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Wie Weihnachten erleben?

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Ich habe eine ambivalente Einstellung zu Weihnachten, da in dieser Zeit in meiner Familie und bei mir privat schlimme Dinge passiert sind. Irgendwie schleppt man das Erlebte und die Emotionen diesbezüglich besonders in dieser Zeit dann wieder stärker mit sich rum ... das ist unangenehm und hat einen sehr traurigen Beigeschmack.

Nichts desto trotz fahre ich quer durch Deutschland, um meine Mutter - als einzig verbliebenes direktes Familienmitglied - zu besuchen und abzuholen. Danach gehts gleich Heiligabend zu meiner Tante. Am ersten Weihnachtsfeiertag dann mit Muttern und Tantchen nach Berlin zu den Familien meiner Cousinen. Die gehen dann mit den Kiddies erstmal in die Kirche. Ich bleibe mit meiner jüngeren Cousine aber in der Wonhung - bereiten das Essen vor. Kirche ist für uns nix - wir haben auch Angst, dass wir beim Betreten dieses heiligen Ortes spontan in Flammen aufgehen oder so 😀 nee Scherz, ist nix für uns.

Nuja - abends dann wieder zurück zu Tantchens Haus - abhängen bis zum 2. Weihnachtsfeiertag. Dann düse ich wieder zurück zu mir. Insgesamt werden das um die 1000 km, die ich rumfahren werde. Ich miete mir dafür immer ein nettes Auto aus der gehobenen Mittelklasse - ist so angenehmer.

Die Verwandten wiederzusehen - besonders die Kids - ist eigentlich etwas, auf das ich mich schon freue. Das ist aber auch das Einzige. Die Weihnachtstzeit ansich mag ich aber nicht - bin son bissl Grinch, was das angeht.
 
Ich habe eine ambivalente Einstellung zu Weihnachten, da in dieser Zeit in meiner Familie und bei mir privat schlimme Dinge passiert sind. Irgendwie schleppt man das Erlebte und die Emotionen diesbezüglich besonders in dieser Zeit dann wieder stärker mit sich rum ... das ist unangenehm und hat einen sehr traurigen Beigeschmack.
In meiner Herkunftsfamilie und Verwandtschaft sind kurz vor und über Weihnachten auch schon mehrfach schlimme Dinge passiert. Ich bin immer froh, wenn der Advent und Weihnachten "normal" verlaufen und einem derartige Aufregungen erspart bleiben. Es ist leider nicht selbstverständlich, ein fröhliches oder wenigstens besinnliches Fest feiern zu können. Ich mag die Advents- und Weihnachtszeit trotzdem.
 
Ich fiebere Weihnachten schon seit Anfang November entgegen 🙂 Die sorgfältig ausgesuchten Geschenke lagern in meinem Arbeitszimmer, die Rezepte fürs Essen hängen an der Pinnwand, die Musik wurde heruntergeladen und die Tischdeko wartet auf ihren Einsatz.

Am Heiligabend beginnen mein Freund, meine Eltern und meine Großeltern mit einem Kaffeekränzchen in meiner Wohnung. Da wird der selbstgebackene Stolle zu Weihnachtsklängen angeschnitten. Abends geht es zur Bescherung zu meinen Eltern und es wird Frikasee geben 🙂 Manchmal schauen wir spät abends noch unseren Lieblingsfilm Schöne Bescherung.
Am 25ten essen wir dann gemeinsam bei meiner Oma und am 26ten gibt es dann Ente bei meinen Eltern. Zwischendurch ist alles sehr ruhig. Meist machen wir einen Spaziergang.

Vor und nach den Feiertagen sind wir auch bei der Familie meines Freundes, wo wir Geschenke abliefern. Insgesamt haben Geschenke für mich einen großen Stellenwert. Ich muss nicht viele bekommen - Nein, ich verschenke nur unheimlich gern. Ich mache mir gern sehr viel Mühe und freue mich über die Freude des anderen. Das ist einfach schön.

