.
Eigentlich hatte ich in der letzten Zeit das Gefühl, dass es aufwärts geht. Zwar nur sehr, sehr langsam, aber immerhin, damit war ich zufrieden-mir ging es lang genug richtig schlecht.
Nun bin ich innerhalb einer Woche wieder da, wo ich nie wieder sein wollte. Das alles gipfelte darin, dass ich gestern Abend meine gesammelten Medikamentenvorräte einschmiss-nur leider hatte ich nicht bedacht, dass ich schon auf Magentabletten mit Übelkeit reagiere, und bin die Dosis gleich wieder losgeworden. Ich müsste mich da wohl drüber freuen, aber ich tue es nicht. Ganz im Gegenteil, ich bin betrübt, weil es nicht funktioniert hat.
Es wird einfach wieder alles viel zu viel. Nach langen Jahren ohne eine Bezugsperson in meiner Klasse habe ich nun endlich wieder eine "Freundin". Doch nun wirft sie mir vor, dass ich ihr nichts anvertrauen würde und eien Freundschaft so nicht funktionieren würde. Es gäbe keine so schlimmen Dinge,dass ich sie nicht mitteilen könnte und viel schlimmer als ein Streit mit den Eltern könnte mein Problem auch nicht sein. Ich sei immer so negativ. Dabei ist sie es, die mich jeden Tag aufs Neue runterzieht, weil sie diese immer fröhliche Art hat, die mir erst recht vor Augen führt, wie schlecht es mir geht.
Natürlich sollte ich mit ihr über meine Ängste und Probleme sprechen, sie wird es nur leider nicht verstehen. Wenn für sie ein Streit mit ihren Eltern ein Problem darstellt, wie soll sie es verstehen, dass ich nicht mehr leben möchte, mir die Arme aufschlitze und mich nur schwerlich anderen anvertrauen kann,sowie Vertrauen fassen.
Gleichzeitig verleugne ich mich selbst, widere mich an, wächst mein Selbsthass ins Unermessliche, möchte einfach schlafen und nie wieder aufwachen.
Meiner Mutter geht es auch immer schlechter (sie ist an chronischer Osteomyelitis im Kieferknochen erkrankt), selbst die neuen Medikamente nützen nichts, sie verbringt mehr Zeit beim Schmerztherapeuten als zu Hause. Das ist gleich der nächste Punkt: Neulich meinte sie zu mir: Wäre ich nicht verheiratet, hätte ich gute Chancen bei meinem Arzt. Klar, ist alles nur Spekulation, aber da es bei meinen Eltern eh nicht gut läuft und meine Mutter nur etwas sagt, wenn sie es auch so meint, weiß ich nicht,was ich darüber denken soll.
Meine so mühsam aufgebaute Welt stürzt schon wieder ein. Ich hab sie schon so oft wieder aufgebaut und langsam habe ich dazu keine Lust und keine Kraft mehr. Ich möchte einfach mal vor mich hin leben können, ohne darüber nachdenken zu müssen, welche Konsequenzen meine Handlungen haben werden.