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Wie Weihnachten erleben?

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susen12

Aktives Mitglied
Wie verlebt ihr Heilig Abend?.Mit Freunden, der Familie oder alleine.Wollt ihr darüber etwas schreiben?🙂Freut ihr euch auf die Tage, oder ist es für euch so wie für mich, ein Graus:
Ich weiß noch nicht, was ansteht, habe verschiedene Einladungen aber überlege ob oder was ich annehmen soll...😕

danke für eure Antworten
Susen:herz:
 
Nachmittags geht es mit der Freundin ins Schwimmbad so lange es noch auf hat und am Abend gibt es dann den traditionellen Kartoffelsalat mit Wüstchen.
Ich nehm den Kartoffelsalat und sie die Würstchen 😀

Dann entweder etwas zocken oder aber besser noch, den TV anwerfen und ein paar Filme schauen und dabei Süßigkeiten futtern.

Die Weihnachtsfeiertage sind mir eigentlich immer egal.
Ja man schmückt die Petersielie in der Küche mit einem Streifen Lametta, weil man im Weihnachtsbaum keinen Sinn sieht.. oder dieses Jahr doch mal wieder einen ?
Und man schenkt irgend etwas.

Was mich an den Tagen stört ist weniger, daß ich in dem Sinne keine Familie mehr habe, sondern vielmehr das über die Tage so gut wie keiner da ist, so das man auch mal etwas unternehmen könnte.
Die Welt scheint halt wie ausgestorben zu sein.. was aber auch mal ganz nett sein kann.

Wer an Weihnachten allein ist und sich einsam fühlt, sollte sich mit der Frage beschäftigten, was er sich selbst gutes tun kann.. worauf er das Jahr über immer oder sehr oft verzichtet. 🙂
Ich bin z.B. sehr knauserig mit gutem Essen, also gibt es dann zu Weihnachten das volle Programm ausgewählter Gerichte, auf die ich einfach Appetit habe.. ganz gleich was sie kosten.
 
für hl. abend und die weihnachtsfeiertage habe ich essen bei einem feinkostcaterer bestellt, hauptgericht mit beilagen und dessert. ich schmücke die wohnung, zünde viele kerzen an und decke mich in meiner videothek mit neuen horrofilmen und der hoffentlich sechsten staffel von game of thrones ein. ich habe mir auch bücher, die ich da noch unbedingt lesen will.
 
Ich gedenke an Heiligabend und an Weihnachten in allererster Linie der Geburt Jesu Christi und feiere das Fest daher besinnlich zu Hause mit meinem Freund, außerdem besuche ich am späten Abend meist die Christmette in der Kirche und am 2. Feiertag noch einen weiteren Gottesdienst. Das sind auch nicht die einzigen Gottesdienste im Jahr, die ich besuche. [....]

Weihnachtliche Bräuche wie Geschenke (in Maßen), Tannenbaum, Weihnachtskarten, ein schönes Essen etc. sind zwar ganz nett und werden von mir auch praktiziert, machen aber den eigentlichen Sinn des Festes nicht aus.

Ich besitze eine Krippe, die ich zu Weihnachten aufstelle und die bis Mariä Lichtmess (2. Februar) auch stehen bleibt. Außerdem mag ich (vor)weihnachtliche Geschichten und Weihnachtslieder, vor allem solche mit christlichem Hintergrund (im Gegensatz zu denjenigen, die ohne Bezug zur Geburt Jesu Christi nur eine Winterlandschaft oder Schlittenfahrt beschreiben). Ich höre auch gern klassische Weihnachtskonzerte oder musiziere an Weihnachten selbst (Querflöte oder Akkordeon).