Ich mag die bunten Lichter, die Kekse und die Weihnachtsmärkte. Ich mag, dass man viel mit der Familie beisamen sitzt. Ich bin aber auch dankbar, dass ich meine Familie bei mir habe.
 
Insgesamt ist es doch immer wieder schön zu lesen, wie viele Atheisten auf ihrem "Recht" beharren, Weihnachten zu feiern.
Vielleicht macht sich jemand die Mühe, mir schlichtem Gemüt zu erläutern, WAS genau jemand, der nicht an Gott und folglich auch nicht an die Geburt von Gottes Sohn glaubt, zu Weihnachten eigentlich feiert. 😕 Ich verstehe es bis heute nicht. Ich veranstalte jedenfalls kein Fest, um der Geburt von Personen zu gedenken, deren Existenz ich für frei erfunden halte.

Feiert ihr die Wintersonnenwende, den Winter, ein selbst erfundenes "Fest der Liebe" oder "der Familie", sucht ihr einen Grund, euch selbst und anderen Geschenke machen zu können oder was? Und warum sucht ihr euch hierfür ausgerechnet die Tage aus, an denen Millionen Christen seit Jahrhunderten der Geburt Christi gedenken, und übernehmt ihre (vor)weihnachtlichen Traditionen? Rosinen herauspicken, obwohl man mit dem Rest nichts am Hut hat, oder wie darf ich das verstehen?
 
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Insgesamt ist es doch immer wieder schön zu lesen, wie viele Atheisten auf ihrem "Recht" beharren, Weihnachten zu feiern.
Vielleicht macht sich jemand die Mühe, mir schlichtem Gemüt zu erläutern, WAS genau jemand, der nicht an Gott und folglich auch nicht an die Geburt von Gottes Sohn glaubt, zu Weihnachten eigentlich feiert. 😕 Ich verstehe es bis heute nicht. Ich veranstalte jedenfalls kein Fest, um der Geburt von Personen zu gedenken, deren Existenz ich für frei erfunden halte.

Genau, das verstehe ich auch nicht! Ich feiere ja auch keine Geburtstage von Menschen, zu denen ich keine Beziehung habe und die mir nichts bedeuten. Wenn ich etwas feiere, dann habe ich einen Bezug dazu.
 
Insgesamt ist es doch immer wieder schön zu lesen, wie viele Atheisten auf ihrem "Recht" beharren, Weihnachten zu feiern.
Vielleicht macht sich jemand die Mühe, mir schlichtem Gemüt zu erläutern, WAS genau jemand, der nicht an Gott und folglich auch nicht an die Geburt von Gottes Sohn glaubt, zu Weihnachten eigentlich feiert. 😕 Ich verstehe es bis heute nicht. Ich veranstalte jedenfalls kein Fest, um der Geburt von Personen zu gedenken, deren Existenz ich für frei erfunden halte.
Wer bist Du , dass Du jemandem das Recht zu feiern absprichst? Egal aus welchem Grund.

Und wenn die Leute nur so ein schönes Fest miteinander feiern und es Ihnen gefällt ist es doch auch gut und richtig.
 
Genau, das verstehe ich auch nicht! Ich feiere ja auch keine Geburtstage von Menschen, zu denen ich keine Beziehung habe und die mir nichts bedeuten. Wenn ich etwas feiere, dann habe ich einen Bezug dazu.
Vielleicht ist einfach die Tradition der Bezug.

Es kann doch jeder feiern, aus welchem Grund auch immer.
 
Ich erinnere mich an meine Jugendzeit. Da wurde darauf bestanden, dass Weihnachten in der Familie gefeiert wird. Und dann wollte ich da einmal über Jesus reden, und da wurden alle aggressiv und verdrehten die Augen. Mit den Thema bin ich nicht durchgekommen...
 
Sehr sympathisch oder ehrenwert wirkt es eigentlich nicht, wenn man sich 100%ig, mit Vehemenz und Häme gegen Gott ausspricht und dann doch mitfeiert 😉.
 
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