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Wie Weihnachten erleben?

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Als das Fest noch ein heidnisches Wintersonnenwendefest war, wurde es aber nicht mit christlichen Bräuchen wie Geschenken gefeiert. Warum adaptiert man als Atheist die christlichen (= erst seit dem christlichen Weihnachtsfest im Laufe der Jahrhunderte entstandenen) Bräuche, statt sich ausschließlich die vor 2000 Jahren üblichen heidnischen der alten Germanen zu eigen zu machen? Abgesehen davon, dass es mich erstaunt, welch hohe Bedeutung die Tatsache der Wintersonnenwende für die Atheisten heute noch hat. So hoch, dass man sie unbedingt feiern muss, komischerweise auch nicht am 21./22. Dezember, sondern vom 24.- 26. Dezember.

Würden wir sicherlich tun, leider haben die Missionare ganze Arbeit geleistet so das es heute kaum noch möglich ist diese Religion wieder zu Rekonstruieren.

Übrigens gibt es sehr viele welche die alten Feiertage wieder feiern ohne dabei etwas von irgend welchen anderen zu adaptieren.

Weihnachten war und ist für mich ein Fest der Ruhe sozusagen zum Jahresabschluss, man kam mit der Familie zusammen und hat die Zeit genutzt um das alte Jahr Revue passieren zu lassen. Einen Christlichen Stellenwert hatte es bei mir noch nie, obwohl ich natürlich wusste auf was es zurückgeht.

Auch sind für mich Geschenke (gut, als Kind war das anders) nicht das wichtigste daran, sondern ganz einfach die Tatsache das die Welt in diesen Tagen etwas ruhiger und langsamer ist. Ich begehe die Feiertage Bewusst sehr ruhig und besinnlich.
 
Würden wir sicherlich tun, leider haben die Missionare ganze Arbeit geleistet so das es heute kaum noch möglich ist diese Religion wieder zu Rekonstruieren.


mittlerweile gibt es in vielen ländern der welt neuheidnische zirkel, die das heidentum wieder belebt haben.


hier ist ein überblick über die neuheidnischen jahreskreisfeste und neuheidentum:

http://www.jahreskreis.at/4-Jahreskreis.html

[url]https://de.wikipedia.org/wiki/Germanisches_Neuheidentum


https://de.wikipedia.org/wiki/Keltischer_Neopaganismus



[/URL]
 
In Island hat man sogar einen Heidnischen Tempel errichtet welcher allen offen steht. Ich hoffe das ich mir es mal leisten kann ihn zu besuchen. Aber das ist jetzt genug OT.🙂
 
gut, vielleicht wäre im threadtitel der begriff "weihnachtstage" statt "weihnachten" dem weihnachtsfrieden 😀 im thread förderlicher gewesen.

ich selber feiere jul, nicht weihnachten, wobei ich weder von der menschlichen ausprägung der religion "christentum" noch von der menschlichen ausprägung der religion "neuheidentum" sonderlich viel halte. die grundidee von jul passt für mich prima zur grundidee von weihnachten, wie überhaupt alle grundsätze aller religionen für mich prima zueinander passen und ich wenig davon halte, dass so viele denken, sie wüssten wie der elefant aussieht, nur weil sie einen teil des elefanten kennen, und vor allem ständig behaupten, sie hätten das alleinige wissen, wie der elefant aussieht. (elefantengleichnis)

mein feiern sieht dergestalt aus, dass ich über die weihnachtsfeiertage bei meinem papa bin und wir was leckeres essen und uns daran freuen, dass wir uns immer noch haben und zeit für uns haben und uns liebhaben können. vor und nach den feiertagen feier ich mit meinen kerls und der anderen frau des einen kerls genau das gleiche.
für mich alleine freue ich mich, dass sich das rad am 21. beginnt, wieder ins helle zu drehen und dass der kreislauf von neuem beginnt und somit wenigstens dieser im gleichgewicht ist.



und jetzt noch ein bisschen offtopic:


Ich habe eben kein Verständnis dafür, weshalb man eigens einen Thread "Wie Weihnachten erleben?" eröffnet (was von der Wortwahl zunächst einmal nahe legt, dass man sich mit dem christlichen Sinn identifiziert), nur um sich dann damit zu brüsten, dass man das Fest bewusst unchristlich gestaltet. "Horrorfilme" haben mit dem Gedenken der Geburt Christi nun wirklich nichts zu tun.

wenn man überhaupt den begriff "sich brüsten" verwenden will (was ich persönlich nicht tun würde), würde der leider am ehesten auf dich zutreffen, da alle anderen deutlich neutraler als du beschrieben haben, was sie während der als "weihnachtsfeiertage" bekannten tage tun.

Hier geht es nur um eine bewusste Provokation der Christen, die dieses Fest auch christlich, zumindest aber besinnlich, begehen möchten. Selbst für eine Art Jesus-Christ-Geburtstagsparty hätte ich noch eher Verständnis als für Horrorfilme. Und dann kommt man sich noch ganz toll, besonders und "originell" damit vor. Lässt man sich diese Provokation als Christ nicht unwidersprochen bieten, wird der Spieß umgedreht und der Christ ist mal wieder der böse und ach so intolerante Heuchler. DAS ist doch des Pudels Kern.

unsinn. hier wird einfach nur erzählt, was man während dieser tage tut. provokation funktioniert übrigens nur dann, wenn sich wer provozieren lässt.

Warum ist man nicht wenigstens so ehrlich und nennt den Thread "Wie verbringt ihr Weihnachten, wenn ihr mit der christlichen Botschaft nichts am Hut habt?" ?

weil dann diejenigen, die weihnachten im christlichen sinne feiern, ausgeschlossen wären. oder diejenigen wie ich, die mit der sogenannten "christlichen botschaft" eine menge anfangen können, nur nicht mit dem, was menschen daraus gemacht haben.

Gerade in der heutigen Zeit gehört viel mehr Mut dazu, sich in der Öffentlichkeit zu seinem christlichen Glauben zu bekennen, statt sich darüber lustig zu machen und Dinge abzuwerten, die anderen heilig sind. Jesus ist es wichtig, dass man sich zu ihm bekennt. Er sagte: "Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen." Kannst du bei Matthäus Kapitel 10, Vers 32 - 33 nachlesen.

jesus hielt aber nicht viel davon, seinen glauben und sein bekenntnis wortreich und plakativ vor sich herzutragen. der stand eher auf praktizierte nächstenliebe. die bibelstellen dazu kannst du dir selber raussuchen. jesus war auch ziemlich egal, ob sich wer mit worten als "sein gefolgsmann" definiert hat. er wollte lieber taten sehen und die leute nach ihren handlungen beurteilen.

Die Bewertung, ob solche Menschen sich als "etwas Besseres" fühlen, obliegt nicht dir, sondern Gott. Du kannst deinen Mitmenschen nämlich nur vor den Kopf gucken.

same to you. was weißt denn du, ob jemand, der heiligabend horrorfilmchen guckt, nicht ansonsten ein wahrhaft christliches und gottgefälliges leben führt?

und ja, auch mir fällt beim lesen deiner gesammelten werke hier im thread leider lukas 18, 10-14 ein. bin auch bloß ein fehlbares menschlein mit einem großen ideal.
solang es dir aber damit in deinem leben gut geht, so what. niemand muss lesen, was ihm missfällt. du nicht und alle anderen auch nicht. der heilige missionseifer ist mmn immer etwas, was für nix gut ist, egal aus welcher richtung er kommt.
 
mittlerweile gibt es in vielen ländern der welt neuheidnische zirkel, die das heidentum wieder belebt haben.


hier ist ein überblick über die neuheidnischen jahreskreisfeste und neuheidentum:

http://www.jahreskreis.at/4-Jahreskreis.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Germanisches_Neuheidentum

https://de.wikipedia.org/wiki/Keltischer_Neopaganismus
Dann macht doch bei diesen neuheidnischen Jahreskreisfesten mit, statt Weihnachten zu feiern. Das fände ich wesentlich ehrlicher und auch konsequenter.