Vor dem Hintergrund meiner Einstellung kann Weihnachten für mich nie ein "Graus" sein, auch dann nicht, wenn ich es ganz allein verbringen müsste. Denn angesichts des Sinns, den Weihnachten für mich hat, betrachte ich es weder als ein Fest, das in erster Linie Familien und Kindern vorbehalten ist und bei dem Alleinstehende und Kinderlose allenfalls an der Peripherie geduldet werden, noch als ein Fest, bei dem ein von Jahr zu Jahr maßloserer Konsum im Vordergrund steht. Niemand zwingt mich, den Unsinn mitzumachen, und wer dem Fest nichts anderes abgewinnen kann, als Unmengen Geld für Geschenke auszugeben oder mit Horror-Videos und Alkoholexzessen die Zeit totzuschlagen, der hat von der Weihnachtsbotschaft nichts begriffen und ist in meinen Augen zu bedauern.

Unmittelbar nach Christi Geburt waren nur einfache, in der Gesellschaft wenig geachtete Menschen (nämlich die Hirten) bei der Krippe zugegen. Das Weihnachtsgeheimnis wurde also zuerst den Außenseitern offenbart, ganz einfachen Menschen auf der untersten Stufe der sozialen Leiter, um deren Gesellschaft sich niemand riss, der etwas auf sich hielt. Die Mächtigen der damaligen Zeit (König Herodes sowie die römische Besatzungsmacht), mithin diejenigen, die in der Gesellschaft tonangebend waren und besonders hohes Ansehen besaßen, waren dagegen nur Statisten.

Für mich ist das maßgebend sowohl für das, worauf es an Weihnachten ankommt, als auch für den Stil, in dem ich Weihnachten feiere.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nach Trennung und Scheidung habe ich lange Weihnachten und die Feiertage zu ignorieren. In der Zeit, in der ich versuchte, mich in meiner Kirchengemeinde zu engagieren, gab es einen Heiligabend, der mir sehr gefiel. Unsere Gemeinde hatte eingeladen, den Abend in der Kirche zu verbringen.
Zunächst gab es einen Gottesdienst, anschließend trafen wir uns zu einem Buffet. Einige von uns hatten sich zudem einige Beiträge ausgedacht und vorgetragen. Etwa um Mitternacht endete der Abend. Ich fand das eigentlich sehr schön.
Dann aber geschah das, was ich auch schon wiederholt erlebt hatte: Die Organisatoren erklärten, sie möchten Heiligabend auch mal wieder zu Hause und in Familie erleben. Das gemeinsame Beisammensein wurde dann auf den 2. Feiertag verlegt. Ich hatte dabei den Eindruck, dass man alle Kuchenreste und alles weitere Essbare von Weihnachten entsorgte.
Dieses Jahr bin ich an diesem Abend in einem Begegnungszentrum. Aus unserer hiesigen örtlichen Facebook - Gruppe hat sich eine Initiative entwickelt, und wir gestalten gemeinsam diesen Abend: Launig, fröhlich und alternativ.
Ich habe mir überlegt, einen großen Kuchen zu backen und werde Geschichten aus Uwe Wandrey`s "Heilig Abend zusammen! Stille Nacht miteinander!" vortragen.

Mal sehen, wie es wird.

Burbacher
 
In der Zeit, in der ich versuchte, mich in meiner Kirchengemeinde zu engagieren, gab es einen Heiligabend, der mir sehr gefiel. Unsere Gemeinde hatte eingeladen, den Abend in der Kirche zu verbringen.
Zunächst gab es einen Gottesdienst, anschließend trafen wir uns zu einem Buffet. Einige von uns hatten sich zudem einige Beiträge ausgedacht und vorgetragen. Etwa um Mitternacht endete der Abend. Ich fand das eigentlich sehr schön.
Dann aber geschah das, was ich auch schon wiederholt erlebt hatte: Die Organisatoren erklärten, sie möchten Heiligabend auch mal wieder zu Hause und in Familie erleben. Das gemeinsame Beisammensein wurde dann auf den 2. Feiertag verlegt. Ich hatte dabei den Eindruck, dass man alle Kuchenreste und alles weitere Essbare von Weihnachten entsorgte.
Das finde ich sehr schade. Zwar ist ein gemütliches Beisammensein am 2. Feiertag besser als gar nichts, aber auf diese Weise wird Heiligabend wieder mal zu einem reinen Familienfest stilisiert, bei dem diejenigen, die keine Familie haben, außen vor bleiben. Motto: "Wenn die anderen feiern...." (wie bei der früheren Fernsehsendung). Vorbildlich im christlichen Sinne finde ich dieses Verhalten nicht. Hätte man es nicht wenigstens so gestalten können, dass die Organisatoren jählich wechselten? So kann man die Menschen natürlich auch aus der Kirche vertreiben und ihnen jedwedes Interesse an der Kirchengemeinde verleiden.

Ich ärgere mich auch immer, wenn an Heiligabend für "die Einsamen" gebetet wird. Sinn macht das nur, wenn man gleichzeitig "die Einsamen" als gleichwertige Menschen und den Umgang mit ihnen als Bereicherung betrachtet und sich nicht nur hin und wieder aus Mitleid von oben herab mit ihnen "abgibt" (die meisten tun ja nicht einmal das). Kümmern sich die arrivierten Gemeindemitglieder um "die Einsamen" oder lassen sie es beim Gebet bewenden? Mich stört auch, wenn man ausgerechent an Heiligabend ausschließlich für die Frauen betet, die ein Kind erwarten (als ob die nicht schon beschenkt genug wären). Warum bezieht man in die Gebete nicht gleichzeitig auch diejenigen ein, die traurig darüber sind, dass sie keine Kinder bekommen können oder dass sich diese Möglichkeit für sie einfach nie ergeben hat? Denkt eigentlich niemand darüber nach, wie Gebete, die ausschließlich Schwangeren gelten, an Heiligabend auf unfreiwillig kinderlose Gemeindemitglieder wirken, die das Fest auch gern mit ihren Kindern begehen würden?

Das sind alles Dinge, bei denen ich denke, dass Jesus, käme er heute noch mal auf die Welt, anders damit umgehen würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich werde an Heiligabend bei meiner alten Mutter sein. Seit mein Vater gestorben ist, ist sie allein, und da möchte ich sie an Heiligabend nicht allein lassen. Am Zweiten Weihnachtstag bin ich dann bei Freunden zu einem Weihnachtsessen eingeladen.

In früheren Jahren bin ich manchmal an Weihnachten verreist, was ich auch schön finde. Denn ich fand es sehr interessant zu erleben, wie man Weihnachten in anderen Teilen der Welt feiert (abhängig vom Klima und von der Jahreszeit ist Weihnachten z.T. eher ein Straßenfest oder mutiert zur Grillparty im Garten).

Meine in Argentinien lebende Großtante erzählte mir mal, dass es bei ihnen zu Weihnachten meistens furchtbar heiß ist, und meistens gibt es bei ihnen ein Asado mit Freunden und Nachbarn (Grillparty).
 
Ich ärgere mich auch immer, wenn an Heiligabend für "die Einsamen" gebetet wird. Sinn macht das nur, wenn man gleichzeitig bereit ist, sich auch mit den Einsamen "abzugeben". Tun das die arrivierten Gemeindemitglieder?

Und gibst Du Dich denn an Weihnachten mit den Einsamen ab?

Lädst Du sie ein?
 
Wir werden mit der erweiterten Familie feiern.

Meine Eltern , Tanten , Onkel, Geschwister und deren Kinder.
 
Allein wie die letzten 10 Jahre auch schon, da es keine Familie mehr gibt und evtl. Freunde mit ihren Familien feiern. In den Kirchen sitzen meist auch wieder nur Familien und hinterher ist man eh wieder alleine weil jeder wiederum mit der eigenen Familie Haustür zu macht und das war's dann. Früher habe ich immer Weihnachten mit meiner Familie gefeiert und es war sehr schön. Das vermisse ich sehr.
 
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