Ich kenne von meiner Arbeitsstelle her einen Atheisten, der mit seiner Familie jedes Jahr schon im Advent und über Weihnachten verreist, weil er sich sämtlichen auf der christlichen Tradition beruhenden Bräuchen und erst recht dem christlichen Inhalt entziehen will. Er macht auch im Advent keinerlei christliche Traditionen mit, weil er nun mal nicht gläubig ist. Er möchte auch seine Kinder, so gut es geht, davon fern halten. Ich teile seine ablehnende Haltung, was religiöse Dinge betrifft, überhaupt nicht. Aber er ist wenigstens konsequent und in seiner Konsequenz geradezu vorbildlich. Er pickt sich nicht die Rosinen aus Traditionen heraus, mit deren Urspung er absolut nichts anfangen kann.
 
Ich werde es mir gemütlich machen und ein gutes aber günstiges Weihnachtsessen kochen und Süßigkeiten naschen. Dabei denke ich, dass auch ich mal wieder in die Videothek gehen könnte. Obwohl ich dann aber wohl selbst vor dem PC hocken werde... Aber immerhin noch besser als STress mit zerstrittenen Familienmitglieder wo man nur aus "Pflichtgefühl" hinfährt und sich dann zerhackt. Nö, dass muss ich nicht haben.
 
Was willst du denn Eugenie? Bei uns geht niemand in die Kirche, es wird auch keine Krippe aufgebaut und Christliche Lieder gesungen. Übrigens ist der Weihnachtsbaum keine Erfindung der Christen, u. auch kein Christliches Symbol sondern erst seit Achtzehnhundert- schieß mich tot so richtig in Mode.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey Leute, kriegt Euch jetzt mal wieder ein. Wenn der eine gerne in die Kirche geht, soll er das tun. Dafür kann die andere doch ehrenamtlich irgendwo mithelfen und was gutes tun - auch gut. Aber was bringt es hier dem einen über den anderen überlegen fühlen zu wollen, nur weil der eine mehr als der andere weiß über die christliche Vergangenheit oder was weiß ich.

Achja: Frohe Ostern. 😀
 
Insgesamt ist es doch immer wieder schön zu lesen, wie viele Atheisten auf ihrem "Recht" beharren, Weihnachten zu feiern.
Vielleicht macht sich jemand die Mühe, mir schlichtem Gemüt zu erläutern, WAS genau jemand, der nicht an Gott und folglich auch nicht an die Geburt von Gottes Sohn glaubt, zu Weihnachten eigentlich feiert. 😕

Die Antwort darauf ist doch ganz einfach: Es hat sich mit der Zeit so entwickelt.
Die Großeltern meines Opas sind auch noch in die Kirche gegangen und waren religiös. Erst seine Eltern begannen umzudenken und zu hinterfragen und entschieden für sich selbst, dass sie weder an Gott glauben, noch etwas mit der Kirche am Hut haben wollen. Von Generation zu Generation entfernte man sich weiter vom Glauben. Das Weihnachten weiter gefeiert wird, ist ganz klar. Niemand würde seinem Kind ein schönes Fest verwehren - von daher blieb Weihnachten, da es einfach eine schöne Tradition ist.
Zudem wird Weihnachten extrem vermarktet. Das wissen wir alle. Wer wird an Schmuck und Geschenkpaketen vorbeigehen, weil er an der Grund des Festes nicht glaubt? Es macht einfach Spaß. Die Zeiten ändern sich. Früher gedachten die meisten der Religion, heutzutage*verbindet man mit Weihnachten eher noch die CocaCola Trucks. Warum das eine schlechter ist, als das andere, ist mir nicht ersichtlich.

Ich kenne sogar eine syrische Familie, die tatsächlich ziemlich gläubig ist. Selbst sie feiern Weihnachten, auch wenn sie dem Islam angehören. Das Weihnachtsfest hat hier auch keinen religiösen Hintergrund. Sie feiern, weil sie diese Tradition als gut befunden und für sich übernommen haben.
 
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